Empfangen und verabschiedet
Freitag, 08. Januar 2010, 08:15 Uhr
Die Nordhäuser Kreissparkasse hatte gestern zu ihrem traditonellen Neujahrsempfang eingeladen. Im Nordhäuser Theater wurde vor rund 500 Gästen aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch Abschied genommen...
Landrat Joachim Claus (CDU) begrüßte die Gäste in seiner Funktion als Chef der Verwaltungsrates der Sparkasse. In einer gewohnt kurzen Rede verglich er die Klimakonferenz von Kopenhagen mit einer Folge aus der ZDF-Comedy-Reihe "Neues aus der Anstalt" und prangerte nochmals die Gier nach vermeintlichem Reichtum als eine Geißel der Menschheit an. Joachim Claus freute sich aber auch, dass sich - gerade in Krisenzeiten - das System der Sparkassen und Volksbanken als Hort des sicheren Geldes der Bürger und als Ort solider Geldpolitik für die Unternehmen der Region behauptet habe.
Als Verwaltungsratsvorsitzender verabschiedete der Landrat dann einen Mann, der 18 Jahre lang mit die Politik des Geldhauses am Nordhäuser Kornmarkt geprägt hatte: Claus-Wilhelm Deig. Der 65jährige war im vergangenen Jahr in den Ruhestand eingetreten. In seiner Funktion als Chef des Kreditwesens habe er viele Unternehmen begleitet und sich einen Ruf als seriöser Bankier erworben.
Deig selbst fiel es sichtlich schwer, noch einmal ans Rednerpult zu treten. Deig berichtete kurz von den Jahren des Aufbruchs, von den Jahren der Konsolidierung. Er hoffe aber, dass er sich gegenüber den Unternehmen - in guten wie auch in schlechten Zeiten - als fairer Partner erwiesen habe. Vor allem aber dankte Deig den Menschen dieser Region für das Vertrauen, das sie ihm und ihrer Sparkasse entgegengebracht haben.
Der Vorstandsvorsitzende der Nordhäuser Kreissparkasse, Dieter Przybilla, stellte den Gästen sodann die Bilanz des Hauses für das abgelaufene Geschäftsjahr vor (siehe hierzu im Archiv der nnz). Danach wurden die Gäste mit einem Auftritt des Kabarettisten Matthias Machwerk erfreut. Auch der stieg mit der Finanzkrise in sein Programm ein. So sei der Zusammenbruch der Investmentbank Lehmann-Brothers so schlimm ja nicht gewesen. Der Bankpleite sei es schließlich zu verdanken, dass in Deutschland nun wieder Schulen saniert werden können.
Der Empfang im Nordhäuser Theater klang mit Gesprächen und bei einem Bufet auf alles Etage des Musentempels aus.
Autor: nnzLandrat Joachim Claus (CDU) begrüßte die Gäste in seiner Funktion als Chef der Verwaltungsrates der Sparkasse. In einer gewohnt kurzen Rede verglich er die Klimakonferenz von Kopenhagen mit einer Folge aus der ZDF-Comedy-Reihe "Neues aus der Anstalt" und prangerte nochmals die Gier nach vermeintlichem Reichtum als eine Geißel der Menschheit an. Joachim Claus freute sich aber auch, dass sich - gerade in Krisenzeiten - das System der Sparkassen und Volksbanken als Hort des sicheren Geldes der Bürger und als Ort solider Geldpolitik für die Unternehmen der Region behauptet habe.
Als Verwaltungsratsvorsitzender verabschiedete der Landrat dann einen Mann, der 18 Jahre lang mit die Politik des Geldhauses am Nordhäuser Kornmarkt geprägt hatte: Claus-Wilhelm Deig. Der 65jährige war im vergangenen Jahr in den Ruhestand eingetreten. In seiner Funktion als Chef des Kreditwesens habe er viele Unternehmen begleitet und sich einen Ruf als seriöser Bankier erworben.
Deig selbst fiel es sichtlich schwer, noch einmal ans Rednerpult zu treten. Deig berichtete kurz von den Jahren des Aufbruchs, von den Jahren der Konsolidierung. Er hoffe aber, dass er sich gegenüber den Unternehmen - in guten wie auch in schlechten Zeiten - als fairer Partner erwiesen habe. Vor allem aber dankte Deig den Menschen dieser Region für das Vertrauen, das sie ihm und ihrer Sparkasse entgegengebracht haben.
Der Vorstandsvorsitzende der Nordhäuser Kreissparkasse, Dieter Przybilla, stellte den Gästen sodann die Bilanz des Hauses für das abgelaufene Geschäftsjahr vor (siehe hierzu im Archiv der nnz). Danach wurden die Gäste mit einem Auftritt des Kabarettisten Matthias Machwerk erfreut. Auch der stieg mit der Finanzkrise in sein Programm ein. So sei der Zusammenbruch der Investmentbank Lehmann-Brothers so schlimm ja nicht gewesen. Der Bankpleite sei es schließlich zu verdanken, dass in Deutschland nun wieder Schulen saniert werden können.
Der Empfang im Nordhäuser Theater klang mit Gesprächen und bei einem Bufet auf alles Etage des Musentempels aus.



