Wie weiter im Jugendclub Ellrich?
Dienstag, 26. November 2002, 21:29 Uhr
Ellrich (nnz). Ein volles Haus in der vergangenen Woche im Jugendclub Ellrich in der Heimstraße. Aber diesmal waren nicht nur Jugendliche des Clubs zu ihrem Treff gekommen, sondern auch die Spitze der Stadtverwaltung. Mehr zu diesem außergewöhnlichen Besuch erfahren Sie natürlich in Ihrer nnz.
Bürgermeister Gerald Schröter und die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrate kamen, um sich vor Ort kundig zu machen, was die Jugend der Stadt möchte. Des weiteren waren der Kreisjugendpfleger Herr Wagner sowie Vertreter des Trägers, der LIFT gGmbH anwesend. So kam man auch mit der Jugend relativ schnell ins Gespräch, nach dem der Leiter des Jugendclubs und der Bereichsjugendpfleger über ihre Arbeit im Club und in der Stadt berichteten. Viel war geschehen in dem einen Jahr, seit dem der Club erneut geöffnet wurde.
Vor knapp einem Jahr stand die Weiterführung dieser Einrichtung auf der Kippe. Doch in der Kooperation zwischen Stadtverwaltung Ellrich, Landratsamt und der LIFT gGmbH wurde eine Lösung gefunden und die Arbeit konnte weiter gehen. Es wurde ein ehrenamtlicher Clubrat gebildet, eine Hausordnung erarbeitet und vor allem es wurde von den Jugendlichen selbst Hand angelegt, um die Einrichtung zu renovieren. Mit Unterstützung des Jugendamtes und vieler Sponsoren der Stadt wurde der Club nach den Wünschen der Jugendlichen und vor allem durch sie selbst umgebaut und renoviert. Es wurde auch viel unternommen. Vom Besuch der Gedenkstätte Dora, der Eisbahn in Bad Sachsa bis zum Bowlingabend reicht die Angebotspalette. Natürlich wollen die Jugendlichen auch mal nur so abhängen und sich vom Schulstress und dem Job erholen. Auch dazu ist der Club da - zum Spielen mit Billard, Darrt und Karten, aber auch in gemeinsamen Gesprächen Probleme des Schul- oder Arbeitsalltags zu bereden, Hilfestellungen zu geben.
So gab und gibt auch Angebote zur Jobsuche. Gemeinsam mit dem Träger (der LIFT gGmbH) wird dieses Angebot vierteljährlich durchgeführt. Wie bei allem gibt es sein für und wider. Natürlich kommen nicht alle Kids der Stadt in diesen Club - dennoch sind alle erwünscht. Die einzigste Vorraussetzungen sind Respekt und gegenseitige Toleranz sowie die Einhaltung der Clubordnung.
Auch der Vertreter der Kreisverwaltung schätze die Arbeit der Jugendlichen und der Mitarbeiter des Clubs als positiv ein. In dieser Gesprächsrunde wurde von den etwa 20 anwesenden Jugendlichen mehrmals der Wunsch geäußert, mehr Räumlichkeiten des Hauses für weitere Projekte und Zielgruppen zu nutzen. So gibt es Vorstellungen für ein Internetcafe oder einen zusätzlichen Raum für die Kids. Aber hier spielt wie immer Geld eine entscheidende Rolle, um diese Projekte umzusetzen. Weder die Stadtverwaltung noch der Träger ist in der Lage, weitere finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Die leeren Kassen machen sich leider überall bemerkbar. Dennoch sollte der Blick nach vorn gerichtet und auf die positiven Entwicklungen aufgebaut werden.
Autor: nnzBürgermeister Gerald Schröter und die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrate kamen, um sich vor Ort kundig zu machen, was die Jugend der Stadt möchte. Des weiteren waren der Kreisjugendpfleger Herr Wagner sowie Vertreter des Trägers, der LIFT gGmbH anwesend. So kam man auch mit der Jugend relativ schnell ins Gespräch, nach dem der Leiter des Jugendclubs und der Bereichsjugendpfleger über ihre Arbeit im Club und in der Stadt berichteten. Viel war geschehen in dem einen Jahr, seit dem der Club erneut geöffnet wurde.
Vor knapp einem Jahr stand die Weiterführung dieser Einrichtung auf der Kippe. Doch in der Kooperation zwischen Stadtverwaltung Ellrich, Landratsamt und der LIFT gGmbH wurde eine Lösung gefunden und die Arbeit konnte weiter gehen. Es wurde ein ehrenamtlicher Clubrat gebildet, eine Hausordnung erarbeitet und vor allem es wurde von den Jugendlichen selbst Hand angelegt, um die Einrichtung zu renovieren. Mit Unterstützung des Jugendamtes und vieler Sponsoren der Stadt wurde der Club nach den Wünschen der Jugendlichen und vor allem durch sie selbst umgebaut und renoviert. Es wurde auch viel unternommen. Vom Besuch der Gedenkstätte Dora, der Eisbahn in Bad Sachsa bis zum Bowlingabend reicht die Angebotspalette. Natürlich wollen die Jugendlichen auch mal nur so abhängen und sich vom Schulstress und dem Job erholen. Auch dazu ist der Club da - zum Spielen mit Billard, Darrt und Karten, aber auch in gemeinsamen Gesprächen Probleme des Schul- oder Arbeitsalltags zu bereden, Hilfestellungen zu geben.
So gab und gibt auch Angebote zur Jobsuche. Gemeinsam mit dem Träger (der LIFT gGmbH) wird dieses Angebot vierteljährlich durchgeführt. Wie bei allem gibt es sein für und wider. Natürlich kommen nicht alle Kids der Stadt in diesen Club - dennoch sind alle erwünscht. Die einzigste Vorraussetzungen sind Respekt und gegenseitige Toleranz sowie die Einhaltung der Clubordnung.
Auch der Vertreter der Kreisverwaltung schätze die Arbeit der Jugendlichen und der Mitarbeiter des Clubs als positiv ein. In dieser Gesprächsrunde wurde von den etwa 20 anwesenden Jugendlichen mehrmals der Wunsch geäußert, mehr Räumlichkeiten des Hauses für weitere Projekte und Zielgruppen zu nutzen. So gibt es Vorstellungen für ein Internetcafe oder einen zusätzlichen Raum für die Kids. Aber hier spielt wie immer Geld eine entscheidende Rolle, um diese Projekte umzusetzen. Weder die Stadtverwaltung noch der Träger ist in der Lage, weitere finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Die leeren Kassen machen sich leider überall bemerkbar. Dennoch sollte der Blick nach vorn gerichtet und auf die positiven Entwicklungen aufgebaut werden.
