Mobilitätszentrale gefährdet
Dienstag, 26. November 2002, 10:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Am Nordhäuser Bahnhof gibt es seit diesem Jahr eine wunderschöne Mobilitätszentrale. Diese könnte jedoch die längste Zeit geöffnet sein. Weitere Details wie immer mit einem Klick auf MEHR.
Die Deutsche Bahn plant eine radikale Verringerung der Zahl der Reiseverkehrszentren. Dabei ist eine Reduzierung von etwa 750 auf etwa 440 größere Verkaufsstellen vorgesehen. Damit sind direkt etwa 1800 Arbeitsplätze gefährdet. Die indirekte Zahl dürfte weit höher liegen und kann nur geschätzt werden. Die Zahl der Reisebüros, die Bahn-Fahrkarten verkaufen, soll ebenfalls von zurzeit 3700 auf etwa 800 verringert werden. Soweit die bislang bekannten Fakten.
Somit steht auch der Fortbestand der erst in diesem Jahr in Betrieb gegangenen Mobilitätszentrale im Bahnhof Nordhausen in Frage! Dies könne nicht akzeptiert werden, so Andreas Wieninger als zweiter Bevollmächtigter der Gewerkschaft TRANSNET in Nordhausen und gleichzeitig Vorsitzender des Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr des Stadtrates.
Wir haben lange um das Zustandekommen der Mobilitätszentrale mit allen Beteiligten, auch der DB gerungen und können auf das Erreichte, auch wenn noch nicht das Optimum der Möglichkeiten und Serviceleistungen erreicht ist, inklusive der bisherigen Sicherung der Arbeitsplätze der DB Mitarbeiter, mit Recht stolz sein, konstatiert Wieninger gegenüber der nnz. Sollte die DB an ihren Plänen festhalten, so müsse darüber nachgedacht werden, den Fahrscheinverkauf über den ebenfalls in der Mobilitätszentrale angesiedelten Tourismusverband zu ermöglichen. Über eine mögliche Übernahme bei gleichzeitiger Erweiterung des Geschäftsfeldes der betroffenen Mitarbeiter der DB muss dann in diesem Zusammenhang ebenfalls gesprochen werden.
Mobilität und Tourismus sind für unsere Region bedeutende Wirtschaftsfaktoren. Die Rahmenbedingungen dafür zu verschlechtern hätte verhängnisvolle Konsequenzen.
Autor: nnzDie Deutsche Bahn plant eine radikale Verringerung der Zahl der Reiseverkehrszentren. Dabei ist eine Reduzierung von etwa 750 auf etwa 440 größere Verkaufsstellen vorgesehen. Damit sind direkt etwa 1800 Arbeitsplätze gefährdet. Die indirekte Zahl dürfte weit höher liegen und kann nur geschätzt werden. Die Zahl der Reisebüros, die Bahn-Fahrkarten verkaufen, soll ebenfalls von zurzeit 3700 auf etwa 800 verringert werden. Soweit die bislang bekannten Fakten.
Somit steht auch der Fortbestand der erst in diesem Jahr in Betrieb gegangenen Mobilitätszentrale im Bahnhof Nordhausen in Frage! Dies könne nicht akzeptiert werden, so Andreas Wieninger als zweiter Bevollmächtigter der Gewerkschaft TRANSNET in Nordhausen und gleichzeitig Vorsitzender des Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr des Stadtrates.
Wir haben lange um das Zustandekommen der Mobilitätszentrale mit allen Beteiligten, auch der DB gerungen und können auf das Erreichte, auch wenn noch nicht das Optimum der Möglichkeiten und Serviceleistungen erreicht ist, inklusive der bisherigen Sicherung der Arbeitsplätze der DB Mitarbeiter, mit Recht stolz sein, konstatiert Wieninger gegenüber der nnz. Sollte die DB an ihren Plänen festhalten, so müsse darüber nachgedacht werden, den Fahrscheinverkauf über den ebenfalls in der Mobilitätszentrale angesiedelten Tourismusverband zu ermöglichen. Über eine mögliche Übernahme bei gleichzeitiger Erweiterung des Geschäftsfeldes der betroffenen Mitarbeiter der DB muss dann in diesem Zusammenhang ebenfalls gesprochen werden.
Mobilität und Tourismus sind für unsere Region bedeutende Wirtschaftsfaktoren. Die Rahmenbedingungen dafür zu verschlechtern hätte verhängnisvolle Konsequenzen.
