nnz-online

Hohelied in Dichterstätte

Sonntag, 22. November 2009, 10:13 Uhr
Der Förderverein „Dichterstätte Sarah Kirsch“ in Limlingerode, lädt am Samstag, dem 28. November, ab 14:30 Uhr zu einer Veranstaltung mit zwei Poeten ein. Anlass ist der 250. Geburtstags von Friedrich Schiller am 10.11.2009. Der literarische Vorgeschmack wie immer von Heidelore Kneffel in Ihrer nnz...


Schillerstein im Stadtpark (Foto: Kneffel) Schillerstein im Stadtpark (Foto: Kneffel) Die gemeinsame Zeit von Hölderlin und Schiller in der Universitätsstadt Jena ist der Anknüpfungspunkt für die Vorstellung der beiden Dichter. Auf Vermittlung Schillers wurde Hölderlin Ende 1973 für ein Jahr Hauslehrer bei Charlotte von Kalbs Sohn. 1794 besuchte er die Universität in Jena besonders wegen der Vorlesungen Fichtes. Er lernt Goethe kennen. Schiller druckt in der „Thalia“ das „Fragment zu Hyperion“ und fordert ihn 1795 auf, an den „Horen“ und am „Musenalmanach“ mitzuarbeiten.

Hölderlin sieht in Schiller den väterlichen Freund. Im Juni verlässt Hölderlin jedoch Jena plötzlich. Über die Gründe gibt es nur Hypothesen. Schiller und Hölderlin bleiben in Briefkontakt. 1796 heißt es in einem Brief an Schiller: Haben Sie ihre Meinung von mir geändert? Haben Sie mich aufgegeben? Verzeihen Sie mir diese Fragen. Eine Anhänglichkeit an Sie, gegen welche ich oft vergebens anging, wenn sie Leidenschaft war, eine Anhänglichkeit, die noch immer mich nicht verlassen hat, nötigt solche Fragen ab.

Biografisches zu Schiller und Hölderlin aber vor allem ihre Dichtung, ihre dichterischen Worte kommen zu Gehör, vorgetragen von Mitgliedern des Fördervereins in der Dichterstätte. In den Vitrinen der „Bibliothek der Dichterinnen und Dichter“ gibt es eine Ausstellung zum Werk von Friedrich Schiller und Friedrich Hölderlin zu sehen.

Die HausArt Nr. XXX 3/2009 mit „Zeitschachteln“, eine philosophisch-sinnliche Zeitreise, Gezeichnetes und Gemaltes von Karin Kisker, lädt zum Schauen ein.
Heidelore Kneffel
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de