Seit einem halben Jahr für Sie im Netz: nnz-online
Donnerstag, 28. Dezember 2000, 12:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Es war für die Menschen im Landkreis Nordhausen einmal eine schöne Zeitungs-Zeit. Nach der Wende gab es in und um Nordhausen viele Tageszeitungen. Nach der ersten Euphorie blieben neben dem gewandelten "Volk" der Harzkurier/Nordhäuser Zeitung und das Nordhäuser Tageblatt übrig. Mit großem Engagement machten sich die Redaktionen der beiden "kleinen" Zeitungen ans Werk. Vergebens. Erst ging das Tageblatt im Harzkurier unter, Anfang 1996 verabschiedete sich auch der Harzkurier von seinen Nordhäuser Lesern. Es war in erster Linie der harte Preiskampf, der die Kleinen aufgeben ließ.
Was übrig blieb, war eine bereinigte Tageszeitungslandschaft, waren in den kommenden Jahren Leser, die mit einem alten und neuen Monopol zurechtkommen mußten und dafür zur Kasse gebeten wurden. Erst das Internet machte es möglich, wenn auch für einen beschränkten Leserkreis, Informationen aus der Region anzubieten. Aus dem Leser wurde der Nutzer. Die Idee einer Zeitung blieb, sie wurde lediglich vom Papier in das World Wide Web verlagert. Das Ergebnis war die nnz. Anmeldung bei einem Provider, Software besorgen, Nachrichten ins "www" stellen, das alles war mehr oder weniger Neuland.
Es war der 9. Juli. Das Projekt war fertig, die komplette Internetwelt konnte erfahren, was zum Beispiel bei der EGN los war, oder was die Verwalter "Günther & Günter" machen würden. Der erste fremde Zugriff erfolgte am 10. Juli, um 00.04 Uhr und exakt 22 Sekunden. War da die nnz aufgespürt hatte, läßt sich technisch nicht nachvollziehen, es wäre jedoch interessant, den ersten Nutzer zu kennen.
In den folgenden Wochen gab's dann auch jede Menge Mails. Eindeutiger Tenor: Inhalt gut, Verpackung schei..... . Dann kamen Menschen ins Spiel, die sich so richtig in Sachen Bites und Bytes auskannten. Volker Georg Franke und René Brothuhn von der damals (und auch heute) noch jungen Agentur "wirsinds". Die hatten Visionen von Datenbanken, Protokollen, Scrips und machten sich ans Werk. Sie verpaßten der nnz ein neues Layout. Am 6. September lief der erste Beta-Test an - erfolgreich. Für Technik-Freaks mal ein kurzer Exkurs hinter die programmatischen Kulissen von nnz:
Herzstück ist eine MySQL-Datenbank. Der Zugriff auf die Daten erfolgt über PHP3, einer serverbasierten Scriptsprache. Die eigentlichen Seiten liegen im Web-üblichen HTML vor. Entwickelt wurde und wird alles unter Linux bzw. auf zwei Apple G4 Cubes mit Golive und einem Texteditor. Die Grafik entsteht auf den G4s mit Photoshop und Freehand. Ein im Web eingerichteter Supportbereich ermöglicht den Redakteuren das Einpflegen der Daten über Formulare ohne Programmierkenntnisse und das von jedem Ort der Welt (mit Internetzugang) und zu jeder Zeit.
Was aus der nnz geworden ist, davon konnten man sich allein im November 14.000 mal überzeugen und wir sagen: Herzlichen Dank. Was aus nnz wird, das liegt an den Nutzern und Machern gleichermaßen. Die Macher werden in den kommenden Wochen die Seiten überarbeiten, ergänzen, für den Benutzer noch übersichtlicher und einfacher machen. Nicht mit einem Ruck, sondern Schritt für Schritt. Wir hoffen, Sie werden uns dabei begleiten und sich mit Ihren Meinungen, Anregungen und Kritiken in diesen Prozeß einbringen.
nnz hat mittlerweile den Nordhäuser Tellerrand verlassen, erst vor wenigen Tagen wurde eine Zusammenarbeit mit einem der führenden Thüringer Dienstleister im Internet, der TUECOM GmbH, vereinbart. Im nächsten Jahr werden sie mit Nachrichten aus Thüringen versorgt, schnell und kompetent.
