Erste Eindrücke
Mittwoch, 20. Januar 2010, 09:49 Uhr
Wir berichteten gestern bereits über die Rückkehr der Nordthüringer Helfer aus der Krisenregion Haiti. Heute konnten wir mit dem Rettungshundeführer Dirk Kollberg sprechen...
Sie waren auch heute noch einfach fertig, die Retter aus Nordthüringen. Körperlich und nervlich. Ihr Einsatz begann schon mit unvorhergesehenen Komplikationen. Nach dem mehr als zehnstündigen Flug in die Dominikanische Republik begann eine Tortour. Das Team musste an der Grenze zu Haiti eine Nacht verbringen und: rettete zwei Mädchen das Leben.
Dirk Kollberg erzählt. "Zu unserem 22köpfigen Team gehörten die Teamdogs-Rettungshundeführer, eine Bergetruppe mit der entsprechenden Technik und Mediziner des Medizinischen Katastrophenhilfswerks. In dem Grenzdorf gab es ein kleines Krankenhaus, dem jedoch die Narkosemittel ausgegangen waren. Die US-Army hatte in den Tagen zuvor Verletzte aus der Krisenregion per Hubschrauber ausgeflogen und in dem Krankenhaus untergebracht. Unsere Mediziner konnten hier helfen und so das Leben dieser beiden Mädchen retten."
Auf dem Weg nach Port-au-Prince konnten die Nordthüringer den Weg der Zerstörungen nachverfolgen. Je näher sie der Hauptstadt kamen, desto intensiver die Verwüstung. Allerdings gab es in Prot-au-Prince auch Stadtteile, die verschont geblieben waren.
Das Team war das erste aus Deutschland, das in Haiti eintraf, dennoch waren schon fünf Tage nach dem Erdbeben vergangen und damit schien die Hoffnung auf Überlebende zu schwinden. "Wir haben leider keine lebenden Personen finden können", so Kollberg zu nnz und kn. Dort, wo die trainierten Hunde Leichen gefunden hatten, wurden die Stellen markiert und die Suche ging weiter.
"Es war eigentlich ein apokalyptisches Szenario, was wir in Port-au-Prince gesehen und erlebt haben. Überall und ständig der Verwesungsgeruch, Leichen auf den Gehwegen, aus den Trümmern herausragende Körperteile. Umso mehr haben wir alle uns gefreut zu erfahren, dass gestern noch Menschen lebend aus den Trümmern geborgen werden konnten", so Kollberg abschließend.
Autor: nnz/knSie waren auch heute noch einfach fertig, die Retter aus Nordthüringen. Körperlich und nervlich. Ihr Einsatz begann schon mit unvorhergesehenen Komplikationen. Nach dem mehr als zehnstündigen Flug in die Dominikanische Republik begann eine Tortour. Das Team musste an der Grenze zu Haiti eine Nacht verbringen und: rettete zwei Mädchen das Leben.
Dirk Kollberg erzählt. "Zu unserem 22köpfigen Team gehörten die Teamdogs-Rettungshundeführer, eine Bergetruppe mit der entsprechenden Technik und Mediziner des Medizinischen Katastrophenhilfswerks. In dem Grenzdorf gab es ein kleines Krankenhaus, dem jedoch die Narkosemittel ausgegangen waren. Die US-Army hatte in den Tagen zuvor Verletzte aus der Krisenregion per Hubschrauber ausgeflogen und in dem Krankenhaus untergebracht. Unsere Mediziner konnten hier helfen und so das Leben dieser beiden Mädchen retten."
Auf dem Weg nach Port-au-Prince konnten die Nordthüringer den Weg der Zerstörungen nachverfolgen. Je näher sie der Hauptstadt kamen, desto intensiver die Verwüstung. Allerdings gab es in Prot-au-Prince auch Stadtteile, die verschont geblieben waren.
Das Team war das erste aus Deutschland, das in Haiti eintraf, dennoch waren schon fünf Tage nach dem Erdbeben vergangen und damit schien die Hoffnung auf Überlebende zu schwinden. "Wir haben leider keine lebenden Personen finden können", so Kollberg zu nnz und kn. Dort, wo die trainierten Hunde Leichen gefunden hatten, wurden die Stellen markiert und die Suche ging weiter.
"Es war eigentlich ein apokalyptisches Szenario, was wir in Port-au-Prince gesehen und erlebt haben. Überall und ständig der Verwesungsgeruch, Leichen auf den Gehwegen, aus den Trümmern herausragende Körperteile. Umso mehr haben wir alle uns gefreut zu erfahren, dass gestern noch Menschen lebend aus den Trümmern geborgen werden konnten", so Kollberg abschließend.
