Endlich ein sicherer Sieg
Donnerstag, 21. Januar 2010, 07:05 Uhr
In der Landeklasse laufen die Handball-Männer des NSV ihrer Form um Meilen hinterher. In der Hinrunde oftmals an den eigenen Nerven gescheitert sollte der Rückrundenstart gegen den Tabellenletzten SV 1888 Görmar die Wende bringen. Ein Bericht von Frank Ollech.
Vorweg, es wurde ein Spiel, bei dem die Nerven hielten und ein Shootingstar die Aufmerksamkeit auf sich zog. Gegen die im Abstieg erproben Kempen von Görmar keine leichte Aufgabe. Die Gäste, in den letzten Jahren immer wieder dem Abstieg entronnen, zeigten zu Beginn den Jungen, wie Handball in der Abstiegszone gespielt wird. Nicht schön aber erfolgreich. Bis zum 5:5 zogen sie alte Qualitäten aus dem Ärmel und narrten die NSV Spieler.
Bis zum 8:8 war es ein völlig offenes Spiel in der Nordhäuser Ballspielhalle. Erst das 9:8 durch Normen Bischoff brachte die Offensivabteilung ins Rollen und die Abwehr standfester. Der SV Görmar etwas von der Rolle erzielte ihren neunten erst als der NSV schon dreizehn auf dem Konto hatte. Die Nordhäuser blieben bis zur Halbzeit weiter das spielbestimmende Team und ging nach 30 Minuten mit einer 18:11 Führung vom Parkett.
Im zweiten Spielabschnitt rollte der kleine Südharzexpress von Beginn an. Nach 38 Spielminuten wurde von Tim Alperstedt der 10-Tore-Abstand hergestellt (23:13). Das gab für den weiteren Spielverlauf die nötige Sicherheit. Aber auch die Gäste kämpften verbissen um jeden Ball, angesichts einer drohenden hohen Niederlage. Sie verzögerten das Debakel, aufhalten konnten sie es jedoch nicht.
Unaufhaltsam warfen sich die NSV Spieler den Frust der Hinrunde von der Seele. So kamen alle Feldspieler zu Tormöglichkeiten, die sie auch nutzten. Die Mannschaft wie ausgewechselt zum Rückrundenstart. Mit einem Traumergebnis von 38:24 für die Rolandstädter endete die Begegnung.
Vorbildlich die kämpferische Einstellung der Jungen Wilden des NSV. Sie machten mit diesem Kantersieg so manch unglückliche Niederlage wieder wett. Leider brachte der Spieltag nur zwei Punkte, nach dem Spiel ist vor dem Spiel.
Unbeeindruckt von der Hinrunde startete Shootingstar Tristan Schumann mit zehn Treffern die Aufholjagt in der Tabelle, gefolgt von Kanonier Tim Alperstedt mit 6 Treffern. Aber auch Normen Bischoff wusste mit fünf Treffern zu gefallen.
Frank Ollech
Karsten Scholz/ Dennis Odebrecht/ Tim Alperstedt 6/ Tristan Schuhmann 10/ Michael Spieß 2/ Mathias Thiele 1/ Christian Müller 1/ Dirk Seifert 2/ Wolf Thomas 1/ Normen Bischoff 5/ Tim Hendrich 1/ Leander Buchardt 3/ Hirthammer Sven 2/ Andreas Ramonat 4
Autor: nnzVorweg, es wurde ein Spiel, bei dem die Nerven hielten und ein Shootingstar die Aufmerksamkeit auf sich zog. Gegen die im Abstieg erproben Kempen von Görmar keine leichte Aufgabe. Die Gäste, in den letzten Jahren immer wieder dem Abstieg entronnen, zeigten zu Beginn den Jungen, wie Handball in der Abstiegszone gespielt wird. Nicht schön aber erfolgreich. Bis zum 5:5 zogen sie alte Qualitäten aus dem Ärmel und narrten die NSV Spieler.
Bis zum 8:8 war es ein völlig offenes Spiel in der Nordhäuser Ballspielhalle. Erst das 9:8 durch Normen Bischoff brachte die Offensivabteilung ins Rollen und die Abwehr standfester. Der SV Görmar etwas von der Rolle erzielte ihren neunten erst als der NSV schon dreizehn auf dem Konto hatte. Die Nordhäuser blieben bis zur Halbzeit weiter das spielbestimmende Team und ging nach 30 Minuten mit einer 18:11 Führung vom Parkett.
Im zweiten Spielabschnitt rollte der kleine Südharzexpress von Beginn an. Nach 38 Spielminuten wurde von Tim Alperstedt der 10-Tore-Abstand hergestellt (23:13). Das gab für den weiteren Spielverlauf die nötige Sicherheit. Aber auch die Gäste kämpften verbissen um jeden Ball, angesichts einer drohenden hohen Niederlage. Sie verzögerten das Debakel, aufhalten konnten sie es jedoch nicht.
Unaufhaltsam warfen sich die NSV Spieler den Frust der Hinrunde von der Seele. So kamen alle Feldspieler zu Tormöglichkeiten, die sie auch nutzten. Die Mannschaft wie ausgewechselt zum Rückrundenstart. Mit einem Traumergebnis von 38:24 für die Rolandstädter endete die Begegnung.
Vorbildlich die kämpferische Einstellung der Jungen Wilden des NSV. Sie machten mit diesem Kantersieg so manch unglückliche Niederlage wieder wett. Leider brachte der Spieltag nur zwei Punkte, nach dem Spiel ist vor dem Spiel.
Unbeeindruckt von der Hinrunde startete Shootingstar Tristan Schumann mit zehn Treffern die Aufholjagt in der Tabelle, gefolgt von Kanonier Tim Alperstedt mit 6 Treffern. Aber auch Normen Bischoff wusste mit fünf Treffern zu gefallen.
Frank Ollech
Karsten Scholz/ Dennis Odebrecht/ Tim Alperstedt 6/ Tristan Schuhmann 10/ Michael Spieß 2/ Mathias Thiele 1/ Christian Müller 1/ Dirk Seifert 2/ Wolf Thomas 1/ Normen Bischoff 5/ Tim Hendrich 1/ Leander Buchardt 3/ Hirthammer Sven 2/ Andreas Ramonat 4
