nnz-Rückspiegel: 1. November 2001
Freitag, 01. November 2002, 07:24 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Südharz-Messe, Kandidatur und Pech
12. Südharz-Messe in diesem Monat
Der November ist in Nordhausen der traditionelle Messemonat. Zum 12. Mal werden sich Aussteller der verschiedensten Wirtschaftszweige auch in diesem Jahr wieder auf dem August-Bebel-Platz einem breiten Publikum präsentieren. Mit dabei ist auch die Stadt Nordhausen. Die Stadtverwaltung wird an ihrem Messestand, Halle 1/ Stand 102, Beispiele der archäologischen Denkmalpflege sowie der Restaurierung und Sanierung von Baudenkmälern in der Stadt Nordhausen vorstellen. Neben Dom, Resten der St.-Jacobi-Kirche in Verbindung mit dem St. JakobHaus, der Frauenberger Kirche, restaurierten Villen in der Grimmelallee, dem Badehaus und restaurierten Häusern der Altstadt, wird der Präsentation der St.-Blasii-Kirche eine besondere Bedeutung zukommen. Im Interesse des Erhaltes bzw. der Sicherung der Kirche ist die Aufstellung eines Opferstockes für Spenden geplant. Darüber hinaus wird der Fördertaler zum Wiederaufbau der St.-Blasii-Kirche zum Kauf angeboten...ausführlich im nnz-Archiv
Jugendliche Nichtraucher gefragt
Nur noch wenige Tage bis zum Start des Europaweiten Wettbewerbes "Be smart-don't start" im neuen Schuljahr. Unterstützt wird die Aktion von den beiden Jugendgästehäusern des Jugendsozialwerkes. Am 5. November beginnt der Wettbewerb offiziell, der sich europaweit mittlerweile in 15 Staaten etabliert hat und auch international auf ein großes Interesse gestoßen ist. Zum Start in die neue Saison haben sich erstmals auch Schüler aus Südafrika, den USA und Israel bekannt. Nach dem Motto: "Sei schlau - fang gar nicht erst an" wird allen interessierten Schulklassen der 7. und 8. Klassen (bei Bedarf auch der 5. und 6.) die Möglichkeit geboten, sich am größten europäischen Projekt zur Prävention des Rauchens bei Schülern zu beteiligen...ausführlich im nnz-Archiv
JS-Special: Wirtschaft und Politik
Im vergangenen Jahr hatte der Gerling-Konzern zu einem 1. Wirtschaftsgespräch ins Autohaus Uhley eingeladen. Damals war Thüringens Finanzminister Andreas Trautvetter (CDU) der Referent des Abends. Gestern war das Autohaus Peter Veranstaltungsort einer zweiten Gesprächsveranstaltung. Und diesmal war Hauptreferent der Landesvorsitzende der CDU Thüringens, Dieter Althaus. Ob sich hier eine Tendenz hinsichtlich Engagement des Gerling-Konzerns, als auch dem Herkommen der Referenten abzeichnet, wird sich möglicherweise im nächsten Jahr zeigen. Schon im Begrüßungsauftakt durch Gerd Brehme, dem Leiter der Gerling-Geschäftsstelle Erfurt, wurden für den Verlauf der Veranstaltung Markierungen gesetzt: Goldene Aue, Verpflichtung aller zur Fortentwicklung der Region waren nur Beispiele dafür. Und Dieter Althaus kam in seinem Referat auch sofort zur Sache: gewohnt geschliffen und anschaulich in seinem Vortrag und schlüssig in seiner CDU-Argumentation wies er auf die Notwendigkeit infrastruktureller Erschließung und Fortentwicklung der Nordthüringer Region hin: die A 71 von Erfurt nordwärts bedarf des Baues und des Anschlusses an die A 38, deren Fertigstellung bis 2005 gewährleistet werden müsse. Althaus verwies auf die seiner Auffassung unbefriedigende bundesweite Wirtschaftssituation, die vor allen durch die mangelnde Auftragslage in der Bauwirtschaft zusätzlich beeinträchtigt werde. Eine Situation, die auch im Thüringer und Nordthüringer Raum voll durchschlage...ausführlich im nnz-Archiv
