nnz-Forum: Der letzte Depp
Mittwoch, 28. Oktober 2009, 12:12 Uhr
Im nnz-Forum berichtet ein Leser über seinen Erfahrungen als Kunde der Nordhäuser Arbeitsagentur. Sollte ein Kunde denn nicht immer der König sein?
Ich musste Ende August dieses Jahres mein Geschäft aufgeben und schließen. Diese schwerwiegende Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht, wenn man bedenkt: ich bin 63 Jahre alt. Ich habe mich also zum 01.09.2009 bei der Agentur für Arbeit in Nordhausen als arbeitslos gemeldet.
Meine freiwillige Arbeitslosenversicherung habe ich von März 2006 bis zur Schließung meines Geschäftes immer pünktlich und in voller Höhe überwiesen. Die ersten beiden Male waren die Besuche bei der Agentur für Arbeit in Nordhausen als sehr überraschend einzustufen.
Die Mitarbeiterinnen waren freundlich und haben Sachverhalte verständlich erklärt. Soweit so gut, nun musste ich aber schon zwei mal zu meinem "Arbeitsvermittler" oder "Sachbearbeiter" oder wie sich diese Mitarbeiter der Agentur auch nennen und hier war dann Schluss mit lustig.
Arbeit kann man(n) mir nicht vermitteln, aber dafür soll ich mir eine Weiterbildungsmaßnahme bei einem Bildungsträger in Nordhausen suchen!! Leider ist keine Maßnahme, welche meiner Ausbildung entspricht dabei, ganz im Gegenteil. Es wird auch keinen Wert auf meine Ausbildung gelegt - Hauptsache ich mache eine Weiterbildung, in was auch immer!!
Wenn man bedenkt, was diese sinnlose Weiterbildung gegenüber meinem Arbeitslosengeld kostet, da kann man nur zu einem Schluss kommen: Die Agentur schmeißt hier das Geld mit vollen Händen zum Fenster raus!! Denn Arbeit (für ca. 1,5 Jahre) bekomme ich nach einer "Weiterbildung" dann mit fast 64 Jahren doch mit Sicherheit auch nicht - aber ich bin für sechs Monate aus der Statistik der Arbeitslosen heraus!
Wenn man bedenkt: ich werde in der Agentur als "Kunde" geführt und bekanntlich sollte dieser König sein - behandelt werde ich aber als Bettler, Bittsteller und der letzte Depp.
Wolfgang Diener
Ich musste Ende August dieses Jahres mein Geschäft aufgeben und schließen. Diese schwerwiegende Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht, wenn man bedenkt: ich bin 63 Jahre alt. Ich habe mich also zum 01.09.2009 bei der Agentur für Arbeit in Nordhausen als arbeitslos gemeldet.
Meine freiwillige Arbeitslosenversicherung habe ich von März 2006 bis zur Schließung meines Geschäftes immer pünktlich und in voller Höhe überwiesen. Die ersten beiden Male waren die Besuche bei der Agentur für Arbeit in Nordhausen als sehr überraschend einzustufen.
Die Mitarbeiterinnen waren freundlich und haben Sachverhalte verständlich erklärt. Soweit so gut, nun musste ich aber schon zwei mal zu meinem "Arbeitsvermittler" oder "Sachbearbeiter" oder wie sich diese Mitarbeiter der Agentur auch nennen und hier war dann Schluss mit lustig.
Arbeit kann man(n) mir nicht vermitteln, aber dafür soll ich mir eine Weiterbildungsmaßnahme bei einem Bildungsträger in Nordhausen suchen!! Leider ist keine Maßnahme, welche meiner Ausbildung entspricht dabei, ganz im Gegenteil. Es wird auch keinen Wert auf meine Ausbildung gelegt - Hauptsache ich mache eine Weiterbildung, in was auch immer!!
Wenn man bedenkt, was diese sinnlose Weiterbildung gegenüber meinem Arbeitslosengeld kostet, da kann man nur zu einem Schluss kommen: Die Agentur schmeißt hier das Geld mit vollen Händen zum Fenster raus!! Denn Arbeit (für ca. 1,5 Jahre) bekomme ich nach einer "Weiterbildung" dann mit fast 64 Jahren doch mit Sicherheit auch nicht - aber ich bin für sechs Monate aus der Statistik der Arbeitslosen heraus!
Wenn man bedenkt: ich werde in der Agentur als "Kunde" geführt und bekanntlich sollte dieser König sein - behandelt werde ich aber als Bettler, Bittsteller und der letzte Depp.
Wolfgang Diener
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
