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Puppen und Politik

Dienstag, 22. September 2009, 14:04 Uhr
Mit einem Festakt im Rathaus der Stadt hat Nordhausens französische Partnerstadt Charleville-Mezieres das 30. Jubiläum der Partnerschaft mit der Südharzstadt gefeiert. Gleichzeitig feierte die französische Partnerstadt Partnerschaftsjubiläen mit Nevers und Mantua. Nordhäuser waren natürlich auch dabei…

Puppen beim Festival (Foto: nnz) Puppen beim Festival (Foto: nnz)

Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) erinnerte in ihrem Grußwort an das Zustandekommen der Partnerschaft, der damals Erich Honecker persönlich seine Zustimmung geben musste. Sie verwies auf die Bedeutung der Partnerschaften zwischen den Städten für die Bewahrung des Friedens in Europa und das gegenseitige Verständnis füreinander in einem geeinigten Europa.

„Mit meiner französischen Amtskollegin habe ich zugleich vereinbart, das das deutsch-französisch-polnische Kulturfestival `Mascuma´, das Jugendliche aus Nordhausen, Charleville und Ostrow-Wielkopolski gemeinsam gestalten, im kommenden Jahr in Charleville stattfinden wird“, sagte Frau Rinke.

Mit nach Frankreich gereist waren Vertreter der Jugendkunstschule und des Jungen Theaters Nordhausen. Anlass war das große Marionettenfestival, das jährlich in Charleville veranstaltet wird, und an dem mehr als 400 Künstlergruppen aus aller Welt teilnehmen „Unsere Künstler haben an zwei verschiedenen Orten – im städtischen Konservatorium und in einem Jugendzentrum - vor ausverkauften Zuschauerreihen `Orpheus und Eurydike´ aufgeführt, mit Marionetten, die Romina Kaap von der Jugendkunstschule gefertigt hatte. Die Zuschauer waren begeistert“, sagte Frau Rinke.

„Vielleicht wird damit auch in Nordhausen eine schöne Marionetten-Tradition begründet. Das Nordhäuser Publikum kann sich das Stück am 26. September im Theater unterm Dach ansehen“, sagte die Oberbürgermeisterin.
Autor: nnz

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