Integrationskurs woanders
Montag, 22. Februar 2010, 16:06 Uhr
In der Kreisvolkshochschule Nordhausen lebt der Begriff Integration nicht nur in der Theorie, sondern auch praktisch. So ist der Sprach- und Intergrationskurs vorübergehend aus dem VHS-Gebäude in der Grimmelallee ausgezogen...
...und hat seinen Unterricht in die Nordhäuser Stadtbibliothek Rudolf Hagelstange verlegt. Dies wurde möglich durch die gemeinsame Zusammenarbeit der Bibliothek mit der VHS. Ziel ist es, eine Integration vor Ort zu ermöglichen und Chancen zur eigenständigen Wissenserweiterung, mithilfe der dortigen Medienangebote, zu fördern, sagte Kursleiterin Marie-Luis Folwaczny. Bibliothekarin Christel Hinz zeigte den Kursteilnehmern die Bibliothek, anschließend stöberten sie selbstständig in der Welt der Bücher und stellten selbst ausgewählte Bücher auf Deutsch vor.
Auch das Thema Analphabetismus diskutierten die Kursteilnehmer. Unterricht jenseits des normalen Seminarraums ist für die Kursleiterin ein wichtiger Baustein, um den Erfolg des Lernens zu steigern. In dieser authentischen Umgebung hat die Reflexion des Übens von Lesen und Textverstehen im Kursunterricht für den Alltag eine neue Bedeutung angenommen. Es war für die Kursteilnehmer nicht umsonst, sich einige Monate im Kurs und Zuhause mit der deutschen Sprache zu beschäftigen und sich mit manchen unbequemen Problemen auseinanderzusetzen und sie zu lösen, so Marie-Luis Folwaczny.
Anregungen fanden viele Kursteilnehmer nicht nur für sich, sondern auch für ihre Familien. Beispielsweise gebe es in der Bibliothek auch viele Lernhilfen und wissenswerte Materialien für Kinder, die in der Schule weiterhelfen, so ihr Fazit.
Autor: nnz...und hat seinen Unterricht in die Nordhäuser Stadtbibliothek Rudolf Hagelstange verlegt. Dies wurde möglich durch die gemeinsame Zusammenarbeit der Bibliothek mit der VHS. Ziel ist es, eine Integration vor Ort zu ermöglichen und Chancen zur eigenständigen Wissenserweiterung, mithilfe der dortigen Medienangebote, zu fördern, sagte Kursleiterin Marie-Luis Folwaczny. Bibliothekarin Christel Hinz zeigte den Kursteilnehmern die Bibliothek, anschließend stöberten sie selbstständig in der Welt der Bücher und stellten selbst ausgewählte Bücher auf Deutsch vor.
Auch das Thema Analphabetismus diskutierten die Kursteilnehmer. Unterricht jenseits des normalen Seminarraums ist für die Kursleiterin ein wichtiger Baustein, um den Erfolg des Lernens zu steigern. In dieser authentischen Umgebung hat die Reflexion des Übens von Lesen und Textverstehen im Kursunterricht für den Alltag eine neue Bedeutung angenommen. Es war für die Kursteilnehmer nicht umsonst, sich einige Monate im Kurs und Zuhause mit der deutschen Sprache zu beschäftigen und sich mit manchen unbequemen Problemen auseinanderzusetzen und sie zu lösen, so Marie-Luis Folwaczny.
Anregungen fanden viele Kursteilnehmer nicht nur für sich, sondern auch für ihre Familien. Beispielsweise gebe es in der Bibliothek auch viele Lernhilfen und wissenswerte Materialien für Kinder, die in der Schule weiterhelfen, so ihr Fazit.
