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Getankt und geklammert

Montag, 12. Oktober 2009, 10:20 Uhr
Tüchtig „getankt“ hatte eine junge Frau, die aufgrund ihres Alkoholgenusses einen Unfall verursachte und mit den anschließenden „Maßnahmen“ auch nicht einverstanden war. Hier die Einzelheiten...


Die 48-jährige Fahrerin eines Hyundai war kurz vor Mitternacht auf der B 243 zwischen Hesserode und Nordhausen unterwegs. An der Einmündung zur Kasseler Landstraße fuhr sie ohne abzubremsen geradeaus in die Einfahrt eines Autohandels und dort weiter ungebremst in einen Bauzaun. Die nachfolgenden Zeugen eilten der jungen Frau zu Hilfe und bemerkten dabei den Alkoholgeruch. Sie nahmen ihr den Schlüssel ab und verständigten die Polizei.

Da der durchgeführte Alkotest einen Wert von 2,84 Promille ergab, wurde der Führerschein sichergestellt und eine Blutentnahme veranlasst. Diese verweigerte die Frau jedoch und blieb im Fahrzeug sitzen. Auch die Hinweise, dass sie notfalls zwangsweise aus ihrem Fahrzeug geholt werden kann, wurden von ihr ignoriert.

Sie klammerte sich am Lenkrad und der Fahrertür fest, so dass die Beamten sie aus ihrem Fahrzeug herausziehen mussten. Dieses hat für die 48-jährige weitere Konsequenzen, denn neben der Unfallanzeige wegen Alkohol wurde auch eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.
Autor: nnz

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