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In den Herbst gesprungen

Dienstag, 20. Oktober 2009, 14:00 Uhr
In den Herbstferien fand der traditionelle Jahresabschluss der Stabhochspringer um den Vier-Jahrenzeiten-Pokal des LV Altstadt statt. Seit 2002 etablieren Vereinspräsident Dieter Jürgens und Sprungtrainer Martin Räcke die Cupserie mit Überprüfungswettbewerben im den Winter-, Frühlings-, Sommer- und Herbstferien.


Verlässlicher Kooperationspartner war erneut der ehemalige Stabhochspringer Thomas Spieß. Gemeinsam bereiteten die Trainer Räcke und Spieß die 10 Aktiven vor und betreuten sie im abschließenden Wettkampf.

Hoch gesprungen (Foto: LV Altstadt) Hoch gesprungen (Foto: LV Altstadt)

Gewohnt bei jedem Wetter zu trainieren, machte den Springern auch die kühle Witterung und der herbstliche Wind wenig aus. Maike Karnstedt (Altersklasse 16/17) und Sven Jäger (Männer) waren im Saisonverlauf die stabilsten und besten Springer. Besonderes Plus von Maike ist ihre Unterstützung der Einsteigergruppe beim Hallentraining als Übungsleiter. Sven überzeugte im Vorfeld mit neuer persönlicher Bestleistung und technischen Fortschritten.

Entscheiden über die Pokalvergabe sollte das Ergebnis des Herbstspringens im Vergleich zur eigenen Bestleistung (2,40m / 3,50m). Dieser Modus spornte beide an. Abwechselnd bewältigten sie die jeweiligen ersten 4 Höhen souverän. Die Entscheidung fiel als Maike im zweiten Versuch 2,30 m bewältigte und Sven die 3,40 m nicht überwinden konnte. Nach diesem spannenden Duell konnte Maike aus den Händen des Vereinspräsidenten Dieter Jürgens den begehrten Wanderpokal in Empfang nehmen und damit die Nachfolge von Georg Leitzke (2003), Steven Richter (2004/07), Claudia Karnstedt (2005) und Momo Sene (2006/08) antreten.

Hoch gesprungen (Foto: LV Altstadt) Hoch gesprungen (Foto: LV Altstadt)

Neben den beiden Top-Springern wurden weitere gute Leistungen gezeigt: Tobias Engelmann (m 10, 1,50m), Julia Lehrling (w 12, 1,50m) und Victor Weikert (m 13, 1,40m) erzielten erstmals ohne Hilfe ein eigenständiges Wettkampfergebnis. Hannah Brathe (w 13, 1,40m) und Tim Peter (m 12, 1,50m) waren aufgrund ihres besseren Leistungsvermögens mit den erzielten Höhen unzufrieden. Anne Peter (w 12) und Verena Kümmerling (w 13) nutzten geschickt ihre ausgeprägten turnerischen Fähigkeiten und steigerten sich auf 1,90m bzw. 2,10m.

Christian Engelmann gelang mit schnellem Anlauf und mutigem Absprung eine tolle Steigerung auf die neue persönliche Bestleistung von 2,20m. Nur knapp gerissene Sprünge beim Kreisrekordversuch über 2,31m zeigen seine zukünftigen Möglichkeiten bei konzentriertem Training.
Autor: nnz

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