nnz-online

Wie geht es weiter mit dem OKN?

Freitag, 01. November 2002, 18:07 Uhr
Nordhausen (nnz). Seit Juni 2000 sendet das Bürgerradio - OKN - in Nordhausen. Jetzt wurde bei der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) über die Zukunft des offenen Kanals beraten und entschieden. nnz kennt das Ergebnis.


Um die gute Nachricht vornweg zu nehmen: Der Verein „Offener Hörfunkkanal Nordhausen e.V.“ erhält für weitere vier Jahre die Trägerschaft über den OKN, konkret bis zum 31. Dezember 2006. Seit seinem Sendestart habe sich der OKN zu einer wichtigen kommunikativen und soziokulturellen Bereicherung der Stadt entwickelt, urteilt die TLM. Das Nutzeraufkommen konnte kontinuierlich gesteigert werden, die tägliche Sendezeit betrage durchschnittlich 14 Stunden. Sie liege damit an der Spitze der Thüringer Bürgermedien.

Die Kosten für den OKN werden fast ausschließlich von der TLM durch Förderung getragen. Weil der Anteil der Eigenfinanzierung und anderer Drittmittel sehr gering ist, verband die TLM-Versammlung mit der erneuten Übergabe der Trägerschaft auch die Erwartung, diesen Anteil deutlich zu erhöhen.

Weiterhin soll die medienpädagogische Betreuung von Kindern und Jugendlichen auch in Nordhausen erhöht werden. Dazu sollen jetzt Medienpädagogen direkt angestellt werden. In Nordthüringen wird diese Betreuung so organisiert, dass sie gleichzeitig dem Offenen Fernsehkanal Eichsfeld und dem OKN zu Gute kommt.

In Thüringen gibt es derzeit vier Offene Hörkunkkanäle (Eisenach, Weimar/Erfurt, Jena, Nordhausen) und drei Offene Fernsehkanäle (Gera, Leinefelde, Saalfeld.)
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de