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Wölfe siegen in der Heide souverän

Samstag, 31. Oktober 2009, 09:12 Uhr
Mit einer konzentrierten Leistung haben die Harzer Wölfe die Auswärtshürde in Adendorf erfolgreich genommen. Der ESC setzte sich in der Lüneburger Heide mit 4:2 durch und festigte seine Position in der Spitzengruppe der Eishockey-Regionalliga Nord.

Souveräner Sieg (Foto: R. Koch) Souveräner Sieg (Foto: R. Koch)

Von Beginn an entwickelte sich in Adendorf ein umkämpftes Duell. Die Heimmannschaft stand tief in der Defensive und war vor allem auf die Sicherung des eigenen Tors bedacht. Dank früher Strafzeiten hatte der ESC gleich zu Beginn eine doppelte Überzahl und konnte diese auch durch Benjamin Schulz zur 1:0-Führung nutzen (7.). In der Folge waren die Wölfe weiter klar überlegen, die wirklich klaren Chanven blieben allerdings aus.

Erst in Unterzahl hatte Stefan Bilstein die Gelegenheit zum 2:0, wurde allerdings regelwidrig daran gehindert. Beim folgenden Penalty scheiterte Alexander Deibert an Adendorfs Keeper Michal Marik (15.). Fast aus dem Nichts fiel mit der ersten AEC-Chance in der 18. Minute der Ausgleich durch Peter Hofmann.

Im zweiten Durchgang änderte sich wenig am Spielgeschehen. Die Wölfe waren weiterhin optisch klar überlegen, konnte daraus aber keinen Nutzen schlagen. Erst im Powerplay war Markus Schneider in der 35. Minute zum neuerlichen Führungstreffer erfolgreich. Im Schlussabschnitt konnte AEC-Kapitän Denny Böttger schnell durch einen verdeckten Schuss den 2:2-Ausgleich markieren. Praktisch im Gegenzug durften aber auch die rund 80 mitgereisten Wölfe-Fans wieder jubeln.

Andreas Bippus überlistete Marik mit einem Bauerntrick (44.). Für die Entscheidung sorgte in der 50. Minute Vitalij Blank mit einem trockenen Schuss in den Winkel. Den Rest der Zeit spielten die Harzer sicher herunter und hatten sogar noch Pech, als Christian Schock nur das Lattenkreuz traf (58.).

Verständlicherweise zufrieden zeigte sich nach Spielschluss ESC-Coach Bernd Wohlmann: „Wir haben konzentriert gespielt und zu den richtigen Momenten die Tore geschossen.“
Robert Koch
Autor: nnz

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