nnz-Forum: Bürgerinitiative zieht eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit
Mittwoch, 20. Dezember 2000, 17:21 Uhr
Urbach (nnz). Die Bürgerinitiative zur Rettung der Goldenen Aue hielt eine Rückschau auf die bisherigen Aktivitäten und zieht eine sehr positive Bilanz ihrer Arbeit. Aufgrund unserer Aktivitäten in den letzten Monaten haben wir auf die Problematik einer Industrieansiedlung dieser Größenordnung in der Goldenen Aue hingewiesen und seitens der Bürger ein nicht erwartetes, positives Echo erhalten. In vielen Versammlungen konnten wir Informationen über die Auswirkungen dieses Industriegebietes, auch unter Berücksichtigung der vorhandenen Problematiken (Autobahn, Kies-und Gipsabbau) vermitteln. Deutlich wurde durch unsere Aktivitäten, das die Politik und Verwaltung noch nicht bereit war, auch im Rahmen des AGENDA 21-Prozesses Bürger in ihre Planungen einzubeziehen. Wir möchten hier nicht unerwähnt lassen, das bei vielen kommunalen Vertretern die Bereitschaft gewachsen ist, konstruktiv und verständnisvoll die Probleme der Bürger aufzugreifen und bei zukünftigen Planungen mehr Bürgerbeteiligung anzustreben. Die Bürgerinitiative wird im kommenden Jahr weiterhin die Bürger über die Planungen des Verbandes unterrichten und Misstände aufdecken. Erfreut sind wir, das wir von Landes- und Bundespolitikern Unterstützung in unserem Anliegen zugesagt bekommen haben.
Ebenso wichtig ist unserer Bürgerinitiative auch die Region um Nordhausen. Das nächste Problem für unsere Region wird die Ausschreibung einer "Müllentsorgungsanlage" sein. Ab dem Jahr 2005 soll kein Müll mehr "deponiert" werden, sondern soweit wie möglich in den Kreislauf zurückgeführt werden. Jedoch lässt sich nicht alles "recyceln". Der Restmüll muss entsorgt werden. Das bekannte Modell ist die Müllverbrennung. Der Standort könnte Nenzelsrode sein. Da der technische Fortschritt verschiedene Lösungen der Entsorgung bietet, wird es der Bürgerinitiative ein Anliegen sein, hier rechtzeitig Aufklärung zu verlangen. Einer Müllverbrennung werden wir massiven Wiederstand entgegenbringen, da die Orte Uthleben und Steinbrücken nur einen Steinwurf entfernt sind. Hier müssen wir rechzeitig aktiv werden, denn nach unseren Informationen ist schon eine Europaweite Ausschreibung erfolgt.
Der Gipsabbau in unserer Region ist für alle ein schwerwiegendes Problem. Erfreut sind wir, das sich jetzt auch andere Bürgerinitiativen z.B. in Petersdorf gründen, um gegen diese Naturzerstörung vorzugehen. Hier werden wir einen weiteren Schwerpunkt unserer Arbeit sehen und hoffen, unsere Aktivitäten, die wir auf Bundesebene angeschoben haben, werden sich für unsere Region lohnen. Auf Landesebene haben wir erreichen können, das sich auf Drängen der SPD-Fraktion des Thüringer Landtages die Ausschüsse Ernährung, Landwirtschaften und Forsten sowie der Arbeitskreis Umwelt und Landwirtschaft diesem Problem annimmt. Die nächste Bürgerversammlung der BI soll in Bielen stattfinden. Einen Termin werden wir baldmöglichst in der nnz mitteilen.
Klaus-Dieter Korb, Urbach
Autor: nnzEbenso wichtig ist unserer Bürgerinitiative auch die Region um Nordhausen. Das nächste Problem für unsere Region wird die Ausschreibung einer "Müllentsorgungsanlage" sein. Ab dem Jahr 2005 soll kein Müll mehr "deponiert" werden, sondern soweit wie möglich in den Kreislauf zurückgeführt werden. Jedoch lässt sich nicht alles "recyceln". Der Restmüll muss entsorgt werden. Das bekannte Modell ist die Müllverbrennung. Der Standort könnte Nenzelsrode sein. Da der technische Fortschritt verschiedene Lösungen der Entsorgung bietet, wird es der Bürgerinitiative ein Anliegen sein, hier rechtzeitig Aufklärung zu verlangen. Einer Müllverbrennung werden wir massiven Wiederstand entgegenbringen, da die Orte Uthleben und Steinbrücken nur einen Steinwurf entfernt sind. Hier müssen wir rechzeitig aktiv werden, denn nach unseren Informationen ist schon eine Europaweite Ausschreibung erfolgt.
Der Gipsabbau in unserer Region ist für alle ein schwerwiegendes Problem. Erfreut sind wir, das sich jetzt auch andere Bürgerinitiativen z.B. in Petersdorf gründen, um gegen diese Naturzerstörung vorzugehen. Hier werden wir einen weiteren Schwerpunkt unserer Arbeit sehen und hoffen, unsere Aktivitäten, die wir auf Bundesebene angeschoben haben, werden sich für unsere Region lohnen. Auf Landesebene haben wir erreichen können, das sich auf Drängen der SPD-Fraktion des Thüringer Landtages die Ausschüsse Ernährung, Landwirtschaften und Forsten sowie der Arbeitskreis Umwelt und Landwirtschaft diesem Problem annimmt. Die nächste Bürgerversammlung der BI soll in Bielen stattfinden. Einen Termin werden wir baldmöglichst in der nnz mitteilen.
Klaus-Dieter Korb, Urbach
