LGS-Café und Stadt-Info öffnen
Donnerstag, 05. Dezember 2002, 07:26 Uhr
Nordhausen (nnz). Was ist bisher auf dem Landesgartenschau-Gelände passiert? Wie soll es weitergehen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) und LGS-Chefin Inge Klaan standen den Stadträten am Abend Rede und Antwort.
Im April 2003 werde im Nordhäuser Rathaus das Landesgartenschau Café mit der integrierten Stadtinformation öffnen, kündigte Inge Klaan an. Ebenfalls im kommenden Jahr beginne im Rahmen einer größeren Marketing-Aktion der Kartenvorverkauf für die Gartenschau und die Werbung für die Veranstaltung auf deutschlandweit elf Reiseveranstaltungs-Messen. Gleichzeitig werde es für die Nordhäuser wieder zahlreiche Baustellenführungen über den Petersberg geben, kündigte die Geschäftsführerin an.
Im Veranstaltungsjahr erwarteten die Gäste insgesamt 12 Hallen-Schauen. Die Eröffnungs-Schau trage den Titel Es ist so weit – der Harz erblüht, eine Auto-Flora-Schau habe den Titel Ihr guter Stern in Sachen Grün, Die Königin im Blumenreich widmet sich der Rose, Stachelkunst aus Erfurt den Kakteen und 500 Jahre Nordhäuser Kornbrenntradition geht dem Weg vom Korn zum Korn nach.
Insgesamt, so Klaan, bereite man zur Zeit mehr als 1000 Veranstaltungen vor. Dazu gehöre unter anderem Camina Burana - ein Gemeinschafts-Projekt von Theater, Kinder- und Jugendtheater und der Kirchen -, einen Italo-Romantischen Sommernachtsball und der Städtetag, zu dem sich bereits 12 Kommunen angemeldet hätten. Dazu kommen eine 80er-Jahre-Party, eine buntes Programm - Grünes Klassenzimmer - für Kinder aller Altersklassen, bei dem von Freizeitaktivitäten bis zum Bau von Kistengärten und Bestimmung von Obstsorten viel geboten werde. Die Kirchen der Stadt würden sich auf dem Gelände der Frauenberg-Kirche präsentieren. Zum Mitmachen bei der Gartenschau seien auch alle Vereine der Region aufgerufen.
Am Landesgartenschau-Haupteingang am Lippertplatz, am Westhang des Petersberges, am Umfeld der Brecht-Schule und auf der Spaß-Sportfläche - mit Hochseilgarten und Skater-Anlage - sind nach Angaben von Inge Klaan die Investitionen abgeschlossen. Am Südhang seien die Bauarbeiten am Aussichtspunkt Bellevue und an der Grüne Treppe beendet; auf den Terrassengärten sei der Wasserspielplatz montiert, aktuell laufe auf einem Drittel der Südhang-Fläche die Bepflanzung, die im Frühjahr 2003 fertig sei.
Fertig sei auch der Neubau der Frauenberger Stiege; die Lesserstiege sei zur Zeit im Bau. In der Klosteranlage am Frauenberg sei der Garten gebaut, auf dem Kirchplatz errichte man zur Zeit eine Stahlkonstruktion, die das frühere Kirchenschiff nachbilde.
2003 geht es in die letzte Etappe der Bauarbeiten, sagte Frau Klaan. Die anstehenden Vorhaben seien dann der Bau eines Spielplatzes in der Weberstraße, der Gabionenbau am Fuße des Petersberges in der rückwärtigen Rautenstraße und in der Sangerhäuser Straße, das letzte Drittel der Terrassengarten am Südhang werde in Angriff genommen sowie der Bau des Platzes rund um den Petri-Turm.
Die Zukunft des Petersberges nach der Landesgartenschau fasste die LGS-geschäftsführerin so zusammen: Wir planen keinen neuen Petersberg! Es werde nur einen punktuellen Rückbau - zum Beispiel für zeitweilige Veranstaltungsflächen, wie Gastronomiezelte und Bühnen geben. Über das Nachnutzungskonzept werde der Nordhäuser Stadtrat beschließen.
