Spannung bis zum Schluss
Samstag, 30. November 2002, 19:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Während Wacker 90 Nordhausen erst morgen in Holzthaleben zum Spitzenspiel der Landesklasse Staffel West antreten muss, hatte sich heute die FSG Salza auf dem Karl-Henze-Sportplatz mit der Mannschaft von Grün Weiß Erfurt auseinander zu setzen. Von der Begegnung berichtet nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Da für die Böhm-Truppe im Auswärtsspiel in Viernau am nächsten Wochenende wohl kaum etwas zu holen ist, musste heute unbedingt ein Sieg her, um etwas Luft im Abstiegskampf zu haben. Allerdings setzten die Gäste erste Akzente. So in der 3. Minute als Thimm frei zum Kopfball kam, aber Kühlewind war auf dem Posten. Die Salzaer agierten zu umständlich, Ballverluste und Abspielfehler waren die Folge. Ein Kopfball von Ermisch in der 19. Minute, der knapp über das Tor strich, war die einzige nennenswerte Aktion der Gastgeber. Die Erfurter spielten druckvoller und brachten die Salzaer Hintermannschaft des öfteren in arge Bedrängnis - beispielsweise Thimm in der 28. und 42. Minute. Nur Marko Kühlewind war es zu verdanken, dass es torlos in die Halbzeitpause ging.
Die Gastgeber kamen wie verwandelt aus der Kabine. Ermisch erzielte in der 49. Minute die Führung und Schütze legte nur fünf Minuten später nach. Das Spiel der Salzaer wurde nun besser. Doch als Trainer Silvio Böhm Dudek für Rieger (63.) und Dusch für Burkhardt (75.) brachte, ging der Spielfaden unerklärlicherweise wieder verloren. Es schlichen sich wieder grobe Fehler ins Spiel. Eine viertel Stunde vor Spielende nutzte Thimm eine Unsicherheit in der Hintermannschaft der Gastgeber und erzielte den Anschlusstreffer, unhaltbar für Kühlewind.
Die Erfurter stürmten mit Mann und Maus und brachten die nicht sattelfeste Abwehr der Salzaer mehrmals in arge Verlegenheit. Die Gäste drängten auf den Ausgleich. Salza verlegte sich nur noch aufs Kontern. Schütze wäre dabei fast das erlösende 3:1 gelungen, als er allein durchbrach. Doch der Erfurter Schlussmann konnte das Leder im Nachsetzen noch von der Linie holen. Ein Aufatmen ging durch die 150 Zuschauer, als der gute Unparteiische Rodler (Wernigenehrlich) nach 93 Minuten die Partie endlich abpfiff.
Autor: rhDa für die Böhm-Truppe im Auswärtsspiel in Viernau am nächsten Wochenende wohl kaum etwas zu holen ist, musste heute unbedingt ein Sieg her, um etwas Luft im Abstiegskampf zu haben. Allerdings setzten die Gäste erste Akzente. So in der 3. Minute als Thimm frei zum Kopfball kam, aber Kühlewind war auf dem Posten. Die Salzaer agierten zu umständlich, Ballverluste und Abspielfehler waren die Folge. Ein Kopfball von Ermisch in der 19. Minute, der knapp über das Tor strich, war die einzige nennenswerte Aktion der Gastgeber. Die Erfurter spielten druckvoller und brachten die Salzaer Hintermannschaft des öfteren in arge Bedrängnis - beispielsweise Thimm in der 28. und 42. Minute. Nur Marko Kühlewind war es zu verdanken, dass es torlos in die Halbzeitpause ging.
Die Gastgeber kamen wie verwandelt aus der Kabine. Ermisch erzielte in der 49. Minute die Führung und Schütze legte nur fünf Minuten später nach. Das Spiel der Salzaer wurde nun besser. Doch als Trainer Silvio Böhm Dudek für Rieger (63.) und Dusch für Burkhardt (75.) brachte, ging der Spielfaden unerklärlicherweise wieder verloren. Es schlichen sich wieder grobe Fehler ins Spiel. Eine viertel Stunde vor Spielende nutzte Thimm eine Unsicherheit in der Hintermannschaft der Gastgeber und erzielte den Anschlusstreffer, unhaltbar für Kühlewind.
Die Erfurter stürmten mit Mann und Maus und brachten die nicht sattelfeste Abwehr der Salzaer mehrmals in arge Verlegenheit. Die Gäste drängten auf den Ausgleich. Salza verlegte sich nur noch aufs Kontern. Schütze wäre dabei fast das erlösende 3:1 gelungen, als er allein durchbrach. Doch der Erfurter Schlussmann konnte das Leder im Nachsetzen noch von der Linie holen. Ein Aufatmen ging durch die 150 Zuschauer, als der gute Unparteiische Rodler (Wernigenehrlich) nach 93 Minuten die Partie endlich abpfiff.
