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Zwölf Interessenten

Mittwoch, 06. November 2002, 11:26 Uhr
Nordhausen/Sondershausen (nnz). In Sondershausen ist gestern erneut zum Verkauf des Kreiskrankenhauses verhandelt worden. Dieser Fakt ist auch aus Nordhäuser Sicht von besonderem Interesse.


In konstruktiver Atmosphäre berieten am Dienstag die Mitglieder des Kranken- und Kreisausschusses mit dem beauftragten Beraterteam über den Zeitablauf im Veräußerungsverfahren zum Kyffhäuserkreiskrankenhaus. Für ein Informationsmemorandum, welches bis zum 6. November die zwölf Interessenten für die Betreibung des Krankenhauses erhalten sollen, wurden die Eckpunkte bestätigt. Zum Inhalt des Memorandums wurde aus der nichtöffentlichen Sitzung nichts verlautbart.

Mit dem Erhalt des Informationsmemorandums sind die Investoren aufgefordert, ein unverbindliches Angebot anzugeben. Zu den Gesellschaften, die sich für das Sondershäuser Kreiskrankenhaus interessieren, gehört neben privaten Anbietern auch die Südharzkrankenhaus gGmbH in Nordhausen. Dieses Angebot ist nach Einschätzung von Experten nicht nur aus finanzieller Sicht ein Gewinn für die Region. Wie Geschäftsführer Antonius Pille der nnz sagte, würden sich mit einer engen Zusammenarbeit beider Häuser vielfältige Synergien ergeben. Bislang gebe es bereits Kooperationen auf verschiedenen Gebieten. Diese könnten vor allem unter dem zu erwartenden Kostendruck auf die Krankenhäuser in einer Gemeinsamkeit wesentlich besser abgefangen werden.

In der nächsten gemeinsamen Sitzung der beiden Ausschüsse des Kreistages, die für den 4. Dezember vorgesehen ist, soll dann die Auswertung der weiteren Angebote und die Auswahl der weiteren Verhandlungspartner erfolgen. Im Februar kommenden Jahres sollen dann seitens des Kyffhäuserkreises die konkreten Verhandlungen aufgenommen werden. Bleibt abzuwarten mit wem?
Autor: nnz

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