Linkes Ding
Mittwoch, 30. September 2009, 19:21 Uhr
Der Endspurt im Geschacher um eine neue Thüringer Landesregierung gewinnt an Fahrt, an Dramatik und auch an Finten. Drahtzieher ist nach nnz-Informationen Christoph Matschie...
Insider der Thüringer SPD wissen es seit 24 Stunden und lassen verlauten: Matschie und sein Gefolge werden heute Koalitionsverhandlungen mit der CDU beschließen, wird man begründend sagen. Man habe sich angestrengt, verhandelt und auch Kandidaten vorgeschlagen. Gestern zum Beispiel den Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein. Der wurde vom Landesvorsitzenden nach Informationen dieser Zeitung angerufen und gefragt, wollte jedoch noch nachdenken. Irgendwie und irgendwer lancierte dieses Telefonat in Richtung der Medien.
Heute nun Oberbürgermeister zwei und drei: Jenas OB Albrecht Schröter und die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Beides Matschie-Vertraute. Beide aber sind der LINKEN nicht vermittelbar. Schröter hatte sich mehrfach gegen die LINKE ausgesprochen und in Jena genau diese Partei ins Abseits zu stellen versucht, nach dem sie ihn erst in diesen Posten mit gewählt hatte. Und für Barbara Rinke gilt bei den LINKEN immer noch das gesprochene Wort in Ilfeld: Ich will nicht der Steigbügelhalter der SED sein, sagte sie im Hotel zur Tanne.
Und so wird, so könnte Christoph Matschie verkünden, dass die LINKE keinen Vorschlag akzeptiert habe und nichts anderes übrigbleibt als die Zusammenarbeit mit der CDU.
Autor: nnzInsider der Thüringer SPD wissen es seit 24 Stunden und lassen verlauten: Matschie und sein Gefolge werden heute Koalitionsverhandlungen mit der CDU beschließen, wird man begründend sagen. Man habe sich angestrengt, verhandelt und auch Kandidaten vorgeschlagen. Gestern zum Beispiel den Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein. Der wurde vom Landesvorsitzenden nach Informationen dieser Zeitung angerufen und gefragt, wollte jedoch noch nachdenken. Irgendwie und irgendwer lancierte dieses Telefonat in Richtung der Medien.
Heute nun Oberbürgermeister zwei und drei: Jenas OB Albrecht Schröter und die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Beides Matschie-Vertraute. Beide aber sind der LINKEN nicht vermittelbar. Schröter hatte sich mehrfach gegen die LINKE ausgesprochen und in Jena genau diese Partei ins Abseits zu stellen versucht, nach dem sie ihn erst in diesen Posten mit gewählt hatte. Und für Barbara Rinke gilt bei den LINKEN immer noch das gesprochene Wort in Ilfeld: Ich will nicht der Steigbügelhalter der SED sein, sagte sie im Hotel zur Tanne.
Und so wird, so könnte Christoph Matschie verkünden, dass die LINKE keinen Vorschlag akzeptiert habe und nichts anderes übrigbleibt als die Zusammenarbeit mit der CDU.
