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Auf die Schnelle

Donnerstag, 28. Januar 2010, 17:52 Uhr
Die ersten Haushalte und Unternehmen im Ortsteil Werther der gleichnamigen Einheitsgemeinde können seit einigen Wochen mit dem schnellen DSL im Internet surfen. Doch in Werther gibt es nicht nur schnelle Verbindungen...


Nach anfänglichen technischen Problemen bei der Umstellung, sind wir mit der Realisierung der Aufträge seitens der beiden Anbieter sehr zufrieden. Das Interesse an schnellen Internetzugängen steigt stetig an,so dass wir sehr dankbar sind, an diesem Pilotprojekt in Thüringen beteiligt worden zu sein", resümiert Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt. Vor allem in punkto Leistungsbereitstellung und der Qualität der angebotenen DSL Produkte können die Nutzer in Werther sehr zufrieden sein.

In den anderen Ortsteilen der Einheitsgemeinde ist die Bedarfsermittlung für die Breitbandversorgung nahezu abgeschlossen. Nach dem Vorliegen der genauen Zahlen wird die Gemeindeverwaltung nach geeigneten wirtschaftlichen Möglichkeiten und Anbietern für die Umsetzung des Vorhabens suchen. Das wird innerhalb der Breitbandinitiative des Landkreises Nordhausen passieren.

Etwas schwieriger als die DSL-Bereitstellung erweist sich die Aufstellung des Haushaltsentwurfs für das aktuelle Jahr. Noch immer liegen keine belastbaren Zahlen hinsichtlich der zu erwartenden Kreis- und Schulumlage sowie zu den Schlüsselzuweisungen seitens des Landes vor. Bürgermeister Weidt geht jedoch davon aus, dass der Haushalt in der Gemeinderatssitzung Ende Februar beschlossen werden kann.

Egal, welche Höhe der Kreistag hinsichtlich der Umlagen beschließen wird, für Weidt steht fest, mehr als bislang würde die Gemeinde in eine bedrohliche Schieflage bringen, die geplanten Investitionen gefährden und Erhöhungen der kommunalen Steuern nach sich ziehen.

In punkto Investitionen nehmen sich Verwaltung und Gemeinderat in diesem Jahr einiges vor. So soll der dritte Bauabschnitt des Umbaus der ehemaligen Schule in Werther zu einer Kindertagesstätte realisiert werden. Aktuell wird ausgeschrieben, denn mit dem Einbau von neuen Heizung-, Lüftungs-, Sanitär- und Elektroanlagen soll zum 1. April begonnen werden. Geplant sind dafür Kosten in Höhe von 375.000 Euro, die Hälfte davon sind Eigenmittel der Kommune.

Und da sind auch noch die Projekte innerhalb des Konjunkturpakets II. Zwar wurden schon im Vorjahr einige Vorhaben abgearbeitet, der Schwerpunkt der Maßnahmen liegt - das war so geplant - auf diesem Jahr. Die Kosten dafür belaufen sich für die insgesamt 16 Projekte auf 225.000 Euro. Fortgeführt aus dem vergangenen Jahr werden im Februar die Arbeiten am Dach des Vereinsheims in Werther.
Autor: nnz

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