Matthias Jendricke kandidiert
Die Thüringer Sozialdemokraten stecken am kommenden Samstag im Suhler CCS ihre Köpfe zusammen. Parteitag ist angesagt. Gewählt wird auch, gewählt werden will auch Matthias Jendricke. Es ist noch gar nicht so lange her: Da gab es zwischen den vier Nordthüringer Landkreisen ein ernstes Gespräch. Inhalt: Der Norden muß auch im Landesvorstand der Thüringer Sozialdemokratie ganz oben vertreten sein, Beisitzer reichen nicht. Lange sahen sich die alten Hasen und die paar Neulinge in die Augen, konkrete Vorstellungen hatte kaum einer, wer in die Schlacht um Stellvertreter von Matschie ziehen soll. Eigentlich falsch! Da gibt es doch in Nordhausen einen jungen Mann, der vielleicht auch noch genügend Mut hat (manche nennen es Karrierebedürfnis), um gegen die starke Achse Mittel- und Westhüringen anzutreten. Jendricke heißt der Typ, hat gerade eine Schlacht und eine Wahl zum hauptamtlichen Beigeordneten gewonnen. Jendricke sagte: Ich werfe den Ring in die Runde! Ein Sozi aus dem Kyffhäuserkreis meinte danach, dass der Junge auch nicht viel zu verlieren habe...ausführlich im nnz-Archiv
Vier Millionen heute und morgen
Der Weg zum Beschluß des Kreishaushaltes des Jahrgangs 02 ist nicht mehr weit. Doch sicher ist er nicht. Millionen fehlen! Mehrere Entwürfe soll die Kämmerei der Kreisverwaltung bereits erarbeitet haben. Immer waren diese Entwürfe ausgeglichen. Jetzt plötzlich jedoch kommen die Fachbereiche und Fachämter des Landratsamtes mit Ansprüchen, die in der Summe vier Millionen Mark ausmachen. Vier Millionen mehr, als ursprünglich angedacht war. Nach nnz-Informationen soll der Finanzausschuß zu Beginn dieser Woche alles zurückgewiesen haben. Entweder die Wünsche werden reduziert, oder es werden Wege aufgezeichnet, wie diese vier Mille gegenfinanziert werden können.
Parallel zum kommenden Haushalt werden die Mitarbeiter des Jendricke-Bereiches im Landratsamt auch mit dem diesjährigen Zahlenwerk auf Trapp gehalten. Zum Kassensturz Ende September zeichnete sich eine Mehrausgabe von ebenfalls rund vier Millionen Mark ab. Vier Millionen, die nicht im laufenden Haushalt ausgewiesen waren. Neben der Verhängung einer verschärften Haushaltssperre durch Landrat Joachim Claus (CDU) gab es Einzelgespräche mit den Ämtern und Fachbereichen im Haus an der Behringstraße. Die Hälfte der Ämter wurde abgearbeitet, der Fehlbetrag auf etwa 3,3 Millionen Mark runtergeschraubt, aber da waren die größten Brocken schon dabei, erläuterte Matthias Jendricke (SPD)...ausführlich im nnz-Archiv
Schwarzfahrer erlitt Stromschlag
Ein Schwarzfahrer hatte sich am Morgen auf dem Nordhäuser Bahnhof schwere Verbrennungen zugezogen. nnz mit den Einzelheiten. Planmäßig lief heute gegen 7 Uhr die Regionalbahn aus Erfurt in den Nordhäuser Bahnhof ein. Die Reisenden, Pendler und Berufsschüler, stiegen aus. Eigentlich wie an jedem Werktag. Doch an diesem Donnerstag sollte alles anders sein. Ein Schwarzfahrer muß bei einem Halt zwischen der Landeshauptstadt und Nordhausen auf das Dach eines Waggons geklettert sein. Bei den gegenwärtigen Außentemperaturen schon ein gewagtes Unterfangen. Die Open-Air-Fahrt überstand der 20jährige aus dem Erfurter Raum, doch als er vom Dach springen wollte, da kam es ganz dicke für den Mann. Er geriet mit seiner durchnässten Kleidung an die Oberleitung und erhielt einen Stromschlag. Dabei zog er sich vor allem am Rücken Verbrennungen zweiten und dritten Grades zu. Der Verletzte wurde sofort ins Nordhäuser Südharzkrankenhaus gebracht. Von dort aus wurde er mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Halle geflogen...ausführlich im nnz-Archiv
