Wo ist Europa?
Montag, 18. November 2002, 21:42 Uhr
Nordhausen (nnz). Wie weit ist Brüssel von den Menschen in und um Nordhausen weg? Wie können die Menschen mitreden? Ein Mann aus Niedersachswerfen will in der nnz einige dieser Fragen beantworten.
Mitreden in Brüssel zu Fragen der Europäischen Verfassung und der Osterweiterung, der notwendigen grundlegenden Reform der Europäischen Union ist das Ziel des Thüringers Tim Schäfer aus Nordhausen im Komitee der Union der Europäischen Föderalisten, wie dies am Wochenende in Brüssel geschah. Wenngleich die Europäische Verfassung und der Konvent unter Einbeziehung von Vertretern der Zivilgesellschaft sicher zu begrüßen sind weil es sonst wohl viel zu langsam mit den notwendigen Reformen in Europa voranginge, bleiben die Bürger durch mangelnde Transparenz zu sehr auf der Strecke, so Schäfer.
Dabei geht es jetzt um die Frage wer Europa in Zukunft regiert, welche Kompetenzen nach Brüssel gehen und ob Europa als demokratische Friedens- und Freiheitsordnung unter der Integration und Erweiterung vor Allem im Osten mit den postkommunistischen Jungdemokratien und Ihren Problemen einerseits und den Anforderungen des 21. Jahrhunderts andererseits, bestehen kann. Und es geht auch darum, wie die Staaten und Regionen der Zukunft aussehen, ob Thüringen Bestand haben kann oder unter den Gesichtspunkten von Effektivität und des Gewichts in der EU eine starke Mitteldeutsche Region bzw. ein Staatenverbund eine geeignete Antwort ist, um in Brüssel noch gehört zu werden.
Das Europa der Zukunft wird auf Basis einer Europäischen Verfassung eine gewichtige Rolle in der Welt und gegenüber den Mitgliedsstaaten und Regionen spielen, Flagge, Währung, Wirtschaft/Soziales, Uniform, Außenpolitik, Grundrechte, institutionelle Struktur und Finanzierung, um Kernelemente zu nennen. Unsere Bürger müssen auch die Möglichkeit haben über die Wahl zum Europäischen Parlament Einfluss auf die Regierung Europas, die EU- Kommission zu nehmen, so Schäfer weiter. Dies sei eine zentrale Forderung.
Und nur wenn die entscheidenden Reformen durchgeführt werden, kann die Wiedervereinigung Europas dauerhaft gelingen, die sog. Osterweiterung, die im Dezember in Kopenhagen beschlossen werden soll. Für alle Bürger wird der Vorentwurf des Verfassungsvertrages des Europäischen Konvents ab sofort zur Verfügung gestellt.
Autor: nnzMitreden in Brüssel zu Fragen der Europäischen Verfassung und der Osterweiterung, der notwendigen grundlegenden Reform der Europäischen Union ist das Ziel des Thüringers Tim Schäfer aus Nordhausen im Komitee der Union der Europäischen Föderalisten, wie dies am Wochenende in Brüssel geschah. Wenngleich die Europäische Verfassung und der Konvent unter Einbeziehung von Vertretern der Zivilgesellschaft sicher zu begrüßen sind weil es sonst wohl viel zu langsam mit den notwendigen Reformen in Europa voranginge, bleiben die Bürger durch mangelnde Transparenz zu sehr auf der Strecke, so Schäfer.
Dabei geht es jetzt um die Frage wer Europa in Zukunft regiert, welche Kompetenzen nach Brüssel gehen und ob Europa als demokratische Friedens- und Freiheitsordnung unter der Integration und Erweiterung vor Allem im Osten mit den postkommunistischen Jungdemokratien und Ihren Problemen einerseits und den Anforderungen des 21. Jahrhunderts andererseits, bestehen kann. Und es geht auch darum, wie die Staaten und Regionen der Zukunft aussehen, ob Thüringen Bestand haben kann oder unter den Gesichtspunkten von Effektivität und des Gewichts in der EU eine starke Mitteldeutsche Region bzw. ein Staatenverbund eine geeignete Antwort ist, um in Brüssel noch gehört zu werden.
Das Europa der Zukunft wird auf Basis einer Europäischen Verfassung eine gewichtige Rolle in der Welt und gegenüber den Mitgliedsstaaten und Regionen spielen, Flagge, Währung, Wirtschaft/Soziales, Uniform, Außenpolitik, Grundrechte, institutionelle Struktur und Finanzierung, um Kernelemente zu nennen. Unsere Bürger müssen auch die Möglichkeit haben über die Wahl zum Europäischen Parlament Einfluss auf die Regierung Europas, die EU- Kommission zu nehmen, so Schäfer weiter. Dies sei eine zentrale Forderung.
Und nur wenn die entscheidenden Reformen durchgeführt werden, kann die Wiedervereinigung Europas dauerhaft gelingen, die sog. Osterweiterung, die im Dezember in Kopenhagen beschlossen werden soll. Für alle Bürger wird der Vorentwurf des Verfassungsvertrages des Europäischen Konvents ab sofort zur Verfügung gestellt.
