Kantersieg gegen Artern
Mittwoch, 20. Januar 2010, 07:12 Uhr
In der Verbandsliga der Männer stand ein alter Klassiker auf dem Programm, die Dritte des NSV hatte die Zweite des HV 90 Artern zu Gast. Die Spiele beider Vereine gegeneinander ist immer ein Garant für Spannung. Einziges Manko schon vor dem Spiel: die Schiedsrichter erschienen nicht. Trotzdem gibt es einen Bericht von Frank Ollech.
So mussten die Nordhäuser Axel Müller und Frank Adam die Begegnung leiten. Zum Glück war das Spiel nur in der Anfangsphase eng. Nach dem Führungstreffer des NSV konnten die Männer des HV 90 das erste und auch das letzte Mal ausgleichen. Danach gab es für sie nicht mehr viel Treffer zu bejubeln -der NSV in der Folgezeit deutlich überlegen. Nicht schnell aber stetig wuchs der Vorsprung an. Die NSV Spieler um ihren besten Werfer Roy Grob -10 Treffer- gestalteten die Begegnung stellenweise sehr einseitig.
Dies lag auch daran das die Gäste mit einer bescheidenen Spieleranzahl anreisten, während die Nordhäuser eine voll besetzte Bank vorweisen konnten. So war der Halbzeitstand von 17:7 für die Old Boys des NSV für den HV 90 schmeichelhaft.
Zu Beginn der zweiten 30 Spielminuten konnten die Gäste erstaunlich lange mithalten. Mehr als zehn Treffer Rückstand ließen sie nicht zu. Verbissen kämpfend wollten sie beim ihrem Lieblingsgegner nicht sang und klanglos untergehen. Jedoch nach dem 20:10 mussten sie ihrer spärlich besetzten Bank Tribut zollen. Mit solider Wechseltaktik lauerte der NSV auf seine Chancen und die boten sich im weiteren Verlauf.
Nach 42 Spielminuten überrannten sie die Gästeabwehr und erzielten fünf Treffer in Folge. Die Begegnung, längst entschieden, lebte dennoch von den Bemühungen des HV 90 sich keine echte Klatsche einzufangen. Kampfgeist konnte man ihnen wahrlich nicht absprechen, an diesem Tag jedoch zu wenig. Am Ende siegte der NSV mit 33:16 und übernahm die Tabellenspitze der Verbandsliga.
Der NSV, gespickt mit ehemaligen Landesligaspielern, zeigte einmal mehr seine Klasse. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Spieler liegen sage und schreibe 32 Jahre! So verwundert es niemanden, dass die Wechseltaktik eine wesentliche Rolle spielt. Seitenstechen und Atemnot traten bisher noch nicht auf, ein Indiz dafür, dass im Training gut gearbeitet wird.
Dabei spielt die Dritte in der Neustrukturierung der Ligen ab der Spielserie 10/11 eine wichtige Rolle. Sollte die Zweite in der Landesklasse nicht die Platzierung erreichen, um in die neue Landesliga eingegliedert zu werden, hat die Dritte, wenn sie Staffelsieger werden sollte, die Chance beim Turnier der besten fünf die Eingliederung dennoch zu erreichen. Ein hoch gestecktes Ziel für eine Mannschaft dessen Großteil am derzeitigen Erfolg der Handballer in der Vergangenheit beteiligt war.
Frank Ollech
Heiko Alert/ Steffen Reibling/ Steffen Scholz 2/ Peter Riemekasten 2/ Tino Beßin 6/ Roy Grob 10/ Sebanstian Giesler 10/ Marcel Tumuschat 2/ Holger Kühne 5/ Uwe Böttcher 3/ Oliver Kühn/ Holger Baake/ Ronald Gehrmann/ Jens Schrader 2
Autor: nnz/knSo mussten die Nordhäuser Axel Müller und Frank Adam die Begegnung leiten. Zum Glück war das Spiel nur in der Anfangsphase eng. Nach dem Führungstreffer des NSV konnten die Männer des HV 90 das erste und auch das letzte Mal ausgleichen. Danach gab es für sie nicht mehr viel Treffer zu bejubeln -der NSV in der Folgezeit deutlich überlegen. Nicht schnell aber stetig wuchs der Vorsprung an. Die NSV Spieler um ihren besten Werfer Roy Grob -10 Treffer- gestalteten die Begegnung stellenweise sehr einseitig.
Dies lag auch daran das die Gäste mit einer bescheidenen Spieleranzahl anreisten, während die Nordhäuser eine voll besetzte Bank vorweisen konnten. So war der Halbzeitstand von 17:7 für die Old Boys des NSV für den HV 90 schmeichelhaft.
Zu Beginn der zweiten 30 Spielminuten konnten die Gäste erstaunlich lange mithalten. Mehr als zehn Treffer Rückstand ließen sie nicht zu. Verbissen kämpfend wollten sie beim ihrem Lieblingsgegner nicht sang und klanglos untergehen. Jedoch nach dem 20:10 mussten sie ihrer spärlich besetzten Bank Tribut zollen. Mit solider Wechseltaktik lauerte der NSV auf seine Chancen und die boten sich im weiteren Verlauf.
Nach 42 Spielminuten überrannten sie die Gästeabwehr und erzielten fünf Treffer in Folge. Die Begegnung, längst entschieden, lebte dennoch von den Bemühungen des HV 90 sich keine echte Klatsche einzufangen. Kampfgeist konnte man ihnen wahrlich nicht absprechen, an diesem Tag jedoch zu wenig. Am Ende siegte der NSV mit 33:16 und übernahm die Tabellenspitze der Verbandsliga.
Der NSV, gespickt mit ehemaligen Landesligaspielern, zeigte einmal mehr seine Klasse. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Spieler liegen sage und schreibe 32 Jahre! So verwundert es niemanden, dass die Wechseltaktik eine wesentliche Rolle spielt. Seitenstechen und Atemnot traten bisher noch nicht auf, ein Indiz dafür, dass im Training gut gearbeitet wird.
Dabei spielt die Dritte in der Neustrukturierung der Ligen ab der Spielserie 10/11 eine wichtige Rolle. Sollte die Zweite in der Landesklasse nicht die Platzierung erreichen, um in die neue Landesliga eingegliedert zu werden, hat die Dritte, wenn sie Staffelsieger werden sollte, die Chance beim Turnier der besten fünf die Eingliederung dennoch zu erreichen. Ein hoch gestecktes Ziel für eine Mannschaft dessen Großteil am derzeitigen Erfolg der Handballer in der Vergangenheit beteiligt war.
Frank Ollech
Heiko Alert/ Steffen Reibling/ Steffen Scholz 2/ Peter Riemekasten 2/ Tino Beßin 6/ Roy Grob 10/ Sebanstian Giesler 10/ Marcel Tumuschat 2/ Holger Kühne 5/ Uwe Böttcher 3/ Oliver Kühn/ Holger Baake/ Ronald Gehrmann/ Jens Schrader 2
