Tabellen-Spitze verteidigt
Sonntag, 21. Februar 2010, 20:56 Uhr
Der Südharzexpress der Handballer ließ am 15. Spieltag keinen Zweifel aufkommen das er den Bahnhof des Oberligaaufstieges am Ende der Saison als erster erreichen will. Hier der ausführliche Spielbericht von Frank Ollech...
Die erste von drei Auswärtshürden hintereinander musste der Tabellenführer vom Südharz an der Wartburg gegen den SVW Eisenach überwinden. Im Hinspiel gab es mit 40:27 eine derbe Klatsche für die Eisenacher, Wiedergutmachung war somit angesagt. Entsprechend gewarnt und vorbereitet die Schützlinge von Andreas Meyer. Doch was in den 60 Spielminuten folgte, hatte niemand auf der Rechnung.
Mit zwei Treffern in Folge durch Sebastian Kreutz gab es einen Auftakt nach Maß für den NSV. Auch die anschließende Resultatverkürzung tat der Spiellaue zu Beginn keinen Abbruch, im Gegenteil. Mit Volldampf wurden die Gastgeber in den weiteren Minuten förmlich überrollt. Bis zum 7:1 mussten die SVW Spieler tatenlos zusehen wie eine Angriffswelle nach der anderen auf ihr Tor rollte. Besonders angriffslustig Sebastian Kreutz, der zu diesem Zeitpunkt schon fünf seiner am Ende 14 Treffer erzielt hatte. Angesichts der spielerischen Überlegenheit der Nordhäuser bedeutete der Vorsprung schon eine frühe Vorentscheidung.
Der NSV schaltete einen Gang runter und die Gastgeber versuchten bis zum 11:6 ihr Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Die Ruhe währte nicht lange. Der zwölfte Treffer, erzielt durch Stefan Fuhrmann, löste die Handbremse beim Südharzexpress und sofort war Schluss mit dem Schlafwagenhandball. Der SVW in der Folge total überfordert, geriet nach 20 Spielminuten mit 15:6 in Rückstand. Die Begegnung war entschieden. Bis zum 21:12 Pausenstand taten beide Mannschaften nicht mehr viel. Die einen konnten nicht mehr und die anderen wollten nicht mehr.
Eigentlich hätte Trainer Andreas Meyer, angesichts des Spielstandes, einen ruhigen Tag auf der Bank verbringen können. Doch in der Kabine gab es klare Worte. Der Schlendrian der nach solch sicher geglaubten Führungen einzieht, darf die Mannschaft erst gar nicht erreichen. Konzentrierter Spielaufbau und konsequente Ausnutzung aller Tormöglichkeiten wurde gefordert. Damit fielen alle taktischen Zwänge weg und die Mannschaft wurde von der Leine gelassen. Das Debakel für die Gastgeber war nun nicht mehr zu verhindern. Mit 20:5 gewannen die Nordhäuser den zweiten Durchgang und in der Addition beider Halbzeiten hatten sie mit 41:17 einen nie geglaubten Kantersieg auswärts eingefahren.
Neben der wieder ausgezeichneten mannschaftlichen Spielführung war es Linkshänder Sebastian Kreutz der mit 14 Treffern dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Ihm folgt Stefan Fuhrmann mit neun und Thomas Riemekasten mit fünf Treffern. Erwähnt werden müssen auch die Männer um Abwehrchef Michael Spieß und Torhüter Kai Näther, die solche Erfolge erst ermöglichen.
Der Erfolg an der Wartburg war ein deutliches Zeichen an die Verfolgergruppe Mühlhausen und Gispersleben und eine Kampfansage zugleich. Der Endspurt wird lang und die besseren Karten haben zurzeit die Nordhäuser.
Kay Näther/ Karsten Scholz/ Stefan Fuhrmann 9/ Christian Müller 3/ Thomas Riemekasten 5/ Matthias Thiele 3/ Kreutz Sebastian 14/ Christian Flötling 1/ Michael Spieß 3/ Marcel Effenberger 1/ Marco Holznagel 2
Autor: nnzDie erste von drei Auswärtshürden hintereinander musste der Tabellenführer vom Südharz an der Wartburg gegen den SVW Eisenach überwinden. Im Hinspiel gab es mit 40:27 eine derbe Klatsche für die Eisenacher, Wiedergutmachung war somit angesagt. Entsprechend gewarnt und vorbereitet die Schützlinge von Andreas Meyer. Doch was in den 60 Spielminuten folgte, hatte niemand auf der Rechnung.
Mit zwei Treffern in Folge durch Sebastian Kreutz gab es einen Auftakt nach Maß für den NSV. Auch die anschließende Resultatverkürzung tat der Spiellaue zu Beginn keinen Abbruch, im Gegenteil. Mit Volldampf wurden die Gastgeber in den weiteren Minuten förmlich überrollt. Bis zum 7:1 mussten die SVW Spieler tatenlos zusehen wie eine Angriffswelle nach der anderen auf ihr Tor rollte. Besonders angriffslustig Sebastian Kreutz, der zu diesem Zeitpunkt schon fünf seiner am Ende 14 Treffer erzielt hatte. Angesichts der spielerischen Überlegenheit der Nordhäuser bedeutete der Vorsprung schon eine frühe Vorentscheidung.
Der NSV schaltete einen Gang runter und die Gastgeber versuchten bis zum 11:6 ihr Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Die Ruhe währte nicht lange. Der zwölfte Treffer, erzielt durch Stefan Fuhrmann, löste die Handbremse beim Südharzexpress und sofort war Schluss mit dem Schlafwagenhandball. Der SVW in der Folge total überfordert, geriet nach 20 Spielminuten mit 15:6 in Rückstand. Die Begegnung war entschieden. Bis zum 21:12 Pausenstand taten beide Mannschaften nicht mehr viel. Die einen konnten nicht mehr und die anderen wollten nicht mehr.
Eigentlich hätte Trainer Andreas Meyer, angesichts des Spielstandes, einen ruhigen Tag auf der Bank verbringen können. Doch in der Kabine gab es klare Worte. Der Schlendrian der nach solch sicher geglaubten Führungen einzieht, darf die Mannschaft erst gar nicht erreichen. Konzentrierter Spielaufbau und konsequente Ausnutzung aller Tormöglichkeiten wurde gefordert. Damit fielen alle taktischen Zwänge weg und die Mannschaft wurde von der Leine gelassen. Das Debakel für die Gastgeber war nun nicht mehr zu verhindern. Mit 20:5 gewannen die Nordhäuser den zweiten Durchgang und in der Addition beider Halbzeiten hatten sie mit 41:17 einen nie geglaubten Kantersieg auswärts eingefahren.
Neben der wieder ausgezeichneten mannschaftlichen Spielführung war es Linkshänder Sebastian Kreutz der mit 14 Treffern dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Ihm folgt Stefan Fuhrmann mit neun und Thomas Riemekasten mit fünf Treffern. Erwähnt werden müssen auch die Männer um Abwehrchef Michael Spieß und Torhüter Kai Näther, die solche Erfolge erst ermöglichen.
Der Erfolg an der Wartburg war ein deutliches Zeichen an die Verfolgergruppe Mühlhausen und Gispersleben und eine Kampfansage zugleich. Der Endspurt wird lang und die besseren Karten haben zurzeit die Nordhäuser.
Kay Näther/ Karsten Scholz/ Stefan Fuhrmann 9/ Christian Müller 3/ Thomas Riemekasten 5/ Matthias Thiele 3/ Kreutz Sebastian 14/ Christian Flötling 1/ Michael Spieß 3/ Marcel Effenberger 1/ Marco Holznagel 2