Bewährungsstrafe für 1,99 Mark
Diebstahl lohnt sich nicht, vor allem wenn Bonbons im Wert von 1,99 Mark geklaut werden. Diese Erfahrung musste heute ein Nordhäuser in Sondershausen machen. Der 52 Jahre alte Nordhäuser hatte im Juni in einem Markt in Sondershausen eine Tüte Bonbon gestohlen. Während der heutigen Hauptverhandlung vor dem Sondershäuser Amtsgericht zeigte sich der Angeklagte geständig und sagte aus, er habe den Diebstahl unter Alkoholeinwirkung begangen. Die Staatsanwältin beantragte eine Geldstrafe.
Das sah Richter Christian Kropp jedoch anders. Er verurteilte den Mann, der bereits viermal wegen Diebstahls vor Gericht stand, zu einer dreimonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung. Der Verurteilte muß außerdem 2.000 Mark an einen gemeinnützigen Verein zahlen und wegen seiner Alkoholprobleme regelmäßig die Suchtberatungsstelle in Nordhausen aufsuchen. Kommt er diesen Auflagen nicht nach, dann wird die Freiheitsstrafe vollstreckt.
Autor: nnzSüdharz-Messe, Kandidatur und Pech
12. Südharz-Messe in diesem Monat
Der November ist in Nordhausen der traditionelle Messemonat. Zum 12. Mal werden sich Aussteller der verschiedensten Wirtschaftszweige auch in diesem Jahr wieder auf dem August-Bebel-Platz einem breiten Publikum präsentieren. Mit dabei ist auch die Stadt Nordhausen. Die Stadtverwaltung wird an ihrem Messestand, Halle 1/ Stand 102, Beispiele der archäologischen Denkmalpflege sowie der Restaurierung und Sanierung von Baudenkmälern in der Stadt Nordhausen vorstellen. Neben Dom, Resten der St.-Jacobi-Kirche in Verbindung mit dem St. JakobHaus, der Frauenberger Kirche, restaurierten Villen in der Grimmelallee, dem Badehaus und restaurierten Häusern der Altstadt, wird der Präsentation der St.-Blasii-Kirche eine besondere Bedeutung zukommen. Im Interesse des Erhaltes bzw. der Sicherung der Kirche ist die Aufstellung eines Opferstockes für Spenden geplant. Darüber hinaus wird der Fördertaler zum Wiederaufbau der St.-Blasii-Kirche zum Kauf angeboten...ausführlich im nnz-Archiv
Jugendliche Nichtraucher gefragt
Nur noch wenige Tage bis zum Start des Europaweiten Wettbewerbes "Be smart-don't start" im neuen Schuljahr. Unterstützt wird die Aktion von den beiden Jugendgästehäusern des Jugendsozialwerkes. Am 5. November beginnt der Wettbewerb offiziell, der sich europaweit mittlerweile in 15 Staaten etabliert hat und auch international auf ein großes Interesse gestoßen ist. Zum Start in die neue Saison haben sich erstmals auch Schüler aus Südafrika, den USA und Israel bekannt. Nach dem Motto: "Sei schlau - fang gar nicht erst an" wird allen interessierten Schulklassen der 7. und 8. Klassen (bei Bedarf auch der 5. und 6.) die Möglichkeit geboten, sich am größten europäischen Projekt zur Prävention des Rauchens bei Schülern zu beteiligen...ausführlich im nnz-Archiv
JS-Special: Wirtschaft und Politik