Autor: nnzIm April 2003 werde im Nordhäuser Rathaus das Landesgartenschau Café mit der integrierten Stadtinformation öffnen, kündigte Inge Klaan an. Ebenfalls im kommenden Jahr beginne im Rahmen einer größeren Marketing-Aktion der Kartenvorverkauf für die Gartenschau und die Werbung für die Veranstaltung auf deutschlandweit elf Reiseveranstaltungs-Messen. Gleichzeitig werde es für die Nordhäuser wieder zahlreiche Baustellenführungen über den Petersberg geben, kündigte die Geschäftsführerin an.
Im Veranstaltungsjahr erwarteten die Gäste insgesamt 12 Hallen-Schauen. Die Eröffnungs-Schau trage den Titel Es ist so weit – der Harz erblüht, eine Auto-Flora-Schau habe den Titel Ihr guter Stern in Sachen Grün, Die Königin im Blumenreich widmet sich der Rose, Stachelkunst aus Erfurt den Kakteen und 500 Jahre Nordhäuser Kornbrenntradition geht dem Weg vom Korn zum Korn nach.
Insgesamt, so Klaan, bereite man zur Zeit mehr als 1000 Veranstaltungen vor. Dazu gehöre unter anderem Camina Burana - ein Gemeinschafts-Projekt von Theater, Kinder- und Jugendtheater und der Kirchen -, einen Italo-Romantischen Sommernachtsball und der Städtetag, zu dem sich bereits 12 Kommunen angemeldet hätten. Dazu kommen eine 80er-Jahre-Party, eine buntes Programm - Grünes Klassenzimmer - für Kinder aller Altersklassen, bei dem von Freizeitaktivitäten bis zum Bau von Kistengärten und Bestimmung von Obstsorten viel geboten werde. Die Kirchen der Stadt würden sich auf dem Gelände der Frauenberg-Kirche präsentieren. Zum Mitmachen bei der Gartenschau seien auch alle Vereine der Region aufgerufen.
Am Landesgartenschau-Haupteingang am Lippertplatz, am Westhang des Petersberges, am Umfeld der Brecht-Schule und auf der Spaß-Sportfläche - mit Hochseilgarten und Skater-Anlage - sind nach Angaben von Inge Klaan die Investitionen abgeschlossen. Am Südhang seien die Bauarbeiten am Aussichtspunkt Bellevue und an der Grüne Treppe beendet; auf den Terrassengärten sei der Wasserspielplatz montiert, aktuell laufe auf einem Drittel der Südhang-Fläche die Bepflanzung, die im Frühjahr 2003 fertig sei.
Fertig sei auch der Neubau der Frauenberger Stiege; die Lesserstiege sei zur Zeit im Bau. In der Klosteranlage am Frauenberg sei der Garten gebaut, auf dem Kirchplatz errichte man zur Zeit eine Stahlkonstruktion, die das frühere Kirchenschiff nachbilde.
2003 geht es in die letzte Etappe der Bauarbeiten, sagte Frau Klaan. Die anstehenden Vorhaben seien dann der Bau eines Spielplatzes in der Weberstraße, der Gabionenbau am Fuße des Petersberges in der rückwärtigen Rautenstraße und in der Sangerhäuser Straße, das letzte Drittel der Terrassengarten am Südhang werde in Angriff genommen sowie der Bau des Platzes rund um den Petri-Turm.
Die Zukunft des Petersberges nach der Landesgartenschau fasste die LGS-geschäftsführerin so zusammen: Wir planen keinen neuen Petersberg! Es werde nur einen punktuellen Rückbau - zum Beispiel für zeitweilige Veranstaltungsflächen, wie Gastronomiezelte und Bühnen geben. Über das Nachnutzungskonzept werde der Nordhäuser Stadtrat beschließen.
