Abschied für das Dornröschen
Dienstag, 29. Dezember 2009, 14:55 Uhr
Wer das strahlende Lächeln von Letícia Forattini Martins einmal auf der Bühne gesehen hat, wird es nicht wieder vergessen. Die Tänzerin aus der brasilianischen Hauptstadt gehört seit Sommer 2006 zur Ballettkompanie des Theaters Nordhausen. Jetzt nimmt sie Abschied...
In Jutta Wörnes Ballett Die Heilige tanzte sie 2007 die junge Elisabeth, mehrfach choreographierte sie für die Kammertanzabende selbst, und in dieser Spielzeit verwirklichte sich ein Traum: Sie tanzt das Dornröschen.
Dennoch hat sich die junge Frau entschlossen, sich weiter umzuschauen. Ein Tänzerleben ist kurz, und wer neugierig genug ist, den hält es nicht lange an einem Ort. Schon in Kürze wird Letícia Forattini Martins in Bremerhaven auf der Bühne zu sehen sein.
Einmal jedoch ist die Tänzerin noch in Nordhausen zu erleben. Am kommenden Sonntag, 3. Januar, wird sie bei uns ein letztes Mal die Spitzenschuhe schnüren und zu großen Teilen die Originalchoreographie des berühmten Marius Petipa tanzen. Steffen Fuchs, der das Dornröschen für Nordhausen choreographierte, hat bewusst Teile der Dornröschen-Tradition verwendet, um mit dem Thema Erwartungshaltung und Ausbruch aus der Erwartung zu spielen.
Das ist genau Dornröschens Problem: Sie ist das lang ersehnte Kind des Königspaares und soll sich wie eine kleine Prinzessin verhalten. Doch sie möchte erwachsen werden, ihren eigenen Kopf durchsetzen! Die Fee Carabossa kann ihr dabei helfen. Carabossa war zur Taufe der Königstochter nicht eingeladen worden, weil es am Hof zu wenige Teller gab. Daher verwünschte Carabossa das Kind, um sich zu rächen, und so kommt es, dass das Mädchen an seinem 16. Geburtstag in einen tiefen Schlaf fällt. Als 100 Jahre später ein Prinz das Mädchen mit einem Kuss erweckt, ist Dornröschen fast erwachsen: Der Prinz könnte der Mann fürs ganze Leben werden!
Das Märchen wurde von Peter Tschaikowsky vertont, der Dornröschen für sein bestes Ballett hielt. Natürlich ist das Märchen mit der wunderschönen Musik auch für Kinder geeignet. In den Aufführungen im Theater Nordhausen spielt das Loh-Orchester die Musik zum Ballett unter der Leitung von Alexander Stessin live.
Die letzte Ballettvorstellung mit Letícia Forattini Martins, das letzte Dornröschen in Nordhausen beginnt am 3. Januar um 15.00 Uhr. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnz/knIn Jutta Wörnes Ballett Die Heilige tanzte sie 2007 die junge Elisabeth, mehrfach choreographierte sie für die Kammertanzabende selbst, und in dieser Spielzeit verwirklichte sich ein Traum: Sie tanzt das Dornröschen.
Dennoch hat sich die junge Frau entschlossen, sich weiter umzuschauen. Ein Tänzerleben ist kurz, und wer neugierig genug ist, den hält es nicht lange an einem Ort. Schon in Kürze wird Letícia Forattini Martins in Bremerhaven auf der Bühne zu sehen sein.
Einmal jedoch ist die Tänzerin noch in Nordhausen zu erleben. Am kommenden Sonntag, 3. Januar, wird sie bei uns ein letztes Mal die Spitzenschuhe schnüren und zu großen Teilen die Originalchoreographie des berühmten Marius Petipa tanzen. Steffen Fuchs, der das Dornröschen für Nordhausen choreographierte, hat bewusst Teile der Dornröschen-Tradition verwendet, um mit dem Thema Erwartungshaltung und Ausbruch aus der Erwartung zu spielen.
Das ist genau Dornröschens Problem: Sie ist das lang ersehnte Kind des Königspaares und soll sich wie eine kleine Prinzessin verhalten. Doch sie möchte erwachsen werden, ihren eigenen Kopf durchsetzen! Die Fee Carabossa kann ihr dabei helfen. Carabossa war zur Taufe der Königstochter nicht eingeladen worden, weil es am Hof zu wenige Teller gab. Daher verwünschte Carabossa das Kind, um sich zu rächen, und so kommt es, dass das Mädchen an seinem 16. Geburtstag in einen tiefen Schlaf fällt. Als 100 Jahre später ein Prinz das Mädchen mit einem Kuss erweckt, ist Dornröschen fast erwachsen: Der Prinz könnte der Mann fürs ganze Leben werden!
Das Märchen wurde von Peter Tschaikowsky vertont, der Dornröschen für sein bestes Ballett hielt. Natürlich ist das Märchen mit der wunderschönen Musik auch für Kinder geeignet. In den Aufführungen im Theater Nordhausen spielt das Loh-Orchester die Musik zum Ballett unter der Leitung von Alexander Stessin live.
Die letzte Ballettvorstellung mit Letícia Forattini Martins, das letzte Dornröschen in Nordhausen beginnt am 3. Januar um 15.00 Uhr. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