Im vergangenen Jahr hatte der Gerling-Konzern zu einem 1. Wirtschaftsgespräch ins Autohaus Uhley eingeladen. Damals war Thüringens Finanzminister Andreas Trautvetter (CDU) der Referent des Abends. Gestern war das Autohaus Peter Veranstaltungsort einer zweiten Gesprächsveranstaltung. Und diesmal war Hauptreferent der Landesvorsitzende der CDU Thüringens, Dieter Althaus. Ob sich hier eine Tendenz hinsichtlich Engagement des Gerling-Konzerns, als auch dem Herkommen der Referenten abzeichnet, wird sich möglicherweise im nächsten Jahr zeigen. Schon im Begrüßungsauftakt durch Gerd Brehme, dem Leiter der Gerling-Geschäftsstelle Erfurt, wurden für den Verlauf der Veranstaltung Markierungen gesetzt: Goldene Aue, Verpflichtung aller zur Fortentwicklung der Region waren nur Beispiele dafür. Und Dieter Althaus kam in seinem Referat auch sofort zur Sache: gewohnt geschliffen und anschaulich in seinem Vortrag und schlüssig in seiner CDU-Argumentation wies er auf die Notwendigkeit infrastruktureller Erschließung und Fortentwicklung der Nordthüringer Region hin: die A 71 von Erfurt nordwärts bedarf des Baues und des Anschlusses an die A 38, deren Fertigstellung bis 2005 gewährleistet werden müsse. Althaus verwies auf die seiner Auffassung unbefriedigende bundesweite Wirtschaftssituation, die vor allen durch die mangelnde Auftragslage in der Bauwirtschaft zusätzlich beeinträchtigt werde. Eine Situation, die auch im Thüringer und Nordthüringer Raum voll durchschlage...ausführlich im nnz-Archiv
Matthias Jendricke kandidiert
Die Thüringer Sozialdemokraten stecken am kommenden Samstag im Suhler CCS ihre Köpfe zusammen. Parteitag ist angesagt. Gewählt wird auch, gewählt werden will auch Matthias Jendricke. Es ist noch gar nicht so lange her: Da gab es zwischen den vier Nordthüringer Landkreisen ein ernstes Gespräch. Inhalt: Der Norden muß auch im Landesvorstand der Thüringer Sozialdemokratie ganz oben vertreten sein, Beisitzer reichen nicht. Lange sahen sich die alten Hasen und die paar Neulinge in die Augen, konkrete Vorstellungen hatte kaum einer, wer in die Schlacht um Stellvertreter von Matschie ziehen soll. Eigentlich falsch! Da gibt es doch in Nordhausen einen jungen Mann, der vielleicht auch noch genügend Mut hat (manche nennen es Karrierebedürfnis), um gegen die starke Achse Mittel- und Westhüringen anzutreten. Jendricke heißt der Typ, hat gerade eine Schlacht und eine Wahl zum hauptamtlichen Beigeordneten gewonnen. Jendricke sagte: Ich werfe den Ring in die Runde! Ein Sozi aus dem Kyffhäuserkreis meinte danach, dass der Junge auch nicht viel zu verlieren habe...ausführlich im nnz-Archiv
Vier Millionen heute und morgen
Der Weg zum Beschluß des Kreishaushaltes des Jahrgangs 02 ist nicht mehr weit. Doch sicher ist er nicht. Millionen fehlen! Mehrere Entwürfe soll die Kämmerei der Kreisverwaltung bereits erarbeitet haben. Immer waren diese Entwürfe ausgeglichen. Jetzt plötzlich jedoch kommen die Fachbereiche und Fachämter des Landratsamtes mit Ansprüchen, die in der Summe vier Millionen Mark ausmachen. Vier Millionen mehr, als ursprünglich angedacht war. Nach nnz-Informationen soll der Finanzausschuß zu Beginn dieser Woche alles zurückgewiesen haben. Entweder die Wünsche werden reduziert, oder es werden Wege aufgezeichnet, wie diese vier Mille gegenfinanziert werden können.
