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nnz-Rückspiegel: 13. Dezember 2001

Freitag, 13. Dezember 2002, 07:18 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Pferdemarkt und Kopie


Pferdemarkt-Favoriten stehen fest
Im nächsten Jahr soll die Umgestaltung des Nordhäuser Pferdemarktes beginnen. Ende des vergangenen Monats hatten sich im Rathaus Vertreter der Stadtverwaltung, Stadträte sowie Mitglieder der Altstadtinitiative und der Werbegemeinschaft getroffen. Sie sollten unter den noch neun verbliebenen Entwürfen für die Neugestaltung des Areals auswählen. Im Ergebnis der Sitzung wurden vier Favoriten aus den neun Einsendungen am Wettbewerb ausgewählt, die in einer ersten Vorauswahl übriggeblieben.

Die Investoren, welche die vier Entwürfe vorgelegt haben, werden Anfang Januar nach Nordhausen eingeladen, und ein Gremium - im wesentlichen so zusammengesetzt wie das vom 27. November - soll sich auf einen Investor festlegen. Die Runde soll letztlich noch um einen Vertreter des Thüringer Liegenschaftsmanagements erweitert werden. Der „Ableger“ der Oberfinanzdirektion ist an der Ausschreibung direkt beteiligt und für das Gebäude der ehemaligen Polizei verantwortlich. Die Stadt hat ausschreibungstechnisch den Part für das Areal des Parkplatzes übernommen. Im Vorfeld der Ausschreibung wurde zwischen der OFD und der Stadtverwaltung vereinbart, dass die Stadt aus baulichen und architektonischen Aspekten heraus ein Vorschlagsrecht für die Entwürfe hat...ausführlich im nnz-Archiv


Gemälde-Kopie wurde übergeben
Ein Bild ist heute an seinen fast alten Platz zurückgekehrt. Seit 1912 hing es bis 1945 schon einmal im Nordhäuser Rathaus.
Enthüllung im Nordhäuser Dom Der Verein für lebendiges Mittelalter übergab jetzt der Stadt Nordhausen die fertiggestellte Reproduktion des Hauptbildes eines Triptychons. Das Werk hatte Prof. Hans Looschen im Jahr 1912 im Auftrag des damaligen Magistrates der Stadt Nordhausen für den einstigen Stadtverordnetensaal gemalt. Das 3 mal 1 Meter große Gemälde zeigte Kaiser Otto I. bei der Verabschiedung von seiner Mutter Königin Mathilde in Nordhausen. Nun hängt es im Flur des ersten Obergeschosses des Neuen Rathauses und kann dort zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung besichtigt werden.

Mit Spenden aus der Bevölkerung und durch das Engagement des Nordhäuser Vereins war es möglich, zunächst die Reproduktion des Hauptbildes beim Maler Ludwig Mucke in Auftrag zu geben. Die Nordhäuser Firma „Holzbau Kratzing“ fertigte in diesem Jahr den Rahmen an. Zum ersten Mal wurde die Reproduktion des Gemäldes der Öffentlichkeit aus Anlaß des Mittelalterfestes im Nordhäuser Dom vorgestellt.
Autor: nnz

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