"Unser Harz" zu Weihnachten
Samstag, 19. Dezember 2009, 08:00 Uhr
Zum Jahresausklang – dem Editorial der Ausgabe – nimmt die Unser Harz-Schriftleitung auch zur Zukunft von Unser Harz, der einzigen und umfassenden Heimatzeitschrift des Harzgebirges und seiner Vorlande, im Kontext zum heimatlichen Vereinsschrifttums Stellung und mahnt eine stärkere Zusammenarbeit an.
Dem das Heft eröffnenden Aufsatz von Peter Artelt aus Goslar 160 Jahre englische Benediktinermönche im Harzvorland ist auch das Titelbild vom St. Benedikt-Altar der Klosterkirche in Lamspringe gewidmet. Die Gründung des Klosters geht auf eine Stiftung aus dem Jahre 847 zurück. 1643 belebten englische Benediktiner das wechselvolle Schicksal des Klosters neu, nachdem ein Glaubenskrieg in England diese zur Flucht auf den Kontinent zwang.
Das im Rahmen einer Ausstellung im Schloss Wernigerode erschienene Begleitbuch Im Mittelpunkt: Natur. Der Spätromantiker Georg Heinrich Crola (1804-1879), herausgegeben vom Geschäftsführer der Schloss Wernigerode GmbH, Dr. Christian Juranek, wird in dem Beitrag von Georg Meyer aus Hannover vorgestellt.
Dieser Landschaftsmaler erfuhr im Harz eine hohe Wertschätzung, er lernte 1838 in Ilsenburg die begabte und ausgebildete Zeichnerin Elise von Weiher kennen, die Crolas bauten dort in der Mühlenstraße ihr Wohnhaus, ihre Grabstätte befindet sich auf dem Ilsenburger Kreuzfriedhof. Der Artikel enthält auch einige stimmungsvolle Reproduktionen aus dem reichen Schaffen des Künstlers (z. B. Der Ilsestein im Sonnenlicht). Autor Günter Gebhardt (Hannover) stellt aus seiner Archivarbeit in Hannover und im Oberharz das Frühe Fabrikwesen im Sperrluttertal und im Wäschegrund bei St. Andreasberg vor.
Die Sperrlutter und ihr Zufluss, der Wäschebach, boten die Antriebswässer für die hier ab etwa 1860 entstehenden kleinen und mittleren Industriebetriebe: Holzverarbeitung, Webereien und Färbereien,
Papierfabriken und eine Ultramarinproduktion. Eine Ergänzung aus dem 2. Weltkrieg zur Ortschronik von Elend steuert Karlheinz Brumme (Elend) bei, worin die ehemalige Krankenschwester Hertha Schnabel (Bad Suderode) als Zeitzeugin aus dem Lazarettbetrieb im Ort aus schwerer Zeit (1943/45) berichtet.
Erinnerungen an die beiden verdienstvollen Lerbacher Heimatfreunde Otto Wolf (Komponist, Texter, Chorleiter) und Rudi Rohrmann (Brauchtumsgruppe, Theaterverein) dokumentiert der Heimatforscher Rainer Kutscher. Weitere Berichte in der letzten Ausgabe im 57. UH-Jahrgang sind: Zum Wiederfund des Jop-Speter-Steins 1995 bei Torfhaus – Zur Tradition der Sankt Andreasberger Stubenmusik – Wo kommt nur das viele Schwarzwild her? – Unruhestifter an der Wipper (Nutria) – Buch-Hinweise – Harz-Nachrichten und Nachrichten aus dem Nationalpark Harz. Wohl ein interessanter und vielfältiger Lesestoff zum Jahresausklang!
Unser Harz ist über die Oberharzer Druckerei in Clausthal-Zellerfeld (Tel. 05323/2533, Fax -/2534; Mail: fischerthielbar.clausthal@t-online.de) zu beziehen: Einzel-Heft 2,10 € + Versandkosten, Abopreis (12 Hefte) 27,00 € inkl. Mwst. u. Vkst.
Autor: nnzDem das Heft eröffnenden Aufsatz von Peter Artelt aus Goslar 160 Jahre englische Benediktinermönche im Harzvorland ist auch das Titelbild vom St. Benedikt-Altar der Klosterkirche in Lamspringe gewidmet. Die Gründung des Klosters geht auf eine Stiftung aus dem Jahre 847 zurück. 1643 belebten englische Benediktiner das wechselvolle Schicksal des Klosters neu, nachdem ein Glaubenskrieg in England diese zur Flucht auf den Kontinent zwang.
Das im Rahmen einer Ausstellung im Schloss Wernigerode erschienene Begleitbuch Im Mittelpunkt: Natur. Der Spätromantiker Georg Heinrich Crola (1804-1879), herausgegeben vom Geschäftsführer der Schloss Wernigerode GmbH, Dr. Christian Juranek, wird in dem Beitrag von Georg Meyer aus Hannover vorgestellt.
Dieser Landschaftsmaler erfuhr im Harz eine hohe Wertschätzung, er lernte 1838 in Ilsenburg die begabte und ausgebildete Zeichnerin Elise von Weiher kennen, die Crolas bauten dort in der Mühlenstraße ihr Wohnhaus, ihre Grabstätte befindet sich auf dem Ilsenburger Kreuzfriedhof. Der Artikel enthält auch einige stimmungsvolle Reproduktionen aus dem reichen Schaffen des Künstlers (z. B. Der Ilsestein im Sonnenlicht). Autor Günter Gebhardt (Hannover) stellt aus seiner Archivarbeit in Hannover und im Oberharz das Frühe Fabrikwesen im Sperrluttertal und im Wäschegrund bei St. Andreasberg vor.
Die Sperrlutter und ihr Zufluss, der Wäschebach, boten die Antriebswässer für die hier ab etwa 1860 entstehenden kleinen und mittleren Industriebetriebe: Holzverarbeitung, Webereien und Färbereien,
Papierfabriken und eine Ultramarinproduktion. Eine Ergänzung aus dem 2. Weltkrieg zur Ortschronik von Elend steuert Karlheinz Brumme (Elend) bei, worin die ehemalige Krankenschwester Hertha Schnabel (Bad Suderode) als Zeitzeugin aus dem Lazarettbetrieb im Ort aus schwerer Zeit (1943/45) berichtet.
Erinnerungen an die beiden verdienstvollen Lerbacher Heimatfreunde Otto Wolf (Komponist, Texter, Chorleiter) und Rudi Rohrmann (Brauchtumsgruppe, Theaterverein) dokumentiert der Heimatforscher Rainer Kutscher. Weitere Berichte in der letzten Ausgabe im 57. UH-Jahrgang sind: Zum Wiederfund des Jop-Speter-Steins 1995 bei Torfhaus – Zur Tradition der Sankt Andreasberger Stubenmusik – Wo kommt nur das viele Schwarzwild her? – Unruhestifter an der Wipper (Nutria) – Buch-Hinweise – Harz-Nachrichten und Nachrichten aus dem Nationalpark Harz. Wohl ein interessanter und vielfältiger Lesestoff zum Jahresausklang!
Unser Harz ist über die Oberharzer Druckerei in Clausthal-Zellerfeld (Tel. 05323/2533, Fax -/2534; Mail: fischerthielbar.clausthal@t-online.de) zu beziehen: Einzel-Heft 2,10 € + Versandkosten, Abopreis (12 Hefte) 27,00 € inkl. Mwst. u. Vkst.