Parallel zum kommenden Haushalt werden die Mitarbeiter des Jendricke-Bereiches im Landratsamt auch mit dem diesjährigen Zahlenwerk auf Trapp gehalten. Zum Kassensturz Ende September zeichnete sich eine Mehrausgabe von ebenfalls rund vier Millionen Mark ab. Vier Millionen, die nicht im laufenden Haushalt ausgewiesen waren. Neben der Verhängung einer verschärften Haushaltssperre durch Landrat Joachim Claus (CDU) gab es Einzelgespräche mit den Ämtern und Fachbereichen im Haus an der Behringstraße. Die Hälfte der Ämter wurde abgearbeitet, der Fehlbetrag auf etwa 3,3 Millionen Mark runtergeschraubt, aber da waren die größten Brocken schon dabei, erläuterte Matthias Jendricke (SPD)...ausführlich im nnz-Archiv
Schwarzfahrer erlitt Stromschlag
Ein Schwarzfahrer hatte sich am Morgen auf dem Nordhäuser Bahnhof schwere Verbrennungen zugezogen. nnz mit den Einzelheiten. Planmäßig lief heute gegen 7 Uhr die Regionalbahn aus Erfurt in den Nordhäuser Bahnhof ein. Die Reisenden, Pendler und Berufsschüler, stiegen aus. Eigentlich wie an jedem Werktag. Doch an diesem Donnerstag sollte alles anders sein. Ein Schwarzfahrer muß bei einem Halt zwischen der Landeshauptstadt und Nordhausen auf das Dach eines Waggons geklettert sein. Bei den gegenwärtigen Außentemperaturen schon ein gewagtes Unterfangen. Die Open-Air-Fahrt überstand der 20jährige aus dem Erfurter Raum, doch als er vom Dach springen wollte, da kam es ganz dicke für den Mann. Er geriet mit seiner durchnässten Kleidung an die Oberleitung und erhielt einen Stromschlag. Dabei zog er sich vor allem am Rücken Verbrennungen zweiten und dritten Grades zu. Der Verletzte wurde sofort ins Nordhäuser Südharzkrankenhaus gebracht. Von dort aus wurde er mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Halle geflogen...ausführlich im nnz-Archiv
Bewährungsstrafe für 1,99 Mark
Diebstahl lohnt sich nicht, vor allem wenn Bonbons im Wert von 1,99 Mark geklaut werden. Diese Erfahrung musste heute ein Nordhäuser in Sondershausen machen. Der 52 Jahre alte Nordhäuser hatte im Juni in einem Markt in Sondershausen eine Tüte Bonbon gestohlen. Während der heutigen Hauptverhandlung vor dem Sondershäuser Amtsgericht zeigte sich der Angeklagte geständig und sagte aus, er habe den Diebstahl unter Alkoholeinwirkung begangen. Die Staatsanwältin beantragte eine Geldstrafe.
Das sah Richter Christian Kropp jedoch anders. Er verurteilte den Mann, der bereits viermal wegen Diebstahls vor Gericht stand, zu einer dreimonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung. Der Verurteilte muß außerdem 2.000 Mark an einen gemeinnützigen Verein zahlen und wegen seiner Alkoholprobleme regelmäßig die Suchtberatungsstelle in Nordhausen aufsuchen. Kommt er diesen Auflagen nicht nach, dann wird die Freiheitsstrafe vollstreckt.
