Ab nach Berlin
Dienstag, 23. Februar 2010, 13:29 Uhr
In Berlin bewegt sich für den 25jährigen Nordhäuser Promotionsstudenten Stephan Convent momentan viel. Gestern bezog er sein neues Büro in der Bundesgeschäftstelle des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS). Zuvor fand am vergangenen Wochenende in Anwesenheit der Bundeskanzlerin...
...Angela Merkel die 63. Bundesdelegiertenversammlung des Studentenverbandes im Konrad-Adenauer-Haus statt. Zentrale Aufgabe der Versammlung war es, einen neuen Bundesvorstand für die über 8000 Mitglieder zu wählen. Convent kandidierte für das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden und des Bundesschatzmeisters und wurde bereits im ersten Wahlgang gewählt. Er erzielte mit fast 97% eines der besten Ergebnisse bei einer Vorstandswahl der mittlerweile 60-jährigen RCDS-Geschichte.
Convent kam erstmalig 2002 mit der Politik in Kontakt. In diesem Jahr wurde er Mitglied in der Jungen Union. 2006 trat er in Nordhausen dem Studentenverband RCDS bei. Dort übernahm er die Funktion des Gruppenvorsitzenden, erreichte bei den Wahlen zum Nordhäuser Studentenrat bis zu 44% der Studentenratsplätze und stieg bald zum Landesgeschäftsführer von Thüringen auf.
Schließlich wurde er im März 2008 in den Bundesfachausschuss Wirtschaft berufen. Keine zwölf Monate später übernahm er im Bundesfachausschuss die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden. Sein zentraler Aufgabenbereich lag in der inhaltlichen Positionierung des RCDS zu wirtschaftspolitischen Problemstellungen.
Convent fiel nicht nur mit seinem politischen Engagement sondern auch bei seinen Studienergebnissen überregional auf. Nach seinem Abitur am Konrad-Adenauer-Gymnasium in Kleve-Kellen zog er nach Thüringen, um BWL zu studieren. Dort schloss er sein Studium mit einer 1,4 ab. Seine Diplomarbeit The difficulty of recruiting High Potentials in the UK in light of Demographic Change” wurde bundesweit als eine der 20 innovativsten und zukunftsweisenden wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet.
2008 gewann er gegen talentierte Kandidaten aus dem gesamten Bundesgebiet den HR Young Talent Award und 2009 den Thüringer Gründerpreis mit seinem Konzept zum "Fachkräfte-Re-Matching zur Nutzung von Einkommensdisparitäten". Momentan schreibt er an seiner Dissertation zum Dr. rer. pol. über die arbeitsmarktrelevanten Verhaltensänderungen bei der Implementation eines Bürgergeldes.
In seiner Bewerbungsrede im Konrad-Adenauer-Haus punkte Convent besonders aufgrund akademischer Fragestellungen. Er bekräftigte, dem Selbstverständnis des RCDS in vollstem Umfang nachkommen zu wollen, die intellektuelle Speerspitze der Unionsfamilie zu sein.
Daher kündigte Convent die Bildung einer Expertengruppe an, die Szenarien für das Deutschland im Jahr 2030 entwerfen soll. Unter dem Titel Agenda 2030 sollen Prognosen gebündelt werden, die sich mit dem deutschen Arbeitsmarkt, dem Sozialsystem, der deutschen Gesundheitsvorsorge, der Bildungssituation und dem Wertewandel im den nächsten beiden Dekaden befassen.
Autor: nnz...Angela Merkel die 63. Bundesdelegiertenversammlung des Studentenverbandes im Konrad-Adenauer-Haus statt. Zentrale Aufgabe der Versammlung war es, einen neuen Bundesvorstand für die über 8000 Mitglieder zu wählen. Convent kandidierte für das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden und des Bundesschatzmeisters und wurde bereits im ersten Wahlgang gewählt. Er erzielte mit fast 97% eines der besten Ergebnisse bei einer Vorstandswahl der mittlerweile 60-jährigen RCDS-Geschichte.
Convent kam erstmalig 2002 mit der Politik in Kontakt. In diesem Jahr wurde er Mitglied in der Jungen Union. 2006 trat er in Nordhausen dem Studentenverband RCDS bei. Dort übernahm er die Funktion des Gruppenvorsitzenden, erreichte bei den Wahlen zum Nordhäuser Studentenrat bis zu 44% der Studentenratsplätze und stieg bald zum Landesgeschäftsführer von Thüringen auf.
Schließlich wurde er im März 2008 in den Bundesfachausschuss Wirtschaft berufen. Keine zwölf Monate später übernahm er im Bundesfachausschuss die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden. Sein zentraler Aufgabenbereich lag in der inhaltlichen Positionierung des RCDS zu wirtschaftspolitischen Problemstellungen.
Convent fiel nicht nur mit seinem politischen Engagement sondern auch bei seinen Studienergebnissen überregional auf. Nach seinem Abitur am Konrad-Adenauer-Gymnasium in Kleve-Kellen zog er nach Thüringen, um BWL zu studieren. Dort schloss er sein Studium mit einer 1,4 ab. Seine Diplomarbeit The difficulty of recruiting High Potentials in the UK in light of Demographic Change” wurde bundesweit als eine der 20 innovativsten und zukunftsweisenden wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet.
2008 gewann er gegen talentierte Kandidaten aus dem gesamten Bundesgebiet den HR Young Talent Award und 2009 den Thüringer Gründerpreis mit seinem Konzept zum "Fachkräfte-Re-Matching zur Nutzung von Einkommensdisparitäten". Momentan schreibt er an seiner Dissertation zum Dr. rer. pol. über die arbeitsmarktrelevanten Verhaltensänderungen bei der Implementation eines Bürgergeldes.
In seiner Bewerbungsrede im Konrad-Adenauer-Haus punkte Convent besonders aufgrund akademischer Fragestellungen. Er bekräftigte, dem Selbstverständnis des RCDS in vollstem Umfang nachkommen zu wollen, die intellektuelle Speerspitze der Unionsfamilie zu sein.
Daher kündigte Convent die Bildung einer Expertengruppe an, die Szenarien für das Deutschland im Jahr 2030 entwerfen soll. Unter dem Titel Agenda 2030 sollen Prognosen gebündelt werden, die sich mit dem deutschen Arbeitsmarkt, dem Sozialsystem, der deutschen Gesundheitsvorsorge, der Bildungssituation und dem Wertewandel im den nächsten beiden Dekaden befassen.

