Da war mehr drin...
Mittwoch, 28. Oktober 2009, 08:36 Uhr
Auch im vierten Spiel der NSV Damen musste der Aufsteiger dem Gegner die Punkte überlassen. Jedoch gab es durchaus auch positive Ansätze in der Begegnung gegen die Damen vom HV Ilmenau 55.
Gut gekämpft, aber wieder eine Nullnummer. Die NSV Damen können ihr Spiel noch nicht über 60. Spielminuten durchhalten. Zu viele Denkpausen schlagen sich in Gegentreffern und somit in Rückschlägen nieder. Dabei starteten sie in die Begegnung gegen Ilmenau verheißungsvoll. Ohne großen Respekt versuchten sie den Spielfaden zu finden. Nach dem 1:1 glich der HV im Gegenzug aus, ehe eine Torflaute auf beiden Seiten eintrat.
Es dauerte weitere 4 Minuten, ehe der NSV das 2:1 und weitere 4 bis das 3:1 erzielt wurde. Bestnoten verdiente sich, wie kann es bei so einem Spielstand nach 10 Minuten auch anders sein, die Deckung. Sie stand wie ein Bollwerk und kaufte anfänglich den Gästen den Schneid ab. Aber im Angriff wurde kräftig gesündigt. Spielertrainerin Bettina Hoffmann, wegen Grippe stark angeschlagen, musste dieser im Laufe der Begegnung Tribut zollen. Auch das verletzungsbedingte Fehlen von Gabriele Bückert machte sich aus dem Rückraum bemerkbar.
Trotzdem erzielten sie wegen ihrer Abwehrerfolge Achtungserfolge. Der Favorit aus Ilmenau war schon ein wenig beeindruckt, das der Spielstand nach 17 Minuten eine Nordhäuser Führung auswies (5:4). Die erste ungewollte Erholungspause der Gastgeberinnen nutzten die HV Damen sofort zur 10:6 Führung. Beeindruckend die Aufholjagt bis zur Halbzeit. Die Nordhäuserinnen schafften es bis auf 9:10 den Rückstand zu verkürzen.
Halbzeit zwei begann mit einem Zwischenspurt der Gäste. Fünf Treffer in Folge und die Rangordnung war für das erste geklärt. So gut wie sich auch die NSV Damen mühten, sie liefen während der gesamten zweiten 30 Spielminuten gerade diesem Rückstand immer hinterher, bis beim Stand von 14:18 die Kräfte endgültig nachließen. Eiskalt nutzte dies wiederum der HV 55 um das Spiel endgültig zu entscheiden. Am Ende gelang ihnen dies mit 22:15.
Es war vielleicht das beste Spiel des Aufsteigers aus Nordhausen in der noch jungen Ligasaison. Das es in der Abwehr schon klappt haben sie bewiesen, wenn sie nun auch noch die kreativen Pausen im Angriff weglassen würden, sind sie eine echte Bereicherung der Liga. Aber dazu braucht man 60 Spielminuten.
Frank Ollech
Nicole Kratzin/ Steffi Höppner/ Anica König 2/ Stefanie Knolle / Diana Bückert 3/ Melanie Siegesmund 2/ Vivien Klaschka 1/ Bettina Hoffmann 2/ Anja Rüdiger3/ Patricia Bischoff 1/ Katja Sonnabend 1/Anna Schmidtke
Autor: nnzGut gekämpft, aber wieder eine Nullnummer. Die NSV Damen können ihr Spiel noch nicht über 60. Spielminuten durchhalten. Zu viele Denkpausen schlagen sich in Gegentreffern und somit in Rückschlägen nieder. Dabei starteten sie in die Begegnung gegen Ilmenau verheißungsvoll. Ohne großen Respekt versuchten sie den Spielfaden zu finden. Nach dem 1:1 glich der HV im Gegenzug aus, ehe eine Torflaute auf beiden Seiten eintrat.
Es dauerte weitere 4 Minuten, ehe der NSV das 2:1 und weitere 4 bis das 3:1 erzielt wurde. Bestnoten verdiente sich, wie kann es bei so einem Spielstand nach 10 Minuten auch anders sein, die Deckung. Sie stand wie ein Bollwerk und kaufte anfänglich den Gästen den Schneid ab. Aber im Angriff wurde kräftig gesündigt. Spielertrainerin Bettina Hoffmann, wegen Grippe stark angeschlagen, musste dieser im Laufe der Begegnung Tribut zollen. Auch das verletzungsbedingte Fehlen von Gabriele Bückert machte sich aus dem Rückraum bemerkbar.
Trotzdem erzielten sie wegen ihrer Abwehrerfolge Achtungserfolge. Der Favorit aus Ilmenau war schon ein wenig beeindruckt, das der Spielstand nach 17 Minuten eine Nordhäuser Führung auswies (5:4). Die erste ungewollte Erholungspause der Gastgeberinnen nutzten die HV Damen sofort zur 10:6 Führung. Beeindruckend die Aufholjagt bis zur Halbzeit. Die Nordhäuserinnen schafften es bis auf 9:10 den Rückstand zu verkürzen.
Halbzeit zwei begann mit einem Zwischenspurt der Gäste. Fünf Treffer in Folge und die Rangordnung war für das erste geklärt. So gut wie sich auch die NSV Damen mühten, sie liefen während der gesamten zweiten 30 Spielminuten gerade diesem Rückstand immer hinterher, bis beim Stand von 14:18 die Kräfte endgültig nachließen. Eiskalt nutzte dies wiederum der HV 55 um das Spiel endgültig zu entscheiden. Am Ende gelang ihnen dies mit 22:15.
Es war vielleicht das beste Spiel des Aufsteigers aus Nordhausen in der noch jungen Ligasaison. Das es in der Abwehr schon klappt haben sie bewiesen, wenn sie nun auch noch die kreativen Pausen im Angriff weglassen würden, sind sie eine echte Bereicherung der Liga. Aber dazu braucht man 60 Spielminuten.
Frank Ollech
Nicole Kratzin/ Steffi Höppner/ Anica König 2/ Stefanie Knolle / Diana Bückert 3/ Melanie Siegesmund 2/ Vivien Klaschka 1/ Bettina Hoffmann 2/ Anja Rüdiger3/ Patricia Bischoff 1/ Katja Sonnabend 1/Anna Schmidtke
