Neues von unseren Nachbarn
Freitag, 25. Oktober 2002, 09:07 Uhr
Nordhausen/Sondershausen (nnz). Die nnz hat wieder einmal über den lokalen Tellerrand geblickt. So hat sie zum Beispiel die Vorbereitungen zu einem ganz besonderen Tag in Sondershausen gefunden...
4. Sondershäuser Stadtmarketingtag
Auf vollen Touren laufen die Vorbereitungen zum 4. Sondershäuser Stadtmarketingtag am Sonnabend, dem 30. November 2002 in der Innenstadt. Ein buntes Programm und viel Unterhaltung halten die Organisatoren für Gäste und Besucher bereit. Unter dem Motto Start in den Advent gibt es unter anderem die Show der Sensationen mit dem fünffachen Weltmeister der Fakire, einen bunten Nachmittag mit Margitta und ihren Töchtern sowie eine Feuershow mit dem Duo Rafftan zu erleben.
Auch für die jüngste Generation bietet der Stadtmarketingtag Kurzweiliges und Abwechslungsreiches. So wird zum Beispiel am Nachmittag der Nikolaus erwartet und um 17.00 Uhr begleitet die Bergarbeiterkapelle den Laternenumzug durch die Innenstadt. Die Geschäfte halten in der Zeit von 9.00 bis 18.00 Uhr ihre Pforten zum Einkauf offen. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Mitmachangeboten für die ganze Familie und eine Modenschau. Das Sondershäuser Stadtmarketing heißt die Besucher herzlich willkommen und wünscht viel Spaß. Das vollständige Programm zum Stadtmarketingtag wird in Kürze bekannt gegeben.
Buchvorstellung mit musikalischer Umrahmung
Am Dienstag, dem 12. November 2002 stellt der Sundhäuser Musiker und Buchautor Gerald Michael Fähnrich in der Sondershäuser Stadt- und Kreisbibliothek Johann Karl Wezel sein literarisches Erstlingswerk Hagazussa - der Hexensaga erster Teil um 19.30 Uhr seinem Publikum vor. Der Protagonist des Buches Micha, dessen Seele sich durch einen klitzekleinen Zwischenfall auf eine lange, lange Reise begibt, gerät unvermittelt in das Geflecht aus Inquisition, Hexenverfolgung und Machtintrigen. Doch zur eigentlichen Hauptperson, der nicht ganz frei erfundenen Geschichte, entwickelt sich Martina.
Dieses anfangs noch kleine und unschuldige Mädchen wird schon bald aufgrund ihrer ungewöhnlichen Fähigkeiten Hagazussa gerufen. So wurden damals die Hexen, die mit einem Fuß in dieser und mit dem anderen in jener Welt standen genannt. Deshalb wurden sie verfolgt und vernichtet, mit allen Mitteln und aller Gewalt. Mystik, verbunden mit Harzer Historie ergeben eine Geschichte, die irgendwo zwischen Umberto Eco und Harry Potter schwebt.
Der Leser bekommt das Gefühl, die Geschichte selbst miterlebt zu haben und fühlt sich im wahrsten Sinne des Wortes ins ausgehende Mittelalter zurückversetzt. Der Autor Gerald Michael Fähnrich arbeitet als freiberuflicher Musiker und Songschreiber der Band Carrion und ist Leiter des Chorprojekts Die Hagazussen. Durch verschiedene Auftritte, z.B. im Fernsehen und mit den Prinzen, konnte sich der Musiker und Schriftsteller bereits profilieren. Auch bei seiner Lesung in der Sondershäuser Bibliothek wird er seine Buchlesung musikalisch umrahmen. Die Besucher dürfen gespannt sein.
3. Sinfoniekonzert des Loh-Orchester
Paganini, der Teufelsgeiger, ist der Künstler schlechthin. Viele Komponisten haben sich an ihm gemessen. Gerade seine berühmte 24. Caprice in a-Moll diente ihnen immer wieder als Gegenstand kunstvoller Variationen. Schumann, Brahms und Liszt haben die bekanntesten Beispiele geliefert. Die Rhapsodie über ein Thema von Paganini von Sergej Rachmaninow ist mehr als eine Variationenfolge: einerseits ein veritables Klavierkonzert des brillanten Pianisten Rachmaninow, andererseits eine tiefsinnige und witzige Meditation über Künstlertum - ob teuflisch oder göttlich. Spannend wird auf jeden Fall, wie der junge Virtuose David Janni die großen Fußstapfen seiner Kollegen ausfüllt.
Der Sondershäuser Musiktradition huldigt das Loh-Orchester mit der Sinfonie Nr. 2 in f-Moll von Max Bruch. Bruch hatte die Musikstadt zum Zeitpunkt der Komposition bereits in Richtung Berlin verlassen. Doch die Bindungen zu seinem Loh-Orchester waren weiterhin eng. Das zeigt Bruchs eigenhändige Widmung im noch heute benutzten Aufführungsmaterial, das er dem Orchester hinterlassen hat. Bruch aus erster Hand! Zum 3. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters in dieser Spielzeit sind alle Musikliebhaber und Gäste herzlich am Sonnabend, dem 9. November 2002, um 19.30 Uhr in das Sondershäuser Haus der Kunst eingeladen. Das Nordhäuser Publikum erlebt das Konzert unter der musikalischen Leitung von GMD Hiroaki Masuda einen Tag später im Theater der Rolandstadt.
