IG für Bahnhofstraße geplant
Donnerstag, 14. November 2002, 09:13 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Nordhäuser St. Jacob-Heim soll heute über die weitere Umgestaltung der Bahnhofstraße informiert werden. Jetzt will sich im Vorfeld eine Interessengemeinschaft (IG) gründen.
Initiatorin dieser IG ist die Apothekerin Julie Garke. Die Frau schrieb vor einigen Tagen einen Brief an Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU). Darin bittet Julie Garke, bei den künftigen Sanierungs- und Umbauarbeiten in der Bahnhofstraße die Belange der Gewerbetreibenden dringendst zu berücksichtigen. Auf keinen Fall solle sich im Bereich des Nordhäuser Bahnhofs ein ähnliches Chaos wiederholen wie in der Rautenstraße.
Klagen von anliegenen Gewerbetreibenden in der Rautenstraße, aber auch eigene Erlebnisse mit Bauarbeitern haben mir gezeigt, dass die Formen der Ausführung ... als geschäftsschädigend anzusehen sind, schreibt die Geschäftsfrau an Beyse. Garke meint damit die aus ihrer Sicht großflächige Herangehensweise, schmale Zugänge zu den Geschäften und eine offensichtliche Überforderung der am Bau beteiligten Unternehmen.
Die Initiatorin der IG bietet der Stadt an, rechtzeitig das Gespräch mit den Anliegern zu suchen. Das wichtigste Argument für die Gründung einer Interessengemeinschaft sei die Zahl der Arbeitsplätze, die sie in den anliegenden Handelsunternehmen, Restaurants, Hotels, Praxen und weiteren Branchen repräsentieren würde. Die IG solle sich schließlich auch als Ansprechpartner für die Stadtverwaltung verstehen, über den letztlich alle Anlieger der Bahnhofstraße regelmäßig und ausreichend informiert werden könnten.
Autor: nnzInitiatorin dieser IG ist die Apothekerin Julie Garke. Die Frau schrieb vor einigen Tagen einen Brief an Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU). Darin bittet Julie Garke, bei den künftigen Sanierungs- und Umbauarbeiten in der Bahnhofstraße die Belange der Gewerbetreibenden dringendst zu berücksichtigen. Auf keinen Fall solle sich im Bereich des Nordhäuser Bahnhofs ein ähnliches Chaos wiederholen wie in der Rautenstraße.
Klagen von anliegenen Gewerbetreibenden in der Rautenstraße, aber auch eigene Erlebnisse mit Bauarbeitern haben mir gezeigt, dass die Formen der Ausführung ... als geschäftsschädigend anzusehen sind, schreibt die Geschäftsfrau an Beyse. Garke meint damit die aus ihrer Sicht großflächige Herangehensweise, schmale Zugänge zu den Geschäften und eine offensichtliche Überforderung der am Bau beteiligten Unternehmen.
Die Initiatorin der IG bietet der Stadt an, rechtzeitig das Gespräch mit den Anliegern zu suchen. Das wichtigste Argument für die Gründung einer Interessengemeinschaft sei die Zahl der Arbeitsplätze, die sie in den anliegenden Handelsunternehmen, Restaurants, Hotels, Praxen und weiteren Branchen repräsentieren würde. Die IG solle sich schließlich auch als Ansprechpartner für die Stadtverwaltung verstehen, über den letztlich alle Anlieger der Bahnhofstraße regelmäßig und ausreichend informiert werden könnten.
