Schulschwimmlehrer sind fit
Samstag, 20. Februar 2010, 12:43 Uhr
Dem verbindlichen Schwimmunterricht wird im Schulamtsbereich Worbis viel Aufmerksamkeit gewidmet. Im Schuljahres 2008 / 2009 beteiligten sich 1476 Kindern der dritten Klassen der Landkreise Eichsfeld und Nordhausen daran. In der nnz ein Bericht von Sportkoordinator Werner Hütcher...
Die Schwimmlehrerinnen Roswitha Huke und Sabine Hoffmann üben das Retten von verunfallten Personen
91,4 % aller Kinder konnten das Seepferdchen oder eine höhere Schwimmstufe erlangen, jedoch nur 81,5 % der Kinder schafften es, 15 Minuten ausdauernd zu schwimmen. Immer wieder weisen Fachleute darauf hin, dass die Erlangung des Seepferdchens noch keine ausreichende Sicherheit beim Schwimmen bietet. Diese Schwimmanfänger sollten von ihren Eltern bei deren Übungen im nassen Element immer beaufsichtigt werden. Auch über die Baderegeln sollte mit den Kindern gesprochen werden und die Umsetzung auch geübt werden.
Nach Angaben der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ertranken im Jahre 2009 in Deutschland etwa 400 Menschen, was die Notwendigkeit eines fundierten Schwimmunterrichts durch ausgebildete Sportlehrer unterstreicht. Die Einsatzbedingungen für diese Lehrer sind streng und werden regelmäßig durch das Staatliche Schulamt überprüft. Grundvoraussetzungen für einen Einsatz sind ein abgeschlossenes Sportlehrerstudium, die Rettungsschwimmerausbildung und der Nachweis einer regelmäßigen Fortbildungsteilnahme. In diesem Schuljahr bieten beide Landkreise zusätzliche Förderangbote für jene Kinder der Grund – und Förderschulen an, die Ausbildungsdefizite oder Angst vor dem nassen Element haben.
35 Sportlehrerinnen und Sportlehrer des Landkreises Nordhausen stellten sich in der vergangenen Woche der regionalen Fortbildung im Sollstedter Bad. Das Programm umfasste Schwimm – und Tauchübungen, das Training der Herz – Lungen – Wiederbelebung und einen schwimmmethodischen Teil. Die Sportlehrerschaft wird seit Jahren hierbei von der Wasserwacht Nordhausen und dem Deutschen Roten Kreuz unterstützt.
Werner Hütcher
Autor: nnzDie Schwimmlehrerinnen Roswitha Huke und Sabine Hoffmann üben das Retten von verunfallten Personen
91,4 % aller Kinder konnten das Seepferdchen oder eine höhere Schwimmstufe erlangen, jedoch nur 81,5 % der Kinder schafften es, 15 Minuten ausdauernd zu schwimmen. Immer wieder weisen Fachleute darauf hin, dass die Erlangung des Seepferdchens noch keine ausreichende Sicherheit beim Schwimmen bietet. Diese Schwimmanfänger sollten von ihren Eltern bei deren Übungen im nassen Element immer beaufsichtigt werden. Auch über die Baderegeln sollte mit den Kindern gesprochen werden und die Umsetzung auch geübt werden.
Nach Angaben der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ertranken im Jahre 2009 in Deutschland etwa 400 Menschen, was die Notwendigkeit eines fundierten Schwimmunterrichts durch ausgebildete Sportlehrer unterstreicht. Die Einsatzbedingungen für diese Lehrer sind streng und werden regelmäßig durch das Staatliche Schulamt überprüft. Grundvoraussetzungen für einen Einsatz sind ein abgeschlossenes Sportlehrerstudium, die Rettungsschwimmerausbildung und der Nachweis einer regelmäßigen Fortbildungsteilnahme. In diesem Schuljahr bieten beide Landkreise zusätzliche Förderangbote für jene Kinder der Grund – und Förderschulen an, die Ausbildungsdefizite oder Angst vor dem nassen Element haben.
35 Sportlehrerinnen und Sportlehrer des Landkreises Nordhausen stellten sich in der vergangenen Woche der regionalen Fortbildung im Sollstedter Bad. Das Programm umfasste Schwimm – und Tauchübungen, das Training der Herz – Lungen – Wiederbelebung und einen schwimmmethodischen Teil. Die Sportlehrerschaft wird seit Jahren hierbei von der Wasserwacht Nordhausen und dem Deutschen Roten Kreuz unterstützt.
Werner Hütcher

