Hartz IV sei Dank
Mittwoch, 16. Dezember 2009, 11:47 Uhr
Am Nordhäuser Taschenberg ist am Vormittag das Gebäude des neuen Sozialgerichts an den Mieter übergeben worden. Der Ausgangspunkt für den heutigen Tag war jedoch in einem Beschluss des Bundestages begründet...
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) begrüßte im neuen Sozialgerichtsgebäude viele Ehrengäste, vor allem aber den neuen Hausherrn, Gerichtsdirektor Jürgen Fuchs. In ihren einleitenden Worten wies Frau Rinke auch darauf hin, dass die bauausführenden Firmen zum überwiegenden Teil aus der Region kommen und es möglich machten, dass der gesamte Umbau nur vier Monate dauerte.
Jürgen Fuchs (Bild unten) verwies darauf, dass seit Einführung der Hartz-IV-Gesetzlichkeiten im Jahr 2005 das alte Gebäude am Alten Tor in Nordhausen förmlich aus allen Nähten platzte. waren im Jahr 2004 "nur" 2.200 Klagen eingegangen, so ist diese Zahl in diesem Jahr bislang auf 5.900 angestiegen. 70 Prozent würden den Bereich des SGB II (Hartz IV) betreffen. Die Zahl der Richter stieg in diesem Zeitraum von fünf auf jetzt 14.
Viel Vorarbeit, viele Gespräche, bis hinein ins Thüringer Kabinett seien notwendig gewesen, um letztlich heute das Gebäude, das die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) erworben und saniert hatte, an den Freistaat Thüringen übergeben zu können, sagte die Oberbürgermeisterin der nnz.
Architekt Detlef Schmidt hob die engagierte Arbeit der Planer sowie der bis zu 70 Bauarbeiter hervor und verwies zudem auf die freundliche und jetzt einladende Fassade des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes, das 1934 gebaut wurde. Zum Schluss seiner Worte hätte sich Schmidt gewünscht, dass sich die Planer und Bauunternehmen an der A 38 eine Scheibe vom Bautempo am Nordhäuser Taschenberg hätten abgeguckt.
Im Januar wird umgezogen, im Februar soll vermutlich die feierliche Einweihung erfolgen und dann könnte vielleicht auch Thüringens neuer Justizminister Poppenhäger (SPD) den Weg nach Nordhausen finden. Im Wahlkampf zur Europawahl hatte der Mann noch jede Menge Zeit und keine anderen wichtigeren Termine.
Autor: nnzOberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) begrüßte im neuen Sozialgerichtsgebäude viele Ehrengäste, vor allem aber den neuen Hausherrn, Gerichtsdirektor Jürgen Fuchs. In ihren einleitenden Worten wies Frau Rinke auch darauf hin, dass die bauausführenden Firmen zum überwiegenden Teil aus der Region kommen und es möglich machten, dass der gesamte Umbau nur vier Monate dauerte.
Jürgen Fuchs (Bild unten) verwies darauf, dass seit Einführung der Hartz-IV-Gesetzlichkeiten im Jahr 2005 das alte Gebäude am Alten Tor in Nordhausen förmlich aus allen Nähten platzte. waren im Jahr 2004 "nur" 2.200 Klagen eingegangen, so ist diese Zahl in diesem Jahr bislang auf 5.900 angestiegen. 70 Prozent würden den Bereich des SGB II (Hartz IV) betreffen. Die Zahl der Richter stieg in diesem Zeitraum von fünf auf jetzt 14.
Viel Vorarbeit, viele Gespräche, bis hinein ins Thüringer Kabinett seien notwendig gewesen, um letztlich heute das Gebäude, das die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) erworben und saniert hatte, an den Freistaat Thüringen übergeben zu können, sagte die Oberbürgermeisterin der nnz.
Architekt Detlef Schmidt hob die engagierte Arbeit der Planer sowie der bis zu 70 Bauarbeiter hervor und verwies zudem auf die freundliche und jetzt einladende Fassade des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes, das 1934 gebaut wurde. Zum Schluss seiner Worte hätte sich Schmidt gewünscht, dass sich die Planer und Bauunternehmen an der A 38 eine Scheibe vom Bautempo am Nordhäuser Taschenberg hätten abgeguckt.
Im Januar wird umgezogen, im Februar soll vermutlich die feierliche Einweihung erfolgen und dann könnte vielleicht auch Thüringens neuer Justizminister Poppenhäger (SPD) den Weg nach Nordhausen finden. Im Wahlkampf zur Europawahl hatte der Mann noch jede Menge Zeit und keine anderen wichtigeren Termine.


