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Das Fest des Lichtes und des Teilens

Sonntag, 10. November 2002, 18:42 Uhr
Nordhausen (nnz). Es ist das Fest des gemeinsamen Erinnerns, des Lichtes, der teilenden Wärme, der Lampions und vor allem das Fest der Kinder. Martini! In Nordhausen zur Tradition geworden - und doch in diesem Jahr ein wenig anders. nnz war dabei.


Strahlend

Mehrere Tausend Menschen aus dem Landkreis Nordhausen bevölkerten am späten Nachmittag das Areal um den Nordhäuser Dom. Sie hatten ihre Kinder und Enkel dabei, die stolz die leuchtenden Lampions trugen. Auf dem Hof des Humboldt-Gymnasiums war eine Bühne aufgebaut, schlicht und wirkungsvoll dekoriert erinnerte sie an das Sinnbild dieses Tages: Ein Fest der Christen, ein Fest des Teilens. In einem Spiel brachten junge Christen den Hintergrund von Martini als Botschaft, sie spielten die Legende des Heiligen Martin. Es war ein romantisches Ambiente an diesem Sonntagabend, doch es hätte weitaus mehr Platz sein können.

An traditioneller Stätte, auf dem Rathausplatz, wird derzeit gebaut, deshalb musste ausgewichen werden. Den Umzug ließen sich die Organisatoren nicht nehmen. Und es fehlte noch eines: Das Feuerwerk. Aus der Stadtverwaltung hieß es, die Show sei abgesagt worden. Auf Bitte der Kirche hin. Martini, das Fest des Teilen und nicht des Verschwendens.

Geteilt wurde denn auch in den Wohnungen oder Gaststätten so manche Gans. Denn zu einem zünftigen Martini gehört neben dem Spiel und dem Umzug auch die Martinsgans. Und viele Gastwirte hatten sie auch in diesem Jahr natürlich wieder zubereitet - geteilt. In diesem Sinne: Guten Appetit!
Autor: nnz

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