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Wacker und Salza unter Erfolgszwang

Donnerstag, 17. Oktober 2002, 18:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor lösbaren Aufgaben stehen die beiden Nordhäuser Fußballteams Wacker 90 und die FSG Salza. Während die Schützlinge von Trainer Jörg Weißhaupt am Sonnabend um 14 Uhr die Elf aus Hinternah-Schönbrunn empfangen, muss Salza am Sonntag zur gleichen Zeit in Steinbach-Hallenberg antreten. Einige Bemerkungen zum 8. Spieltag der Landesklasse West von nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.


Vier Siege und drei Niederlagen stehen nach sieben Spielen bei Wacker 90 Nordhausen zu Buche. Eine wenig berauschende Bilanz, denn die erklärte Zielstellung des Traditionsvereins ist der sofortige Wiederaufstieg in die Landesliga. Ein Sieg gegen den Tabellenelften ist deshalb für Wacker Pflicht, wenn der Abstand zur Tabellenspitze nicht noch großer werden soll. Denn der Spitzenreiter Holzthaleben wird sich daheim vom Schlusslicht Grün Weiß Erfurt nicht überraschen lassen. Zum Spitzenspiel der Staffel West kommt es in Gebesee. Der gastgebende SV Blau Weiß empfängt den Tabellendritten Viernau. Beide Mannschaften gewannen am vergangenen Sonnabend ihre Partien, wobei Viernau gegen Wacker 90 Nordhausen viel Mühe und auch das Wohlwollen des Unparteiischen auf ihrer Seite hatte.

Die Weißhaupt-Truppe vergab nicht nur mehrere gute Möglichkeiten in der Begegnung, sondern auch die Chance, durch einen Sieg in Tuchfühlung zur führenden Elf von Holzthaleben zu bleiben. Lange Zeit sah es in Viernau nach einem leistungsgereichten Unentschieden aus. Aber ein Ballverlust von Puc in der 70. Minute nutzte Hoffman zum vielumjubelten Siegestor für die Gastgeber. Gegen Hinternah-Schönbrunn - bisher gelangen nur zwei Siege - muss nicht nur ein voller Erfolg her, sondern es sollte auch etwas für das derzeit noch negative Torverhältnis getan werden. Aber Vorsicht ist geboten, denn die Gäste werden versuchen, aus einer massiven Abwehr (bisher nur 9 Gegentore) mit schnellem Konterspiel zum Erfolg zu kommen. Das gelang ihnen auf dem Henze-Sportplatz am 1. Spieltag und im Pokalfight in eindrucksvoller Manier, als sie die gastgebende FSG klar bezwangen.

Salza hat, wie schon in den Jahren zuvor, große Anlaufschwierigkeiten. Von den vorangegangenen sieben Partien konnten die Männer um Kapitän Enrico Weber lediglich zwei siegreich gestalten. Eine magere Bilanz, wenn man bedenkt, dass der Mannschaft in den vier Heimspielen nur ein Sieg gelang. Um die Klasse zu halten, müssen sich die Schützlinge von Trainer Silvio Böhm mächtig strecken. Aber die Mannschaft ist bekannt dafür, dass sie auswärts stärker spielt als daheim.

So soll beim Tabellenzehnten FSV Steinbach-Hallenberg auch unbedingt ein Erfolg her. Den braucht die Elf dringend zur Stärkung des Selbstbewusstseins, denn am kommenden Sonnabend empfängt sie die Mannschaft von Hildburghausen, die im Auftaktspiel der Meisterschaft Wacker 90 mit 4:1 abserviert hatte. Da will man dem eigenen Publikum endlich wieder einen Sieg bescheren. Voraussetzung ist aber, dass die Stürmer wieder die sich bietenden Chancen in zählbare Treffer verwandeln
Autor: rh

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