Autor: nnz4. Sondershäuser Stadtmarketingtag
Auf vollen Touren laufen die Vorbereitungen zum 4. Sondershäuser Stadtmarketingtag am Sonnabend, dem 30. November 2002 in der Innenstadt. Ein buntes Programm und viel Unterhaltung halten die Organisatoren für Gäste und Besucher bereit. Unter dem Motto Start in den Advent gibt es unter anderem die Show der Sensationen mit dem fünffachen Weltmeister der Fakire, einen bunten Nachmittag mit Margitta und ihren Töchtern sowie eine Feuershow mit dem Duo Rafftan zu erleben.
Auch für die jüngste Generation bietet der Stadtmarketingtag Kurzweiliges und Abwechslungsreiches. So wird zum Beispiel am Nachmittag der Nikolaus erwartet und um 17.00 Uhr begleitet die Bergarbeiterkapelle den Laternenumzug durch die Innenstadt. Die Geschäfte halten in der Zeit von 9.00 bis 18.00 Uhr ihre Pforten zum Einkauf offen. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Mitmachangeboten für die ganze Familie und eine Modenschau. Das Sondershäuser Stadtmarketing heißt die Besucher herzlich willkommen und wünscht viel Spaß. Das vollständige Programm zum Stadtmarketingtag wird in Kürze bekannt gegeben.
Buchvorstellung mit musikalischer Umrahmung
Am Dienstag, dem 12. November 2002 stellt der Sundhäuser Musiker und Buchautor Gerald Michael Fähnrich in der Sondershäuser Stadt- und Kreisbibliothek Johann Karl Wezel sein literarisches Erstlingswerk Hagazussa - der Hexensaga erster Teil um 19.30 Uhr seinem Publikum vor. Der Protagonist des Buches Micha, dessen Seele sich durch einen klitzekleinen Zwischenfall auf eine lange, lange Reise begibt, gerät unvermittelt in das Geflecht aus Inquisition, Hexenverfolgung und Machtintrigen. Doch zur eigentlichen Hauptperson, der nicht ganz frei erfundenen Geschichte, entwickelt sich Martina.
Dieses anfangs noch kleine und unschuldige Mädchen wird schon bald aufgrund ihrer ungewöhnlichen Fähigkeiten Hagazussa gerufen. So wurden damals die Hexen, die mit einem Fuß in dieser und mit dem anderen in jener Welt standen genannt. Deshalb wurden sie verfolgt und vernichtet, mit allen Mitteln und aller Gewalt. Mystik, verbunden mit Harzer Historie ergeben eine Geschichte, die irgendwo zwischen Umberto Eco und Harry Potter schwebt.
Der Leser bekommt das Gefühl, die Geschichte selbst miterlebt zu haben und fühlt sich im wahrsten Sinne des Wortes ins ausgehende Mittelalter zurückversetzt. Der Autor Gerald Michael Fähnrich arbeitet als freiberuflicher Musiker und Songschreiber der Band Carrion und ist Leiter des Chorprojekts Die Hagazussen. Durch verschiedene Auftritte, z.B. im Fernsehen und mit den Prinzen, konnte sich der Musiker und Schriftsteller bereits profilieren. Auch bei seiner Lesung in der Sondershäuser Bibliothek wird er seine Buchlesung musikalisch umrahmen. Die Besucher dürfen gespannt sein.
3. Sinfoniekonzert des Loh-Orchester
Paganini, der Teufelsgeiger, ist der Künstler schlechthin. Viele Komponisten haben sich an ihm gemessen. Gerade seine berühmte 24. Caprice in a-Moll diente ihnen immer wieder als Gegenstand kunstvoller Variationen. Schumann, Brahms und Liszt haben die bekanntesten Beispiele geliefert. Die Rhapsodie über ein Thema von Paganini von Sergej Rachmaninow ist mehr als eine Variationenfolge: einerseits ein veritables Klavierkonzert des brillanten Pianisten Rachmaninow, andererseits eine tiefsinnige und witzige Meditation über Künstlertum - ob teuflisch oder göttlich. Spannend wird auf jeden Fall, wie der junge Virtuose David Janni die großen Fußstapfen seiner Kollegen ausfüllt.
Der Sondershäuser Musiktradition huldigt das Loh-Orchester mit der Sinfonie Nr. 2 in f-Moll von Max Bruch. Bruch hatte die Musikstadt zum Zeitpunkt der Komposition bereits in Richtung Berlin verlassen. Doch die Bindungen zu seinem Loh-Orchester waren weiterhin eng. Das zeigt Bruchs eigenhändige Widmung im noch heute benutzten Aufführungsmaterial, das er dem Orchester hinterlassen hat. Bruch aus erster Hand! Zum 3. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters in dieser Spielzeit sind alle Musikliebhaber und Gäste herzlich am Sonnabend, dem 9. November 2002, um 19.30 Uhr in das Sondershäuser Haus der Kunst eingeladen. Das Nordhäuser Publikum erlebt das Konzert unter der musikalischen Leitung von GMD Hiroaki Masuda einen Tag später im Theater der Rolandstadt.