Die nnz wünscht Ihnen allen da im weltweiten Netz noch ein paar genüßliche Tage in diesem alten Jahr, einen angenehmen Rutsch ins Neue. Vor allem aber: Bleiben Sie gesund, menschelnd und klicken Sie auch 2001 wieder auf: www.nnz-online.de.
Autor: psgWas übrig blieb, war eine bereinigte Tageszeitungslandschaft, waren in den kommenden Jahren Leser, die mit einem alten und neuen Monopol zurechtkommen mußten und dafür zur Kasse gebeten wurden. Erst das Internet machte es möglich, wenn auch für einen beschränkten Leserkreis, Informationen aus der Region anzubieten. Aus dem Leser wurde der Nutzer. Die Idee einer Zeitung blieb, sie wurde lediglich vom Papier in das World Wide Web verlagert. Das Ergebnis war die nnz. Anmeldung bei einem Provider, Software besorgen, Nachrichten ins "www" stellen, das alles war mehr oder weniger Neuland.
Es war der 9. Juli. Das Projekt war fertig, die komplette Internetwelt konnte erfahren, was zum Beispiel bei der EGN los war, oder was die Verwalter "Günther & Günter" machen würden. Der erste fremde Zugriff erfolgte am 10. Juli, um 00.04 Uhr und exakt 22 Sekunden. War da die nnz aufgespürt hatte, läßt sich technisch nicht nachvollziehen, es wäre jedoch interessant, den ersten Nutzer zu kennen.
In den folgenden Wochen gab's dann auch jede Menge Mails. Eindeutiger Tenor: Inhalt gut, Verpackung schei..... . Dann kamen Menschen ins Spiel, die sich so richtig in Sachen Bites und Bytes auskannten. Volker Georg Franke und René Brothuhn von der damals (und auch heute) noch jungen Agentur "wirsinds". Die hatten Visionen von Datenbanken, Protokollen, Scrips und machten sich ans Werk. Sie verpaßten der nnz ein neues Layout. Am 6. September lief der erste Beta-Test an - erfolgreich. Für Technik-Freaks mal ein kurzer Exkurs hinter die programmatischen Kulissen von nnz:
Herzstück ist eine MySQL-Datenbank. Der Zugriff auf die Daten erfolgt über PHP3, einer serverbasierten Scriptsprache. Die eigentlichen Seiten liegen im Web-üblichen HTML vor. Entwickelt wurde und wird alles unter Linux bzw. auf zwei Apple G4 Cubes mit Golive und einem Texteditor. Die Grafik entsteht auf den G4s mit Photoshop und Freehand. Ein im Web eingerichteter Supportbereich ermöglicht den Redakteuren das Einpflegen der Daten über Formulare ohne Programmierkenntnisse und das von jedem Ort der Welt (mit Internetzugang) und zu jeder Zeit.
Was aus der nnz geworden ist, davon konnten man sich allein im November 14.000 mal überzeugen und wir sagen: Herzlichen Dank. Was aus nnz wird, das liegt an den Nutzern und Machern gleichermaßen. Die Macher werden in den kommenden Wochen die Seiten überarbeiten, ergänzen, für den Benutzer noch übersichtlicher und einfacher machen. Nicht mit einem Ruck, sondern Schritt für Schritt. Wir hoffen, Sie werden uns dabei begleiten und sich mit Ihren Meinungen, Anregungen und Kritiken in diesen Prozeß einbringen.
nnz hat mittlerweile den Nordhäuser Tellerrand verlassen, erst vor wenigen Tagen wurde eine Zusammenarbeit mit einem der führenden Thüringer Dienstleister im Internet, der TUECOM GmbH, vereinbart. Im nächsten Jahr werden sie mit Nachrichten aus Thüringen versorgt, schnell und kompetent.
Die nnz wünscht Ihnen allen da im weltweiten Netz noch ein paar genüßliche Tage in diesem alten Jahr, einen angenehmen Rutsch ins Neue. Vor allem aber: Bleiben Sie gesund, menschelnd und klicken Sie auch 2001 wieder auf: www.nnz-online.de.
