Bald geht es los
Freitag, 04. Dezember 2009, 14:05 Uhr
Mit einem Spatenstich im Regen hat heute der Bau des Geh- und Radweges zwischen Uthleben und Heringen offiziell begonnen. Landrat Joachim Claus und die Bürgermeister von Uthleben und Heringen, Fritz Lehmann und Fritz Helbing, stachen die Spaten in den matschigen Feldrand neben der Straße...
Bis zum Frühjahr soll die Verbindung für Radfahrer zwischen den beiden Orten fertig sein. Der fast zwei Kilometer lange Weg soll rund 390.000 Euro kosten. Drei Viertel der anrechenbaren Kosten werden aus Fördertöpfen des Landes Thüringen bezahlt. Den Eigenanteil übernehmen Heringen, Uthleben und der Landkreis.
Bürgermeister Lehmann erinnerte daran, dass für diesen Radweg ein gewisser Blutzoll bezahlt wurde, denn auf dieser Straße sind schon Menschen zu Tode gekommen. Das letzte Opfer war im vergangenen Jahr ein Radfahrer, der auf dem Weg zur Arbeit einen tödlichen Unfall hatte. Das Heringer Oberhaupt Fritz Helbing hoffte, dass durch den Radweg die Kinder aus Heringen nun das Freibad in Uthleben stärker nutzen. Sicherer ist der neue Weg auch für die Kinder aus Uthleben, die mit dem Rad zur Schule in Heringen fahren und auch für die Gärtner der Kleingartenanlage, die außerhalb des Ortes liegt. Neben dem zwei Meter breiten Weg wird eine neue Bepflanzung zur Begrünung und Renaturierung des Abschnittes angelegt.
Kostenträger der Baumaßnahme ist der Landkreis Nordhausen mit der schon erwähnten Beteiligung und in Zusammenarbeit mit Uthleben und Heringen. Diese Konstellation ist im Landkreis erstmalig und hängt damit zusammen, dass die jetzige Landesstraße zwischen den Orten L 2079 in absehbarer Zeit zu einer Kreisstraße abgestuft wird.
Der Radweg ist Bestandteil des überregionalen Thüringer Radwegenetzes. Geplant ist, dass ein durchgehendes Radwegenetz von Nordhausen über Sundhausen, Steinbrücken, Uthleben, Heringen, Hamma, Auleben, Görsbach bis zum Anschluss an den bestehenden Radweg Alte Leipziger Straße von Nordhausen über Görsbach bis zur Landesgrenze Sachsen-Anhalt entsteht. Nach dem ersten Bauabschnitt zwischen Heringen und Uthleben werden neue Förderanträge gestellt, um die weiteren Abschnitte zu finanzieren.
Autor: nnzBis zum Frühjahr soll die Verbindung für Radfahrer zwischen den beiden Orten fertig sein. Der fast zwei Kilometer lange Weg soll rund 390.000 Euro kosten. Drei Viertel der anrechenbaren Kosten werden aus Fördertöpfen des Landes Thüringen bezahlt. Den Eigenanteil übernehmen Heringen, Uthleben und der Landkreis.
Bürgermeister Lehmann erinnerte daran, dass für diesen Radweg ein gewisser Blutzoll bezahlt wurde, denn auf dieser Straße sind schon Menschen zu Tode gekommen. Das letzte Opfer war im vergangenen Jahr ein Radfahrer, der auf dem Weg zur Arbeit einen tödlichen Unfall hatte. Das Heringer Oberhaupt Fritz Helbing hoffte, dass durch den Radweg die Kinder aus Heringen nun das Freibad in Uthleben stärker nutzen. Sicherer ist der neue Weg auch für die Kinder aus Uthleben, die mit dem Rad zur Schule in Heringen fahren und auch für die Gärtner der Kleingartenanlage, die außerhalb des Ortes liegt. Neben dem zwei Meter breiten Weg wird eine neue Bepflanzung zur Begrünung und Renaturierung des Abschnittes angelegt.
Kostenträger der Baumaßnahme ist der Landkreis Nordhausen mit der schon erwähnten Beteiligung und in Zusammenarbeit mit Uthleben und Heringen. Diese Konstellation ist im Landkreis erstmalig und hängt damit zusammen, dass die jetzige Landesstraße zwischen den Orten L 2079 in absehbarer Zeit zu einer Kreisstraße abgestuft wird.
Der Radweg ist Bestandteil des überregionalen Thüringer Radwegenetzes. Geplant ist, dass ein durchgehendes Radwegenetz von Nordhausen über Sundhausen, Steinbrücken, Uthleben, Heringen, Hamma, Auleben, Görsbach bis zum Anschluss an den bestehenden Radweg Alte Leipziger Straße von Nordhausen über Görsbach bis zur Landesgrenze Sachsen-Anhalt entsteht. Nach dem ersten Bauabschnitt zwischen Heringen und Uthleben werden neue Förderanträge gestellt, um die weiteren Abschnitte zu finanzieren.

