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Betriebsrat der Theater GmbH fordert Aufsichtsrat zum Handeln auf

Freitag, 22. Dezember 2000, 14:18 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Betriebsrat der Theater Nordhausen/Lohorchester Sondershausen GmbH hat sich heute mit den jüngsten Entwicklungen am Theater beschäftigt. Grundsätzlich wurden die Querelen in der Leitungsebene des Hauses als nachteilig für das gesamte Theater eingeschätzt. Die Uneinigkeit in der Führung und die provokative Demontage des Generalmusikdirektors vor dem Orchester sei nicht zu akzeptieren, sagte Betriebsratschef Rolf Berninger der nnz. Als Unverschämtheit wurde auch die damalige Absicht bezeichnet, GMD Peter Stangel eine Abfindung von 200.000 Mark zu zahlen. Und das angesichts der finanziellen Situation des Hauses. Der Betriebsrat wendet sich an den Aufsichtsrat der GmbH, endlich für Ordnung im Haus zu sorgen. Nur so könne Schaden vom Theater und seinen Mitarbeitern abgewendet werden.
Nach nnz-Informationen soll bereits gestern Abend der Aushang über die Entbindung von Peter Stangel von seinen dienstlichen Pflichten durch ein neues Schriftstück ersetzt worden sein. Darin soll die Anweisung des Aufsichtsratsvorsitzenden an die Intendantin verkündet worden sein, die Entbindung von Stangel aufzuheben.
Autor: nnz

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