Gründerzentren der Harzregion wollen künftig zusammenarbeiten
Mittwoch, 20. Dezember 2000, 13:52 Uhr
Blankenburg/Nordhausen (nnz). Der Regionalverbandes Harz e.V. hatte in Blankenburg die Vertreter der Gründer-, Technologie- und Kompetenzzentren der Region Harz zu einem ersten Workshop eingeladen. Als Resultat der "Drei-Länder-Lage" des Harzes nahmen neben fünf Verantwortlichen aus Sachsen-Anhalt auch der Geschäftsführer des BIC Nordthüringen, Helmut Nüchter, teil. Neben einem allgemeinen Kennenlernen diskutierten die Teilnehmer über die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit.
Als eine Möglichkeit wurde das gemeinsame Auftreten der Gründerzentren in einem Flyer oder anderen Formen der Öffentlichkeitsarbeit, durch einen gemeinsamen Internetauftritt sowie bei Messen und Veranstaltungen gesehen. Der Regionalverband plant in diesem Zusammenhang neben einer Veröffentlichung im nächsten Jahr eine Präsentation des "Wirtschaftsstandortes Region Harz" im Internet. Ein Kernstück ist dabei die "Vermarktung" der Gewerbeflächen durch Angabe von Lagedaten, Verkehrsanbindung, Versorgung, Preise und Kontakte. Das zweite Kernstück soll die gebündelte Darstellung über die (Wirtschafts-)Infrastruktur der Region Harz sein. Um das Bild der Wirtschaftsregion Harz abzurunden, sollten insbesondere die Gründer-, Technologie- und Kompetenzzentren als wichtige Institutionen in die Darstellung mit eingebunden werden. Als ein weiterer Ansatz zur Kooperation mit anderen Zentren wird die Unterbringung von Existenzgründern in andere Zentren in der Region Harz gesehen, wenn sie z.B. aufgrund der benötigten Flächen oder der aufzustellenden Produktionsmaschinen nicht in das eigene Zentrum passen.
Weiterhin wurde festgestellt, dass die Arbeit der Zentren mit Studenten, Absolventen und Schülern wichtig ist. Dies kann z.B. durch Kooperationen mit (Hoch-)Schulen, Bildungsangebote für Studenten und Absolventen sowie Praktika und betreute Arbeiten mit Schülern (z.B. "Jugend forscht") erfolgen und erweitert werden. Die Gewinnung von Schülern, wie sie u.a. die sachsen-anhaltinische Existenzgründungsoffensive EGO vorsieht, ist auch Inhalt laufender und geplanter Projekte der Gründerzentren. Es wird gefordert, diese in der Region entstandenen Ideen zu fördern, da sie nachhaltiger sein werden, als eine zeitlich befristete Landesinitiative. Die Teilnehmer verständigten sich auf einen regelmäßigen Austausch. Der Regionalverband wird daher im Februar 2001 zu einem zweiten Workshop einladen.
Autor: nnzAls eine Möglichkeit wurde das gemeinsame Auftreten der Gründerzentren in einem Flyer oder anderen Formen der Öffentlichkeitsarbeit, durch einen gemeinsamen Internetauftritt sowie bei Messen und Veranstaltungen gesehen. Der Regionalverband plant in diesem Zusammenhang neben einer Veröffentlichung im nächsten Jahr eine Präsentation des "Wirtschaftsstandortes Region Harz" im Internet. Ein Kernstück ist dabei die "Vermarktung" der Gewerbeflächen durch Angabe von Lagedaten, Verkehrsanbindung, Versorgung, Preise und Kontakte. Das zweite Kernstück soll die gebündelte Darstellung über die (Wirtschafts-)Infrastruktur der Region Harz sein. Um das Bild der Wirtschaftsregion Harz abzurunden, sollten insbesondere die Gründer-, Technologie- und Kompetenzzentren als wichtige Institutionen in die Darstellung mit eingebunden werden. Als ein weiterer Ansatz zur Kooperation mit anderen Zentren wird die Unterbringung von Existenzgründern in andere Zentren in der Region Harz gesehen, wenn sie z.B. aufgrund der benötigten Flächen oder der aufzustellenden Produktionsmaschinen nicht in das eigene Zentrum passen.
Weiterhin wurde festgestellt, dass die Arbeit der Zentren mit Studenten, Absolventen und Schülern wichtig ist. Dies kann z.B. durch Kooperationen mit (Hoch-)Schulen, Bildungsangebote für Studenten und Absolventen sowie Praktika und betreute Arbeiten mit Schülern (z.B. "Jugend forscht") erfolgen und erweitert werden. Die Gewinnung von Schülern, wie sie u.a. die sachsen-anhaltinische Existenzgründungsoffensive EGO vorsieht, ist auch Inhalt laufender und geplanter Projekte der Gründerzentren. Es wird gefordert, diese in der Region entstandenen Ideen zu fördern, da sie nachhaltiger sein werden, als eine zeitlich befristete Landesinitiative. Die Teilnehmer verständigten sich auf einen regelmäßigen Austausch. Der Regionalverband wird daher im Februar 2001 zu einem zweiten Workshop einladen.
