Schnell, schneller, Breitband
Freitag, 05. Februar 2010, 15:23 Uhr
Grundaussage ist: Technisch ist alles möglich. Es ist nur eine Frage der Finanzierung, sagte Dr. Sabine Mehne, Leiterin der Lenkungsgruppe Breitband und im Landratsamt zuständig für die Wirtschaftsförderung. Das ist die Quintessenz der Vor-Ort-Termine der Lenkungsgruppe Breitband im Landkreis in dieser Woche...
Die Bürgermeister und VG-Vorsitzenden von Bleicherode, Werther sowie den Verwaltungsgemeinschaften (VG) Goldene Aue, Hohnstein-Südharz und Hainleite hatten in einer Beratung mit Landrat Joachim Claus diese Breitband-Beratungen vereinbart. Ziel ist es, ja nach dem Bedarf und den Gegebenheiten im jeweiligen Ort passgenaue Lösungen zu finden, um Einwohner und Unternehmen mit schnellem Internet zu versorgen. Die Ergebnisse werden in die Machbarkeitsstudie des Landkreises eingearbeitet, in der auch die Interessenbekundungsverfahren vorbereitet werden.
Um Fördermittel zur Deckung von eventuellen Wirtschaftlichkeitslücken zu beantragen, ist dieses Verfahrens zwingend vorgeschrieben, so Dr. Sabine Mehne. Dieses öffentlich auszuschreibende Interessenbekundungsverfahren dient dazu, potentielle Anbieter darüber zu informieren, ob und zu welchen Konditionen sie einen Ausbau der Breitbandinfrastruktur mit ihren Leistungen anbieten würden.
Dass dahingehend Bedarf besteht, hat eine Befragung des Landratsamtes im vergangenen Jahr gezeigt: Fast drei von vier der befragten Unternehmen zeigten sich unzufrieden mit dem Ist-Zustand an schnellen Internetverbindungen. Im ländlichen Raum sind bislang durch das Pilotprojekt DSL für Thüringen der Netkom in Sollstedt, Wipperdorf sowie in Groß- und Kleinwerther die Internetleitungen ausgebaut worden. Teilweise werden dabei Leerrohre genutzt, die während Baumaßnahmen mitverlegt wurden. Auch in weiteren Ortsteilen wie Elende will die Netkom den Internetausbau voranbringen.
Parallel konnten sich bei der Erhebung des Landratsamtes auch Privathaushalte an einer Befragung zum Breitband beteiligen. Hier war jedoch die Resonanz insgesamt unbefriedigend. Die Erfahrung zeigt, dass eine direkte Befragung der Bürger in den Orten am effektivsten, jedoch auch sehr aufwendig ist, sagte Dr. Sabine Mehne. Aber: Nur wenn ein konkreter Bedarf nachweisbar ist, kann der Ausbau der Breitbandverbindungen in Angriff genommen und eine Förderung beantragt werden. Dies zeigt das Beispiel von Werther. Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt hat selbst die Einwohner befragen lassen.
Ergebnis: Fast drei Viertel aller Haushalte haben sich an der Befragung beteiligt. Knapp ein Viertel hat keinen DSL-Anschluss, die Mehrheit zeigte sich unzufrieden mit den derzeitigen Internetverbindungen. Ähnliche Befragungen sollen nun zeitnah auch in anderen Kommunen erfolgen, um den Bedarf exakt bewerten zu können.
In Bleicherode will Bürgermeister Frank Rostek, der die Rahmenbedingungen für die Breitbandversorgung als grundsätzlich gut einschätzt, für eine gezielte Befragung beispielsweise die Unterstützung der Gymnasiasten gewinnen. Auch in Heringen, Uthleben, Windehausen, Görsbach, Nohra sowie Kleinfurra mit ihren Ortsteilen ist eine weitere Präzisierung der Bedarfserhebung geplant.
Autor: nnzDie Bürgermeister und VG-Vorsitzenden von Bleicherode, Werther sowie den Verwaltungsgemeinschaften (VG) Goldene Aue, Hohnstein-Südharz und Hainleite hatten in einer Beratung mit Landrat Joachim Claus diese Breitband-Beratungen vereinbart. Ziel ist es, ja nach dem Bedarf und den Gegebenheiten im jeweiligen Ort passgenaue Lösungen zu finden, um Einwohner und Unternehmen mit schnellem Internet zu versorgen. Die Ergebnisse werden in die Machbarkeitsstudie des Landkreises eingearbeitet, in der auch die Interessenbekundungsverfahren vorbereitet werden.
Um Fördermittel zur Deckung von eventuellen Wirtschaftlichkeitslücken zu beantragen, ist dieses Verfahrens zwingend vorgeschrieben, so Dr. Sabine Mehne. Dieses öffentlich auszuschreibende Interessenbekundungsverfahren dient dazu, potentielle Anbieter darüber zu informieren, ob und zu welchen Konditionen sie einen Ausbau der Breitbandinfrastruktur mit ihren Leistungen anbieten würden.
Dass dahingehend Bedarf besteht, hat eine Befragung des Landratsamtes im vergangenen Jahr gezeigt: Fast drei von vier der befragten Unternehmen zeigten sich unzufrieden mit dem Ist-Zustand an schnellen Internetverbindungen. Im ländlichen Raum sind bislang durch das Pilotprojekt DSL für Thüringen der Netkom in Sollstedt, Wipperdorf sowie in Groß- und Kleinwerther die Internetleitungen ausgebaut worden. Teilweise werden dabei Leerrohre genutzt, die während Baumaßnahmen mitverlegt wurden. Auch in weiteren Ortsteilen wie Elende will die Netkom den Internetausbau voranbringen.
Parallel konnten sich bei der Erhebung des Landratsamtes auch Privathaushalte an einer Befragung zum Breitband beteiligen. Hier war jedoch die Resonanz insgesamt unbefriedigend. Die Erfahrung zeigt, dass eine direkte Befragung der Bürger in den Orten am effektivsten, jedoch auch sehr aufwendig ist, sagte Dr. Sabine Mehne. Aber: Nur wenn ein konkreter Bedarf nachweisbar ist, kann der Ausbau der Breitbandverbindungen in Angriff genommen und eine Förderung beantragt werden. Dies zeigt das Beispiel von Werther. Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt hat selbst die Einwohner befragen lassen.
Ergebnis: Fast drei Viertel aller Haushalte haben sich an der Befragung beteiligt. Knapp ein Viertel hat keinen DSL-Anschluss, die Mehrheit zeigte sich unzufrieden mit den derzeitigen Internetverbindungen. Ähnliche Befragungen sollen nun zeitnah auch in anderen Kommunen erfolgen, um den Bedarf exakt bewerten zu können.
In Bleicherode will Bürgermeister Frank Rostek, der die Rahmenbedingungen für die Breitbandversorgung als grundsätzlich gut einschätzt, für eine gezielte Befragung beispielsweise die Unterstützung der Gymnasiasten gewinnen. Auch in Heringen, Uthleben, Windehausen, Görsbach, Nohra sowie Kleinfurra mit ihren Ortsteilen ist eine weitere Präzisierung der Bedarfserhebung geplant.

