Wunschdenken in ZAN-Spitze
Montag, 02. Dezember 2002, 19:04 Uhr
Nordhausen (nnz). In die Diskussion um die Vergabe zur Abfallrestbehandlung in Nordthüringen mischt sich die Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue ein. Die BI-Macher haben da einen Unterschied gefunden...
Einer Verlautbarung der BI "Rettet die Goldene Aue" zur Folge, sei nicht auf das günstigste, sondern auf das "...unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot" der Zuschlag zu erteilen. Der niedrigste Angebotspreis ist nicht entscheidend. So zumindest sei es der Verdingungsordnung für Leistungen § 25 Nr. 3 VOL/A zu entnehmen. Die pauschal dargestellte Sichtweise des ZAN-Verbandsgeschäftsführers Sachse und seines Vorsitzenden, wonach angeblich der günstigste Anbieter ein Recht auf eine Vergabe bzw. Zuschlagserteilung habe, sei unrichtig, teilt Volker Theuerkauf der nnz mit.
Diese Darstellung sei offenbar das Wunschdenken eines ZAN-Geschäftsführers. Dabei mache er sich offenbar zum Werkzeug der Müllverbrennungslobby. Die optimale Auslastung der bereits regional verfügbaren Standortfaktoren sei ihm dabei offenbar egal. Als Konsequenz daraus, müsse wohl jetzt im ZAN ganz klar über personelle Konsequenzen in der Führungsspitze nachgedacht werden, so die BI gegenüber der nnz.
Autor: nnzEiner Verlautbarung der BI "Rettet die Goldene Aue" zur Folge, sei nicht auf das günstigste, sondern auf das "...unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot" der Zuschlag zu erteilen. Der niedrigste Angebotspreis ist nicht entscheidend. So zumindest sei es der Verdingungsordnung für Leistungen § 25 Nr. 3 VOL/A zu entnehmen. Die pauschal dargestellte Sichtweise des ZAN-Verbandsgeschäftsführers Sachse und seines Vorsitzenden, wonach angeblich der günstigste Anbieter ein Recht auf eine Vergabe bzw. Zuschlagserteilung habe, sei unrichtig, teilt Volker Theuerkauf der nnz mit.
Diese Darstellung sei offenbar das Wunschdenken eines ZAN-Geschäftsführers. Dabei mache er sich offenbar zum Werkzeug der Müllverbrennungslobby. Die optimale Auslastung der bereits regional verfügbaren Standortfaktoren sei ihm dabei offenbar egal. Als Konsequenz daraus, müsse wohl jetzt im ZAN ganz klar über personelle Konsequenzen in der Führungsspitze nachgedacht werden, so die BI gegenüber der nnz.
