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Etwas dagegen tun

Donnerstag, 17. September 2009, 13:33 Uhr
In den vergangenen Monaten musste immer häufiger über Alkohol- und Drogenprobleme, Flatrat-Partys und Verkehrsunfälle mit Todesfolge durch Drogeneinfluss bei Jugendlichen berichtet werden. Um dagegen etwas zu unternehmen, trafen sich heute rund 200 Jugendliche in Nordhausen. Die nnz war mit dabei...

Flatrate-Infos (Foto: nnz) Flatrate-Infos (Foto: nnz)

Außerdem spielt immer öfter Übergewicht durch falsche Ernährung und Bewegungsmangel eine Rolle. Die Staatliche Berufsbildende Schule für Gesundheit, Soziales und Wirtschaft, das Südharz-Krankenhaus Nordhausen und viele Nordhäuser Einrichtungen und Unternehmen nahmen diese Tendenzen zum Anlass, um den „Vierten Jugendgesundheitstag“ zu organisieren. Rund 200 Auszubildende hatten am Vormittag die Möglichkeit, sich an 15 Aktionsstellen über verschiedene Gesundheitsthemen zu informieren.

Flatrate-Infos (Foto: nnz) Flatrate-Infos (Foto: nnz)

Die Schüler konnen sich bei Fitnesstrainern einer Körper- und Fettanalyse unterziehen und das Präventions-Projekt AnGeL des HORIZONT-Vereins kennenlernen. Die Notwendigkeit bezeugt dieses willkürlich aufgenommene Foto.

Über Alkohol- und Drogenmissbrauch und seine Folgen sowie die Wiedereingliederung in die Gesellschaft nach dem Entzug informieren Herr Schmidt und zwei alkoholkranke Heimbewohner vom Sozio-Therapeutischen Wohnhaus für alkoholkranke Menschen mit Mehrfach-Diagnosen vom Südharz-Krankenhaus sowie Mitarbeiter von der Sucht- und Drogenberatungsstelle der Diakonie.

Flatrate-Infos (Foto: nnz) Flatrate-Infos (Foto: nnz)

Die Gefahren durch Piercing und Tätowierungen, das Hautkrebsrisiko durch Solarium und Sonne sowie der Sonnenschutz wurden den Schülern durch den Hautarzt Dr. Niemeyer (MVZ-Südharz-Krankenhaus) und Frau Pohl (Apotheke Marktkauf) näher gebracht. Das Gesundheitsamt des Landkreises Nordhausen informierte über HIV-Infektionen und das AIDS-Risiko. Die Sanitäter des DRK-Ortsvereins Heringen und die Rettungsassistenten des DRK-Rettungsdienstes brachten den Berufsschülern in einem DRK-Zelt und im Rettungswagen die Erste-Hilfe näher.

Über die Blutspende, Knochenmark- und Organspende wurden die Jugendlichen von Sven Köhn von der Blutspendezentrale des Südharz-Krankenhauses informiert.
Autor: nnz

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