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Soziales Vermieter-Netz

Dienstag, 29. September 2009, 11:45 Uhr
In diesem Jahr wird die Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz (WBG) rund 8,5 Millionen Euro in den Neubau des Betreuten Wohnens sowie in die weitere Sanierung bestehenden Wohnraums investieren. All diese Maßnahmen stehen unter dem Motto: „Wohnen mit Service“...


Kein anderer Vermieter in der Region Nordhausen legt auf eine derart intensive Betreuung seiner Mieter und Mitglieder Wert wie die Genossenschaft. Im Mittelpunkt der sozialen Betreuung stehen die älteren Genossenschaftsmitglieder. „Ihnen haben wir bisher unsere ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt und werden das auch weiterhin tun.

Schließlich waren sie es, die nach dem Krieg die Genossenschaft aufgebaut und mit ihrer zum Teil eigenen Arbeit den Grundstein dafür gelegt haben, dass die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz nicht nur der größte Vermieter der Region ist, sondern darüber hinaus auch sehr erfolgreich am Wohnungsmarkt agiert“, so der Vorstand.

Das soziale Netz, u. a. mit 69 Vertretern, einem Sozialarbeiter, den neun Wohnungswarten bis hin zu den Kooperationen mit der Volkssolidarität (VS), kann sich konkurrenzlos sehen lassen. Vor allem in der Zusammenarbeit mit der VS können „Essen auf Rädern, hauswirtschaftliche Dienste oder ein Notrufsystem genutzt werden.

Und letztlich sind auch die Neubauten der Seniorenresidenz sowie des benachbarten betreuten Wohnens in Nordhausen-Nord Ausdruck der genossenschaftlichen Gemeinschaft, von der die älteren Mitglieder profitieren. Die über 60-jährigen Mitglieder sind mit 43,3 % die stärkste Gruppe innerhalb der 7.094 Genossenschaftler.

„Wer also nicht vereinsamen will, weil keine Verwandtschaft in der Nähe wohnt, der muss auch nicht einsam sein“, macht der Vorstand der WBG deutlich. „An diejenigen, die sich sozial abschotten wollen, an die kommt kein noch so dichtes soziales Netz heran. Da sind dann auch aufmerksame Nachbarn machtlos.“ Doch das ist glücklicherweise die Ausnahme innerhalb der Mieter der WBG und wird es auch bleiben.

„Wir werden in unseren sozialen Bestrebungen nicht nachlassen, auch unsere Genossenschaft wird sich auf den weiter voranschreitenden demografischen Wandel einstellen. Wir haben dafür die Grundlagen seit Jahren gelegt und können darauf weiter aufbauen“, so der Vorstand.
Autor: nnz

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