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nnz-Rückspiegel: 5. Dezember 2001

Donnerstag, 05. Dezember 2002, 07:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
“Pures“ und Landrat im „Einsatz“


Stadträte besuchten „pures“ Unternehmen
Zu Beginn dieser Woche besuchten Mitglieder des Umweltausschusses der Stadt Bleicherode die PURUS GmbH in Niedergebra. Die Firma PURUS befasst sich mit der Wiederverwertung von Mischkunststoffen aus dem Haushalt (Jogurtbecher, Margarineschachteln, Geschenkverpackungen) und Folien aus der Industrie. Die Geschäftsführer Niemann und Schmiedling gaben zu Beginn des Besuches einen kurzen Überblick über die Entwicklung des Unternehmens und stellte klar, dass der Name „Purus“ aus dem Lateinischen abgeleitet sei und mit „sauber“ oder „rein“ zu übersetzen sei.

Die Verwertungsquote bei Mischkunststoffen liegt bei 65 Prozent und bei Folien bei 80 Prozent. Als Endprodukte entstehen bei der PURUS Pflaster für Gehwege, Granulat, Gartenpfosten oder Rasengittermaterial. Die Firma beschäftigt 72 Arbeitskräfte, die vorwiegend im Dreischichtsystem arbeiten. Es ist nach Aussage der Geschäftsführung geplant, im Jahr 2002 weitere Arbeitskräfte einzustellen. Weiterhin bildet die PURUS zur Zeit vier Lehrlinge aus, ein Azubi lernt in der Verwaltung, drei werden im produktiven Bereich ausgebildet...ausführlich im nnz-Archiv


Arbeitseinsatz in Bleicherode
Im Nebenjob könnte sich Landrat Joachim Claus (CDU) als Bauarbeiter versuchen. Aufträge für ihn gab es in jüngster Zeit vor allem in der Region Bleicherode. Heute hatte der Landrat wieder einen Einsatz.

Handwerkliche Fähigkeiten Waren beim ersten Spatenstich zur neuen Turnhalle des Bleicheröder Gymnasiums vorwiegend Kenntnisse in der Bedienung eines Nobas-Baggers erforderlich, so war heute Handarbeit gefragt. Joachim Claus legte in seiner Eigenschaft als Landrat und als Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes den Grundstein für eine neue Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes. Direkt neben dem schmucken neuen Feuerwehrgerätehaus hatten die Männer von Henning-Bau aus Urbach bereits einige Mauern des Rohbaus hochgezogen, mehr als nur Umrisse sind zu erkennen.

Im kommenden Jahr hat damit die alte Rettungswache in der Uthemannstraße ausgedient. Sie entspricht schon jetzt nicht mehr den Anforderungen an einem modernen Rettungsdienst. Die neue Wache soll künftig nicht nur den Bereich des Landkreises abdecken, sondern auch für Bereiche der Autobahn A 38 zuständig sein. Die Einsatzzeiten sind dafür in den Thüringer Gesetzlichkeiten mit 12 Minuten festgeschrieben, in dünnbesiedelten Gebieten sind es 15 Minuten. Deshalb ihr Standort auch außerhalb der Stadt...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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