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Wie geht es weiter mit der LINKEN?

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 12:23 Uhr
Seit der Bundestagswahl stehe DIE LINKE als stärkste politische Kraft im Südharz bei ihren Wählern in besonderer Verantwortung, so der Vorstand der Partei. Wie man dieser gewachsenen Verantwortung zukünftig gerecht werden will, wird auf einer Gesamtmitgliederversammlung am Freitag beraten...


Ab 16:00 Uhr soll in Otto´s Steakhouse in der Nordhäuser Geseniusstrraße dazu entschieden. Diese Veranstaltung hat den Stellenwert eines Kreisparteitages, zu der neben der Mitgliedschaft aber auch die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist. Für die kommenden zwei Jahre wird der Kreisverband die politische Richtung vorgeben.

„DIE LINKE wird dabei stärkeren Einfluss mit ihren Mandatsträgern auf die Landes- und Kommunalpolitik durch konstruktive aber knallharte Oppositionspolitik ausüben. Dabei geht es nicht um Totalopposition, sondern durch noch mehr Sachkunde soll auf die Lösung der anstehenden Probleme hingewiesen und bei deren Umsetzung im Interesse der Bürger mitgewirkt werden“, so Rainer Bachmann gegenüber der nnz.

Turnusgemäß werden ein neuer Kreisvorstand sowie weitere Parteigremien und Delegierte zum Landesparteitag und Bundesparteitag gewählt. Dazu wird ein Leitungsgremium bestehend aus 10 Personen der Versammlung vorgeschlagen. Statt zwei gleichberechtigter Sprecher soll der Basis ein Kreisvorsitzender bzw. Kreisvorsitzende mit einem Stellvertreter oder Stellvertreterin empfohlen werden.

Diese Struktur hat sich auf Landesebene und in der öffentlichen Wirksamkeit bewährt. Bisher haben erstmals mehr Frauen als Männer ihre Kandidatur für den Kreisvorstand angekündigt, was von Bachmann als positiv bewertet wird.
Autor: nnz

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