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nnz-Rückspiegel: 28. November 2001

Donnerstag, 28. November 2002, 07:09 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Gesundes Wasser, Ämterabbau, 3 Mille


Gesundes Wasser aus Ilfeld
Das Bauvorhaben eines Brunnens auf der Ilfelder Müllerwiese schreitet voran. Die Ausschreibungen sind nach anfänglichen Schwierigkeiten bearbeitet. Eigentlich dürfte jetzt nichts mehr schief gehen. Eigentlich. Bereits seit 1991 ist im Gespräch, in der Müllerwiese eine Quelle zu errichten, aus der frisches und vor allem gesundes, solehaltiges Wasser entspringen und genutzt werden soll. Durch mehrere Messungen konnte damals festgestellt werden, dass es sich um ein wertvolles und deshalb förderungswürdiges Wasser handelt, das auch vermarktet werden soll. Ein Investor konnte bisher noch nicht gefunden werden. Der Grundstein für die Errichtung des Brunnens wurde bereits vor ein paar Monaten gelegt. Ein Stein, Bänke und ein Pavillon sind vorhanden. Die Gemeinde ist seit längerem bemüht, das Umfeld der Quelle attraktiv zu gestalten. Bisher ist man damit allerdings noch nicht sehr weit gekommen, da es mit den vorgelegten Ausschreibungen einige Probleme gab...ausführlich im nnz-Archiv


WiFö gehört ins Landratsamt
Vor einigen Wochen hatte Landrat Joachim Claus (CDU) ein Arbeitspapier zur künftigen Wirtschaftsförderung im Landkreis Nordhausen vorgelegt (siehe auch nnz-Archiv). Mit den darin geäußerten Gedanken hatte sich jetzt der Wirtschaftsbeirat der IHK beschäftigt. Der IHK-Wirtschaftsbeirat begrüßt einhellig, dass die Diskussion zu diesem Thema auf Anregung des Landrates in Gang gekommen ist. Der Beirat vertritt eindeutig den Standpunkt, die künftige Wirtschaftsförderung im Landratsamt anzusiedeln. Eine neue Wirtschaftsfördergesellschaft zu gründen oder die Wirtschaftsförderung in eine bestehende Gesellschaft zu integrieren, stößt auf Ablehnung...ausführlich im nnz-Archiv


Bürgerinitiative mit Konturen
Es geht weiter am Nordhäuser Lutherplatz. Einer Bürgerinitiative sei dank.
Der neue Lutherplatz Die Initiatoren der Bürgerinitiative, unter ihnen der „Chef“ des Reformhauses „Am Roland“, Christian Besser, informierten in der vergangenen Woche über den Stand der Planungen. Das Erfreuliche: Über 20 Bürger des Wohngebietes wollten sich neben den BI-Mitgliedern über den derzeitigen Planungsstand informieren. Veränderungen seien hier notwendig, eine städtebauliche Aufwertung des Areals dringend angesagt. Die Gewerbetreibenden rund um den Platz klagen über eine schlechte wirtschaftliche Situation, sie sei so prekär wie nie.

Auch aus diesem Grund soll quasi der Anschluß an das Nordhäuser Zentrum gesucht, mit den jetzigen Planungen soll er gefunden werden. Der in der nnz veröffentlichte Entwurf ist in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt entstanden. Zwei der drei BI-Eckpunkte wurden eingearbeitet (Brunnengestaltung und Cafe-Bewirtschaftung), beim dritten Punkt (Verkehrsführung) wurde ein Kompromiß gefunden. Wichtig für die Platzgestaltung ist die Tatsache, dass es eine durchgehende Fußgängerachse von der künftigen Straßenbahnhaltestelle am Rathaus zur Post geben wird. Weiterer Querverbindungen über den Platz zu den Geschäften sind ebenfalls angedacht...ausführlich im nnz-Archiv


Letztes Angebot: Drei Millionen Mark
Nun ist es amtlich: Am 4. Dezember wird es einen Sonderkreistag geben. Beschäftigen müssen die Kreistagsmitglieder nur mit einer Beschlussvorlage. Doch die hat es in sich. Hektisch ist in den zurückliegenden Tagen im Nordhäuser Landratsamt gearbeitet worden. Zahlenkolonnen wurden aufgeschrieben, Varianten hin- und hergerechnet. Es geht um das Angebot des Landkreises zum Kreisumlagenstreit mit der Stadt Nordhausen (siehe hierzu ausführlich im nnz-Archiv). Es geht vor allem um die Höhe des Angebots. Nach nnz-Informationen soll mit diesem Angebot ein Schlussstrich unter alle anhängigen Verfahren zur Kreisumlage gezogen werden. Demzufolge wird die Summe wesentlich höher ausfallen, als es das Oberverwaltungsgericht Weimar vor Monaten bereits vorgeschlagen hatte. Damals war von zwei Millionen Mark die Rede, jedoch nur die Jahre 1994 und 1995 betreffend.

In der Beschlussvorlage, die noch vor dem Wochenende allen Kreistagsmitgliedern auf dem Tisch liegen soll, geht der Landkreis von einem Angebot von 3 Millionen Mark (in Worten: d r e i) aus. „Ziel des Landkreises ist es, ausreichende Rechtssicherheit zu erreichen und sich nicht über jedes Einzeljahr vor Gericht zu streiten“, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes dazu. Im Nordhäuser Rathaus war ob dieser Zahlen Erstaunen angesagt. „Zu wenig“, war der am meisten gebrauchte inoffizielle Kommentar. Ob die intensiven Verhandlungen zwischen den Kämmerern der beiden Verwaltungen inzwischen mehr Klarheit und Annäherung geschaffen haben, das war heute nicht zu erfahren...ausführlich im nnz-Archiv


Ämterabbau in der Stadtverwaltung
Ab dem 1. Januar des kommenden Jahres greift in der Nordhäuser Stadtverwaltung eine neue Struktur - statt bisher 14 wird es nur noch 11 Ämter geben. Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) kommentierte: „Mit der weiteren Konzentration der Aufgaben richten wir uns noch moderner aus; der Informationsfluss wird sich verbessern, Aufgaben, die thematisch zusammengehören, sind jetzt auch unter dem Dach eines Amtes vereint. Damit erreichen wir ein weiteres Ziel: Ein effektiver Dienstleister für unser Publikum zu sein. Ein Dienstleister, dessen Organisationsstruktur zum Beispiel eine rasche Zusammenarbeit in ämterübergreifenden Projekten möglich macht.“

In allen drei Dezernaten des Nordhäuser Rathauses entstehen ab dem 1. Januar neue Ämter: Im Dezernat 1 ein „Amt für Finanz- und Vermögensverwaltung“, im Dezernat 2 arbeitet ab dem 1. Januar ein „Ordnungs- und Brandschutzamt“ und ein „Amt für Kultur, Soziales und Bildung“; im Dezernat 3 ein „Amt für Umwelt und Grünordnung“...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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