Kerwitz stellt im MEGEHA aus
Freitag, 30. Oktober 2009, 07:01 Uhr
Das Titelblatt des Programmheftes zur 16.Seniorenwoche der Stadt Nordhausen weckt zwar den Eindruck, als begänne sie am 30.10.09, also heute. Ganz so ist es aber nicht, wie nnz berichten kann.
Es mag sein, dass mit diesem 30.10. die im Begegnungszentrum Nord und damit die von der Stadt Nordhausen unmittelbar initiierten Programme gemeint sind. Inzwischen aber beteiligen sich ja auch Einrichtungen außerhalb des Begegnungszentrums, wie ja auch das Vorwort im Programmheft erkennen lässt.
Das Mehrgenerationenhaus (MEGEHA) ist eines dieser Einrichtungen, die schon gestern ein bemerkenswertes Ereignis offerierten: Die Eröffnung einer Ausstellung des Nordhäuser Künstlers Klaus-Dieter Kerwitz.
Wie sehr eine Veranstaltung, die den Senioren gewidmet ist, in dieses MEGEHA passt, war leicht zu erkennen: im Versammlungsraum sass gerade eine Seniorengruppe an der Kaffeetafel, während sich daneben auf den Stühlen die Gäste der Ausstellung versammelten. Das allerdings waren nicht nur Senioren, der Interessentenkreis war sehr viel breiter und nicht unbedingt von der demografischen Entwicklung geprägt. Die bereitsgestellten Stühle reichten zunächst nicht für die zahlreichen Gäste.
Hannelore Haase, Geschäftsführerin der Lift gGmbH, zu der das MEGEHA gehört, freute sich in ihrer Begrüßung über den großen Anklang dieser Ausstellung und stellte mit nicht geringerer Freude fest, dass diese Einrichtung inzwischen fester Bestandteil dieser Seniorenwoche geworden sein dürfte, nachdem sie sich schon im vergangenen Jahr an dieser Veranstaltungswoche für Senioren beteiligt hatte.
Kerwitz im MEGEHA (Foto: J. Seifert)
Die Vorstellung des ausstellenden Klaus Dieter Kerwitz überließ Hannelore Haase im wesentlichen dem Künstler selbst, der es kurz machen konnte: Kerwitz ist bekannt genug und unter den ZuhörerInnen befande sich ja auch Schülerinnen der von ihm geleiteten Kunstschule im Kunsthaus Meyenburg. Man schätzt ihn persönlich und als Künstler hoch ein.
Wie berechtigt gerade letzteres ist, zeigten die 20 Radierungen Nordhäuser Ansichten, die nach der Einleitung in der Galerie selbst zur Betrachtung freigegeben wurden. Im übrigen allesamt druckfähig ausgeführt und käuflich zu erwerben. Die Gäste drängten sich in der Galerie und machten auch sichtlich gern vom Angebot dieser Ausstellung Sekt & Kunst buchstäblichen Gebrauch. Das MEGEHA zeigte seine Anspruchs-Ambitionen in der Galerie und ansonsten seine Gastfreundlichkeit. Die Ausstellung lädt zum Besuch ein.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzEs mag sein, dass mit diesem 30.10. die im Begegnungszentrum Nord und damit die von der Stadt Nordhausen unmittelbar initiierten Programme gemeint sind. Inzwischen aber beteiligen sich ja auch Einrichtungen außerhalb des Begegnungszentrums, wie ja auch das Vorwort im Programmheft erkennen lässt.
Das Mehrgenerationenhaus (MEGEHA) ist eines dieser Einrichtungen, die schon gestern ein bemerkenswertes Ereignis offerierten: Die Eröffnung einer Ausstellung des Nordhäuser Künstlers Klaus-Dieter Kerwitz.
Wie sehr eine Veranstaltung, die den Senioren gewidmet ist, in dieses MEGEHA passt, war leicht zu erkennen: im Versammlungsraum sass gerade eine Seniorengruppe an der Kaffeetafel, während sich daneben auf den Stühlen die Gäste der Ausstellung versammelten. Das allerdings waren nicht nur Senioren, der Interessentenkreis war sehr viel breiter und nicht unbedingt von der demografischen Entwicklung geprägt. Die bereitsgestellten Stühle reichten zunächst nicht für die zahlreichen Gäste.
Hannelore Haase, Geschäftsführerin der Lift gGmbH, zu der das MEGEHA gehört, freute sich in ihrer Begrüßung über den großen Anklang dieser Ausstellung und stellte mit nicht geringerer Freude fest, dass diese Einrichtung inzwischen fester Bestandteil dieser Seniorenwoche geworden sein dürfte, nachdem sie sich schon im vergangenen Jahr an dieser Veranstaltungswoche für Senioren beteiligt hatte.
Kerwitz im MEGEHA (Foto: J. Seifert)
Die Vorstellung des ausstellenden Klaus Dieter Kerwitz überließ Hannelore Haase im wesentlichen dem Künstler selbst, der es kurz machen konnte: Kerwitz ist bekannt genug und unter den ZuhörerInnen befande sich ja auch Schülerinnen der von ihm geleiteten Kunstschule im Kunsthaus Meyenburg. Man schätzt ihn persönlich und als Künstler hoch ein.Wie berechtigt gerade letzteres ist, zeigten die 20 Radierungen Nordhäuser Ansichten, die nach der Einleitung in der Galerie selbst zur Betrachtung freigegeben wurden. Im übrigen allesamt druckfähig ausgeführt und käuflich zu erwerben. Die Gäste drängten sich in der Galerie und machten auch sichtlich gern vom Angebot dieser Ausstellung Sekt & Kunst buchstäblichen Gebrauch. Das MEGEHA zeigte seine Anspruchs-Ambitionen in der Galerie und ansonsten seine Gastfreundlichkeit. Die Ausstellung lädt zum Besuch ein.
Peter-Stefan Greiner

