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Pfiffige Ideen gesucht

Mittwoch, 04. Dezember 2002, 11:39 Uhr
Nordhausen (nnz). Wie soll der Teil der Frauenberger Stiege heißen, der sich zwischen Sundhäuser Straße und Sangerhäuser Straße befindet? Die Frage bewegt seit langem die Nordhäuser Stadtverwaltung. Jetzt suchen die Verwalter Unterstützung bei den Nordhäusern.


Um Vorschläge der Nordhäuser bittet Gisela Zeh, Sachgebietsleiterin Stadtvermessung bei der Stadt Nordhausen. Gleichzeitig sind auch um Namens-Ideen für die neu angelegte Wall-Anlage hinter der Pfaffengasse gesucht. „Wichtig ist, dass die Vorschläge sowohl einen Nordhäuser- als auch einen historischen Bezug haben“, sagte Frau Zeh. Die Ideen zur Benennung können schriftlich zu Frau Zeh, Stadt Nordhausen, Amt für Finanz- und Vermögensverwaltung, Markt 15, geschickt oder telefonisch über die Nummer 696 542 übermittelt werden. Alle Vorschläge werden von der Kommission vorbesprochen, dann im zuständigen Stadtrats-Ausschuss beraten und letztlich dem Nordhäuser Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt.

Bei ihrer jüngsten Sitzung habe die Kommission, der unter anderem der Vertreter der städtischen Archive, der Verkehrsbehörde, des Bauamtes und der Stadt- und Gästeführergilde angehören, beschlossen, dem unteren Teil der Treppe einen Namen zu geben. Gisela Zeh: „Denn historisch gesehen gehört dieser Abschnitt eigentlich nicht zur Frauenberger Stiege.“ Mit der Benennung des Treppenteiles wolle die Kommission einen Effekt fortführen, der sich mit den Vorbereitungen zur Landesgartenschau einstelle: „Es entsteht nicht nur Neues, auch Historisches wird stärker zur Geltung gebracht. Das zeigt sich zum Beispiel an den kürzlich neu vergebenen Bezeichnungen „Rähmentreppe“ oder „Neue Lesserstiege“, an der Neukonzeption des Geländes rund um die Frauenberg-Kirche, dem Meerpferd-Brunnen am Postplatz oder dem geplanten Brunnen auf dem Rathausplatz“, so Frau Zeh.
Autor: nnz

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