Zu ängstlich im Angriff
Mittwoch, 14. Oktober 2009, 07:50 Uhr
Zweiter Spieltag, erster Heimauftritt, zweite Niederlage. Das ist die Kurzfassung der Landesligabegegnung der Damen des NSV gegen die Zweite des HBV Jena. Für die nnz hatte Handball-Experte Frank Ollech aber auch eine längere Fassung parat...
Eine Zusammenfassung die dem Spielverlauf jedoch nicht gerecht wird. Die Nordhäuserinnen mussten auf Spielertrainerin Betina Hoffmann und weitere drei Leistungsträger verzichten. Und dennoch spielten sie munter mit, einzig ihre Chancenverwertung war nicht zufriedenstellend.
Die Gäste von Beginn an hellwach und druckvoll. Die Damen des NSV gerieten früh unter Druck und 2:6 in Rückstand. Danach folgte die stärkste Phase des NSV. Sie verkürzten auf 5:6 und 7:8. Sie machten das Spiel schnell und nutzten die sich gebenden Möglichkeiten konsequent aus. Die Spielerinnen des HBV waren schon ein wenig beeindruckt, der Aufsteiger muckte auf. Leider blieb das der einzige Lichtblick im Spiel der Gastgeberinnen. In der Folgezeit fanden die Gäste ihren Spielfaden wieder und führten zur Halbzeit 12:8.
Nach der Pause kam es zunächst ganz dick, Rückstand 13:20. Erst jetzt erkannten die Nordhäuser Damen das sie nichts zu verlieren hatten und spielten wieder mit. Anja Rüdiger führte dabei glänzend von der Mitte Regie, ehe die Mannschaft je zurückgeworfen wurde. Grund war eine Verletzung von Gabriele Bückert. Sie musste behandelt werden und konnte das Spiel nicht fortsetzten. Dies stoppte die Bemühungen des NSV auf der ganzen Linie. Einzig das Ergebnis konnten sie in Grenzen halten. Am Ende verloren sie 18:24.
Die Erkenntnis aus diesem Spiel, die NSV Damen können in der Liga mitspielen, sind aber noch nicht angekommen. Die Technik und das spielerische Können haben sie, nur in den Köpfen scheint dies noch nicht angekommen zu sein. Ihre Aufholjagd der ersten Halbzeit zeigte Klasse. Klasse die sie derzeit auf dem Parkett nur kurzzeitig umsetzten können.
Frank Ollech
Autor: nnzEine Zusammenfassung die dem Spielverlauf jedoch nicht gerecht wird. Die Nordhäuserinnen mussten auf Spielertrainerin Betina Hoffmann und weitere drei Leistungsträger verzichten. Und dennoch spielten sie munter mit, einzig ihre Chancenverwertung war nicht zufriedenstellend.
Die Gäste von Beginn an hellwach und druckvoll. Die Damen des NSV gerieten früh unter Druck und 2:6 in Rückstand. Danach folgte die stärkste Phase des NSV. Sie verkürzten auf 5:6 und 7:8. Sie machten das Spiel schnell und nutzten die sich gebenden Möglichkeiten konsequent aus. Die Spielerinnen des HBV waren schon ein wenig beeindruckt, der Aufsteiger muckte auf. Leider blieb das der einzige Lichtblick im Spiel der Gastgeberinnen. In der Folgezeit fanden die Gäste ihren Spielfaden wieder und führten zur Halbzeit 12:8.
Nach der Pause kam es zunächst ganz dick, Rückstand 13:20. Erst jetzt erkannten die Nordhäuser Damen das sie nichts zu verlieren hatten und spielten wieder mit. Anja Rüdiger führte dabei glänzend von der Mitte Regie, ehe die Mannschaft je zurückgeworfen wurde. Grund war eine Verletzung von Gabriele Bückert. Sie musste behandelt werden und konnte das Spiel nicht fortsetzten. Dies stoppte die Bemühungen des NSV auf der ganzen Linie. Einzig das Ergebnis konnten sie in Grenzen halten. Am Ende verloren sie 18:24.
Die Erkenntnis aus diesem Spiel, die NSV Damen können in der Liga mitspielen, sind aber noch nicht angekommen. Die Technik und das spielerische Können haben sie, nur in den Köpfen scheint dies noch nicht angekommen zu sein. Ihre Aufholjagd der ersten Halbzeit zeigte Klasse. Klasse die sie derzeit auf dem Parkett nur kurzzeitig umsetzten können.
Frank Ollech






