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Künftig mit dem "Pauker chatten"

Freitag, 29. November 2002, 10:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Erfurter Messezentrum steigt seit gestern das 7. Thüringer Medien-Symposium. Da sind nicht nur die Profis der Branche. Mittendrin sind auch Schüler des Nordhäuser Humboldt-Gymnasiums. Die berichten exklusiv in der nnz über ihre Erlebnisse und ihr einmaliges Projekt.


Interessiert Die Messehalle in Erfurt ist zur Zeit Ort des Mediensymposiums des Freistaates Thüringen. Aussteller sind, wie in jedem Jahr, auch Schülerinnen und Schüler aller Schularten Thüringens. Das Spektrum der Beiträge reicht vom gestalteten Buch, über erarbeitete Unterrichtsmittel bis zum Einsatz neuer Technologien und Informationsmedien wie dem Internet. Das Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasium wartet bei seinem ersten Messeauftritt als Medienschule mit einer Kommunikationsplattform auf, die in der Lage ist, Online-Präsentationen für jeden - unabhängig von seinen Computer - und Internetkenntnissen zu ermöglichen. Damit kann die Darstellung der Schule, des Unterrichts und außerschulischer Aktivitäten von jedem, der sich zuvor auf der Seite hat registrieren lassen, übernommen werden.

Frühere Homepages hatten häufig den Mangel, dass sie schnell veralteten, wenn die Programmierer (häufig Schüler) die Schule verließen oder den Spaß an der Sache durch die Überforderung, dass sie alle Beiträge selbst gestalten mussten, verloren hatten. Wenn selbst die Köchin der Schulspeisung in der Lage ist, den Speiseplan, der auch graphische Elemente enthalten kann, ins Netz zu stellen, dann spricht das für die gute Handhabbarkeit der Seite und die umfangreichen Nutzungsmöglichkeiten.

Besuch Alle registrierten Nutzer können über ein "Private-Message"-System miteinander in Echtzeit kommunizieren. Eine Frage zu Hausaufgaben nach 18.00 Uhr an den Lehrer ist also kein Problem mehr. Vorausgesetzt der Fachlehrer ist online und hat nicht von seinem Recht Gebrauch gemacht, den Anfragenden aus seinem Chat auszuschließen. Eine Wissenspeicherfunktion gestattet die Ablage von Arbeiten in unterschiedlicher Form. Powerpoint-Präsentationen können ebenso über "Downloads" zur Bereicherung der eigenen Unterrichtsvorbereitung entnommen werden, wie vom Lehrer eingestellte Arbeitsblätter oder Bilder, die dann sogar über den Farbdrucker zu Hause in den Hefter übernommen werden können.

Natürlich fehlt auch künftig der aktuelle Vertretungsplan nicht. Technische Realisierung und Layout übernahmen die Schüler Robert Ranisch, Stefan Lorenz und Achim Sorg. Viele nützliche Hinweise zur Vermarktung der Web-Seite erhielten die Ersteller von der Agentur "wirsinds" aus Nordhausen. Die nnz half als Sponsor bei der Erstellung von Werbeplakaten und ID-Karten.
Autor: nnz

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