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Mittwoch, 04. Dezember 2002, 10:42 Uhr
Nordhausen (nnz). Auch im Landkreis Nordhausen sind die Arbeitslosenzahlen und –quoten im November angestiegen. Die aktuellen Zahlen wie immer heute schon in Ihrer nnz.
Im Landkreis Nordhausen waren im vergangenen Monat offiziell 9.120 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 128 Personen mehr als im Oktober. Die Quote stieg damit um 0,3 Prozentpunkte auf aktuell 19,8 Prozent an. Im November gingen im Nordhäuser Arbeitsamt 976 Arbeitslosmeldungen ein, über 100 weniger als noch im Oktober.
Zwei Drittel dieser Meldungen resultieren aus einer Beschäftigung auf dem zweiten Arbeitsmarkt. 222 Frauen und Männer fanden mit Hilfe des Arbeitsamtes einen neuen Arbeitsplatz, das waren über 50 weniger als noch im Oktober. Im ersten Arbeitsmarkt fanden 165 Personen einen Job, im Oktober waren es noch 195.
Letztlich ist diese Zahl ein prägnanter Ausdruck der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation. Die Zahlen der Arbeitsamtsstatistik verraten aber noch mehr. Beängstigend zugenommen hat in diesem Jahr die Zahl der Langzeitarbeitslosen. Gegenüber dem November 2001 stiegt diese Zahl um 345 auf nunmehr fast 4.000 an. Das sind mehr als 43 Prozent aller arbeitslos gemeldeten Menschen im Landkreis Nordhausen.
Zur Statistik sollte auf jeden Fall auch der zweite Arbeitsmarkt gehören. Allein im vergangenen Monat waren dort 2.658 Frauen und Männer untergebracht. Würden all diese Personen nicht durch ABM, SAM oder Umschulungen abgefangen werden, dann käme für den Landkreis Nordhausen leicht eine Quote jenseits der 25 Prozent zusammen. In Nordthüringen waren Ende November insgesamt 35.446 Menschen ohne Arbeit. Hinzu kommen fast 14.000 Frauen und Männer im zweiten Arbeitsmarkt.
Die Quoten für Nordthüringen im Überblick:
Artern: 23,2 Prozent
Bad Langensalza: 17,8 Prozent
Heiligenstadt: 12,7 Prozent
Leinefelde: 15,3 Prozent
Mühlhausen: 15,2 Prozent
Nordhausen: 19,8 Prozent
Sondershausen: 21,0 Prozent
Alle Quoten in diesem Beitrag beziehen sich auf abhängige zivile Erwerbspersonen"
Autor: nnzIm Landkreis Nordhausen waren im vergangenen Monat offiziell 9.120 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 128 Personen mehr als im Oktober. Die Quote stieg damit um 0,3 Prozentpunkte auf aktuell 19,8 Prozent an. Im November gingen im Nordhäuser Arbeitsamt 976 Arbeitslosmeldungen ein, über 100 weniger als noch im Oktober.
Zwei Drittel dieser Meldungen resultieren aus einer Beschäftigung auf dem zweiten Arbeitsmarkt. 222 Frauen und Männer fanden mit Hilfe des Arbeitsamtes einen neuen Arbeitsplatz, das waren über 50 weniger als noch im Oktober. Im ersten Arbeitsmarkt fanden 165 Personen einen Job, im Oktober waren es noch 195.
Letztlich ist diese Zahl ein prägnanter Ausdruck der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation. Die Zahlen der Arbeitsamtsstatistik verraten aber noch mehr. Beängstigend zugenommen hat in diesem Jahr die Zahl der Langzeitarbeitslosen. Gegenüber dem November 2001 stiegt diese Zahl um 345 auf nunmehr fast 4.000 an. Das sind mehr als 43 Prozent aller arbeitslos gemeldeten Menschen im Landkreis Nordhausen.
Zur Statistik sollte auf jeden Fall auch der zweite Arbeitsmarkt gehören. Allein im vergangenen Monat waren dort 2.658 Frauen und Männer untergebracht. Würden all diese Personen nicht durch ABM, SAM oder Umschulungen abgefangen werden, dann käme für den Landkreis Nordhausen leicht eine Quote jenseits der 25 Prozent zusammen. In Nordthüringen waren Ende November insgesamt 35.446 Menschen ohne Arbeit. Hinzu kommen fast 14.000 Frauen und Männer im zweiten Arbeitsmarkt.
Die Quoten für Nordthüringen im Überblick:
Artern: 23,2 Prozent
Bad Langensalza: 17,8 Prozent
Heiligenstadt: 12,7 Prozent
Leinefelde: 15,3 Prozent
Mühlhausen: 15,2 Prozent
Nordhausen: 19,8 Prozent
Sondershausen: 21,0 Prozent
Alle Quoten in diesem Beitrag beziehen sich auf abhängige zivile Erwerbspersonen"
